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Bisexueller Vampir: Eric Northman (Alexander Skarsgård) hat Interesse an Sookie (Anna Paquin), treibt es aber auch manchmal mit männlichen Vampiren (Bild: HBO)

Der schwedische Schauspieler (Vampir "Eric" aus "True Blood") erklärte in einem Interview, dass er bei Nacktszenen nicht wie seine Kollegen einen Strumpf um sein Glied tragen will.

Wie die Zeitschrift "Rolling Stone" berichtet, verbergen die Hauptdarsteller der US-Vampir-Serie "True Blood" gerne ihr Geschlecht. So tragen der Brite Stephen Moyer ("Bill Compton") und die neuseeländische Oscar-Preisträgerin Anna Paquin ("Sookie Stackhouse") gerne eine Socke bzw. ein "Pflaster" über ihrer Intimzone. Skarsgård, der den 1.000 Jahre jungen Vampir Eric Northman spielt, lehnt das ab: "Ich war nackt in anderen Rollen im Theater und im Film", so der 34-Jährige. "Hier [bei 'True Blood'] wollen sie immer alles testen, vom Strumpf bis zur hautfarbenen Unterwäsche. Aber ich fühle mich darin eigenartig, ich bin lieber nackt". Das habe auch die anderen Schauspieler auf dem Set nie gestört.

Youtube | Eric Northman war Wikinger, bevor er in einem Vampir verwandelt wurde und in die Südstaaten der USA auswanderte.

(Erwachsene) Vampire als Sex-Symbole


Skarsgård & Kollegen auf dem aktuellen Cover des Rolling Stone

"True Blood" wird im amerikanischen Pay-TV-Sender HBO ausgestrahlt und unterliegt daher nicht der Zensur durch die US-Medienaufsicht. Dabei werden fast so viele homoerotische Sex-Szenen gezeigt wie "traditionelle". Autor der Serie, die auf der Buchreihe "The Southern Vampire Mysteries" basiert, ist der offen schwule Alan Ball ("American Beauty", "Six Feet Under"). Für ihn sind Vampire die neuen Sex-Symbole: "Vampire sind Sex. I verstehe Vampir-Geschichten über Enthaltsamkeit nicht", erklärte er mit Blick auf die "Twilight"-Filmserie. Für ihn ist das Genre kein Kinderkram: "Ich bin 53. Mich interessieren High-School-Schüler nicht. Meiner Meinung nach sind die irritierend und unwissend."

"True Blood" handelt davon, wie die Vampire an die Öffentlichkeit treten, nachdem Blut synthetisch hergestellt werden kann und sie nicht mehr auf Menschenblut als Nahrungsquelle angewiesen sind. Ein Aspekt handelt davon, wie Vampire in der Gesellschaft diskriminiert werden und zieht Parallelen zur Schwulenverfolgung. So wird im Vorspann eine Kirche gezeigt, vor der ein Schild mit der Aufschrift "God Hates Fangs" ("Gott hasst Reißzähne") steht. In der echten Welt tragen manche US-Kirchen die Aufschrift "God Hates Fags" ("Gott hasst Schwuchteln"). Im deutschsprachigen Raum haben der Pay-TV-Kanal 13th Street und der schweizerische Sender SF2 "True Blood" die ersten Folgen ausgestrahlt. In den USA läuft derzeit die dritte Staffel. (dk)

Youtube | Schwule Sexszene zwischen Eric und Talbot in der dritten Staffel


"True Blood": Jason und Eric schmusen

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#1 eMANcipation*Anonym
  • 19.08.2010, 14:57h
  • "Dabei werden fast so viele homoerotische Sex-Szenen gezeigt wie "traditionelle". "

    Ja, aber auf den Covern der "Lifestyle-Magazine" darf es üblicherweise immer nur und immer nur noch pentranter der ewig gleiche heterosexistische Müll sein.

