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Männer laufen händchenhaltend durch die Straßen von Kathmandu. Schwul sind sie deshalb noch lange nicht (Bild: Micha Schulze)

Premiere unterm Mount Everest: Nepals Hauptstadt Kathmandu soll am Mittwoch, dem 25. August, ihre allererste Gay-Pride-Parade erleben – eine Demo gegen Diskriminierung und Armut, die gleichzeitig den Tourismus ankurbeln soll.

Kein anderer CSD in diesem Jahr dürfte so spannend sein wie das "Gaijatra International Pride Festival" in Nepal – einem Land, das sich innerhalb weniger Jahre zum Vorreiter bei der Gleichstellung von Schwulen und Lesben in Asien gemausert hat.

Rund 3.000 schwule, lesbische und transsexuelle Besucher aus Nepal und den benachbarten Ländern erwarten die Veranstalter von der "Blue Diamond Society". Der Termin ist bewusst gewählt: Am selben Tag findet ein Hindu-Festival statt, bei dem Männer traditionell in Frauenkostüme schlüpfen.

Ein Travel-Blog von Micha Schulze live aus Kathmandu.


Live-Ticker (abgeschlossen)

26.08., 14:55h

Der Tag danach



Enttäuschung beim Lesen der englischsprachigen Tageszeitung "Kathmandu Post". Nepals erste Gay-Pride-Parade hat es nicht auf die Titelseite geschafft. Erst auf Seite vier ganz unten ist ein kleiner Bericht mit zwei briefmarkengroßen Fotos.

Wie viele Leute haben nun an der bunten Demo teilgenommen? Die "Kathmandu Post" zitiert Organisator Sunil Pant mit etwa 1.000 Menschen - am Mittwoch hatte er mir gegenüber sogar von 2.000 gesprochen. Realistisch ware es vielleicht zwischen 600 und 800 - angeführt vom dem agilen Abgeordneten und Vorsitzenden der "Blue Diamond Society" im rosa Shirt auf einem Elefanten (siehe Foto oben).

Für Sunil Pant ist es kein Widerspruch, den Kampf gegen Diskriminierung und Armut mit dem Werben um mehr Touristen zu verbinden: "Der Tourismus ist ein weniger Wirtschaftsfaktor in Nepal und zudem einer mit Potential." Seine Zielgruppe seien nicht Backpacker oder Sextouristen, sondern schwule Paare mit Geld, erklärt der kommunistische Abgeordnete seine Umverteilungspolitik. "Gay Honeymoon Trekking Trips" im Himalaya-Gebirge oder schwul-lesbische Trauungszeremonien am Fuße des Mount Everest sollen möglichst viele Dollars und Euros ins Land bringen, um den Lebensstandard der Nepalesen zu heben. Homo-Touristen mit goldener Kreditkarte würden auch nicht auf Ablehnung stoßen, sondern einen eigenen Beitrag für Toleranz und Akzeptanz gegenüber Minderheiten leisten.

25.08., 20:43h

Ein Gay Pride zum passenden Termin



Am Mittwoch fand nicht nur die erste Gay-Pride-Parade in Nepal statt. Noch bis Donnerstag ist öffentlicher Feiertag im Tal von Kathmandu. Zelebriert wird das Fest "Gai Jatra" - eines der ältesten und ungewöhnlichsten Events im Himalaya-Land.

Immer am Tag nach Vollmond im August wird der im vergangenen Jahr Verstorbenen mit großen Prozessionen gedacht. Die Umzüge sind jedoch alles andere als traurig: Viele Teilnehmer tragen ausgefallene Kostüme - und traditionell verkleiden sich die Kids dabei in eine Person des anderen Geschlechts. Im Laufe der Jahrhunderte bekam das Gai Jatra Festival zudem einen zweiten Zweck: An diesem Tag können alle Bürger fluchen und schimpfen über die Regierung oder den Boss, ohne dabei irgendwelche Repressionen befürchten zu müssen.

Kurzum: Welcher andere Tag hätte besser gepasst für die allererste Parade von Trangendern, Schwulen und Lesben in diesem außergewöhnlichen Land?

19:58h

Auf der Suche nach dem CSD



Um 14:15 Uhr Ortszeit Kathmandu hatte ich noch befürchtet, das Foto oben wäre mein einziges vom Gay Pride in Nepal. Zwar war ich (fast) pünktlich kurz nach Zwei am angegebenen Treffpunkt auf dem historischen Durbar Square, doch von den zur Parade erwarteten 3.000 Schwulen, Lesben und Transgendern war breit und breit nichts zu sehen.

Immerhin, ich war ich nicht der einzige, der orientierungslos auf dem großen Platz herum lief: Auch ein Russe, ein Franzose, zwei deutsche Mädels und eine Amerikanerin wollten das historische Ereignis nicht verpassen. Bei ihnen hat der Gaydar funktioniert...

Um 14.20 Uhr, nur kurz nach Schießen des Erinnerungsfotos, klärte uns endlich ein schwuler Nepalese auf: Wegen des strömenden Regens wurde die Parade abgebrochen und auf unbestimmte Zeit verschoben. Wir vertrieben uns die Zeit bei einem leckeren Glas Masala-Tee in einem Café mit Blick auf den Shiva-Tempel Maju Deval.

15:18h

Auch ein queer.de-Leser scheint in Kathmandu zu sein: "jaybs" hat in seinem nagelneuen User-Profil vier Bilder vom ersten Startversuch der Parade hochgeladen, der jedoch wegen des Regens wieder abgebrochen wurde. Seine Fotos zeigen u.a. den offen schwulen Abgeordneten im nepalesischen Parlament Sunil Pant, wie er auf einem Elefanten reitet, sowie Angehörige der Britischen Botschaft, die das Gay Pride Festival moralisch und finanziell unterstützt hat.

15:02h

Erste CSD-Parade in Nepal: Geschafft! In jeder Hinsicht. Mit fast zwei Stunden Verspätung wegen strömendes Regens setzte sich Nepals allererste Gay-Pride-Parade gegen 15.30 Uhr Ortszeit am Durbar Square in Bewegung.



Fast zwei Stunden lang marschieren Hunderte Transgenders, Schwule und Lesben friedlich und ohne Zwischenfälle durch Kathmandus Innenstadt, bis sich die Parade unter dem Motto "Ende der Diskriminierung! Ende der Armut! Unterstützt den Tourismus" im Backpacker-Viertel Thamel auflöste. Rund zwei Dutzend Europäer und Amerikaner hatten sich in den von Transgenders dominierten Zug eingereiht. Die Reaktionen der Passanten waren dabei nicht anders als in Dortmund oder Seattle: Viele zückten ihr Handy, um Fotos zu machen, manche winkten, lachten oder scherzten, nur wenige guckten grimmig. Eine erste Fotogalerie mit 30 Bildern ist online. Weiteres folgt nach dem Abendessen...

24.08., 18:29h

Landung in Kathmandu im zweiten Anlauf. Wegen Nebel musste der Pilot noch einmal durchstarten. Am Boden dann strömender Regen, immerhin wird jeder Passagier von einem Flughafenangestellten persönlich mit Regenschirm auf dem Rollfeld empfangen. Der Tribhuvan International Airport kennt keine Fluggastbrücken.

In etwa einer Viertelstunde hoppelt mein Taxifahrer die fünf Kilometer in die Altstadt. Außer den hunderten Schlaglöchern muss er frei umherlaufenden Kühen, Frauen in bunten Saris und Mönchen in roten Roben ausweichen. Rechts und links des Weges etliche kleine Geschäfte. Das Leben in Kathmandu findet auf der Straße statt, selbst im strömenden Regen. Und eines ist mehr als offensichtlich: Nepal ist ein bettelarmes Land.