    So erhält man "Mehrheitsverhältnisse" aufrecht, die nichts anderes als das Produkt von Herrschaftsverhältnissen sind und deren "natürliche" Existenz spätestens seit Kinsey widerlegt ist.
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#2 SvenAnonym
#3 stromboliProfil
#4 FoXXXynessEhemaliges Profil
#5 darkon
#6 darkon
#7 eMANcipation*Anonym
  • 19.08.2010, 20:41h
  • Antwort auf #5 von darkon
  • Siehe #3

    So hämmert man jungen Menschen die Bilder ein, deren Diktat sie zu folgen haben!

    Das Ergebnis sehen wir dann u. a. wieder im September bei der Vergleichserhebung der BZgA zur Jugendsexualität 2009.

    Oder bei Studien, die uns sagen, dass nur 16% der männlichen Jugendlichen Homosexualität für etwas Normales halten.

    Wenn man es schon im Lebensalltag nicht wahrhaben will.
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#8 stromboliProfil
  • 19.08.2010, 21:42hberlin
  • Antwort auf #5 von darkon
  • also ich kenn die serie nicht , beruf mich jetzt nur auf obigen artikel: da steht, "Dabei werden fast so viele homoerotische Sex-Szenen gezeigt wie "traditionelle". ...
    so; jetzt das bild vor augen, was suggeriert es ? Zwei männer die EINE FRAU begehren (?)!!! Deshalb die mitte zwischen den männern.
    Nähmen wir nun das bild vom pari homo und heterosexuellen , dann müsste das bild so aussehen:
    beide männer neben/hintereinander und einer nahe der frau.. so werden botschaften vermittelt.
    Lass dir das mal von einem werbefachman oder psychologen erklären.. ich bin nur ein homosexuell geschulter beobachter!
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#9 SvenAnonym
  • 19.08.2010, 22:06h
  • Antwort auf #7 von eMANcipation*
  • Das ausgerechnet einer Serie vorzuwerfen, in der zum einen nahezu jeder der Hauptdarsteller mindestens eine homosexuelle Szene hatte und die zum anderen Homosexualität als was völlig normales dargestellt wird, ist schon witzig.

    Die Serie basiert auf den Sookie Stackhouse-Romanen (an die Redaktion: keine Comics) und die Dame auf dem Cover spielt nun mal diese Hauptfigur.

    Man kann es mit seinen Forderungen auch übertreiben. Hier wärs vollkommend unpassend im Serienkontext sie an den Rand zu stellen.
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#10 ChristineAnonym
  • 19.08.2010, 22:38h
  • Antwort auf #7 von eMANcipation*
  • Sascha, da liegst du falsch. True Blood ist eine unheimlich gute US-Serie, wohl zu gut fürs deutsche Free-TV. Da würde sie bestimmt zensiert. True Blood basiert auf einer Romanserie, den Abenteuern der Kellnerin Sookie Stackhouse in einer Welt, in der sich die Vampire "geoutet" haben und gleiche Rechte fordern. Deswegen gehört Sookie alias Anna Paquin als Zentralfigur und unerschrockene Wandlerin zwischen den Welten auch mit aufs Titelblatt des Rolling Stone. Die Schauspielerin selbst ist übrigens bisexuell und spricht darüber in aller Öffentlichkeit. Alexander Skarsgard spielt einen total coolen Vampir und ist durch die True Blood-Rolle inzwischen ein großer Star geworden. Vampire sind bei True Blood prinzipiell bi. Manche eher schwul oder lesbisch, andere eher hetero geneigt. Das wechselt wohl öfter im Lauf eines langen Vampirlebens. Die Serie ist wirklich sehenswert, nicht nur, weil auch gleichgeschlechtliche Beziehungen dort vollkommen normal sind und ständig vorkommen, sondern weil True Blood eine hervorragende gesellschaftskritische Komödie mit Vampir- und Thrillerelementen ist, die das Publikum süchtig macht. True Blood läuft auf Deutsch auf einem Bezahlsender (13th Street) und auch im Schweizer Fernsehen:
    www.sendungen.sf.tv/true-blood/Nachrichten/Archiv/2009/08/13
    /serienuebersichttrueblood/True-Blood-Neue-Folgen-ab-26.08.-
    auch-im-Internet.

    Wenn man die erste (etwas konfuse) Folge gesehen hat, kann man nicht mehr aufhören. Bei uns glotzen alle gerne True Blood, ob schwul oder hetero
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