Am Mittwoch soll hier eine Gay-Pride-Parade stattfinden? Ein ziemlich abstruser Gedanke, wenn man westliche Maßstäbe anlegt! Das Bordprogramm von Nepal Airlines kennt keinen "Pride-Kanal" wie ihn Delta in den USA erfunden hat. Am Flughafen kein einziges Begrüßungsschild für die schwul-lesbischen Besucher, so wie man es vom Mardi Gras aus Sydney kennt. Natürlich auch keine einzige Regenbogenfahne weit und breit.

Selbst der Gaydar versagt bei der allerersten Stadterkundung. Im quirligen Backpacker-Viertel Thamel sprechen mich zwar Dutzende Männer an, doch sie alle wollen nur Tigerbalm, Wollpullover oder Haschisch verkaufen. Erkennt man Schwule aus Singapur oder Hongkong oft an ihren Klamotten, fällt dieses Erkennungsmerkmal in Kathmandu komplett aus. Die Mittelschicht der nepalesischen Hauptstadt ist viel zu klein, um dem Gay-Markenfetisch zu huldigen.

Doch wie lernt man in Nepal andere Schwule kennen? Reine Gay-Bars oder -clubs existieren nicht, lediglich zum Wochenende gibt es ein paar "gemischte" Geheimtipps unter den Lokalen. Selbst auf die Blauen Seiten ist unterm Mount Everest kein Verlass: Gayromeo listet lediglich 233 Profile aus Kathmandu, Gaydar sogar nur nur die Hälfte. Die überwiegende Zahl der Profile verzichtet auf ein Foto und kommt mit so wenigen Angaben wie möglich aus. Diejenigen, mit denen ich chatte, haben vom bevorstehenden Gay Pride nichts mitbekommen - und sie würden auch nie im Leben daran teilnehmen. Diskretion heißt das Zauberwort der in der Regel verheirateten Männer. In Kathmandu trifft man sich privat.

Hat Queer.de-User Geert in seinem Kommentar (unten die Nummer zwei) vielleicht Recht, dass ein CSD in einem Entwicklungsland komplett fehl am Platze ist? Oder steckt hinter seiner Kritik nur die typisch westliche Arroganz, es unbedingt wissen zu müssen, was für andere Kulturen das Beste ist? Nepals "Blue Diamond Society" veranstaltet ein Gay Pride Festival immerhin bereits seit dem Jahr 2001 (das Foto rechts ist aus 2005) - nur in diesem Jahr soll erstmals eine Parade dazu gehören. Anders als unser bürgerrechtsorientierter LSVD gibt Nepals queerer Verein übrigens auch Fahrschulunterricht, veranstaltet Kurse für Wachleute sowie Seminare, wie man sich richtig schminkt...

Geerts Frage ist dennoch berechtigt: Drohen mit dem Werben um schwul-lesbische Touristen aus der "ersten Welt" auch Gefahren für Nepals aufstrebende gay community? Das werde ich die CSD-Veranstalter auf jeden Fall am Mittwoch fragen!

00:20h

Flughafen Bangkok: Warten aufs Boarding nach Kathmandu. Direkte Flüge von Europa nach Nepal gibt es nicht, es geht nur mit Umsteigen in Indien, China, den Golfstaaten oder in Thailand.

Noch nie war ich so neugierig auf den Besuch eines Gay Prides, noch nie habe ich mir so wenig von einem Reiseziel vorstellen können. Der asiatische Binnenstaat zwischen Indien und China steht bislang nicht auf der Liste der typischen Gay-Destinationen. In der Vergangenheit sorgte Nepal eher mit seinem zehnjährigen Bürgerkrieg oder dem Sturz des Königs für Schlagzeilen. Die Hauptstadt Kathmandu, mit einer Million Einwohner immerhin so groß wie Köln, ist vor allem als einstiges Hippie-Haschisch-Paradies bzw. als Durchgangstation für Trekking-Abenteurer bekannt. Im Norden und im Osten des Landes liegt ein großer Teil des Himalaya-Gebirges, unter anderem der Mount Everest.

Auf der anderen Seite veröffentlichen wir hier auf queer.de seit zweieinhalb Jahren ausschließlich positive Nachrichten aus diesem weitgehend unbekannten Land:

23.12.2007: Durchbruch für Homos in Nepal
02.05.2008: Erster Homo-Abgeordneter in Nepal
23.09.2008: Erstmals "drittes Geschlecht" anerkannt
18.11.2008: Bald Homo-Ehe in Nepal?
22.01.2010: Nepal will das Homo-Paradies werden
28.07.2010: Erste CSD-Parade in Nepal angekündigt

Eines fällt dabei auf: Ohne Sunil Pant, den offen homosexuellen Abgeordneten der Kommunisten und Vorsitzenden der schwul-lesbischen Blue Diamond Society, scheint in Nepal nichts zu gehen. Er ist omnipräsenter als unser guter Volker Beck. Pikanterweise hat Pant auch noch das kommerzielle Gay-Reisebüros Pink Mountain gegründet, das schwul-lesbische Honeymoon-Touren in ganz Nepal anbietet.

Böser Verdacht: Ist der CSD in Kathmandu vielleicht nur die One-Man-Show eines genialen PR-Profis? Wie offen ist das zu 80 Prozent hinduistische Land wirklich gegenüber Lesben und Schwulen? Gibt es ein Szeneleben in Kathmandu, wo laut "Lonely Planet" um Mitternacht die Sperrstunde eingeläutet wird? All das (und noch viel mehr) will ich den nächsten drei Tagen herausfinden. Für Mittwoch habe ich mich vor Paradebeginn auch mit Sunil Pant verabredet.



Queer-Aktivisten in Kathmandu festgenommen

Rückschlag in Nepal: Bei einer Demonstration für die Einführung von Personalausweisen für Transgenders wurden am Dienstag über 70 Aktivisten festgenommen.
Erste CSD-Parade in Nepal angekündigt

In Kathmandu, der Hauptstadt Nepals, soll am 25. August der erste Pride-Marsch in der Geschichte des Landes stattfinden.
Nepal will das Homo-Paradies werden

Ein schwuler Parlamentsabgeordneter will zehn Prozent des weltweiten Homo-Tourismus nach Nepal holen.
#1 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 24.08.2010, 10:02h
  • Ich dachte zuerst, es ist ein Druckfehler und es handelt sich um den CSD in Neapel! Ein CSD im Schatten des Mount Everest - da erweist sich der Buddhismus wieder als homofreundliche Religion.
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#2 GeertAnonym
  • 24.08.2010, 14:09h
  • Erschreckend! Nepal will also das homofreundlichste Land werden....Dieses Land ist bettelarm. Wie das enden wird, kann man voraussehen: Es werden Tausende von frustierten Schwulen aus Europa und den USA in das Land einfallen und die nepalesischen "Boys" werden sich für 10 Euro prostituieren. Danach werden HIV und Syphillis um sich greifen, Kriminalität kommt hinzu und die Gegenreaktion der konservativen Hindus wird nicht lange auf sich warten lassen. Und warum das alles? Weil eine Handvoll verwestlichter ("progressiver") Einheimischer sich der Gehirnwäsche europäischer und amerikanischer Schwulenmedien (Internet) unterzogen hat.
    CSDs mögen in Berlin und Amsterdam ihren Sinn haben, in einem Entwicklungsland sind sie völlig deplaziert.
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#3 bhutanAnonym
  • 24.08.2010, 14:43h
  • in den letzen jahren sind z.b. 4/5 des teppich-exportes nach deutschland weggebrochen. (hauptsächlich 60 knoten)

    ein der gründe sind die billigeren 80-knoten-teppiche der über 500 dörfer der indischen nachbarprovinz.

    das ist ein teil des ökonomischen kampfes um nepal
    zwischen indien und china.

    "Ultimately the puppet regime has collapsed," thundered the pro-Maoist newspaper Janadishaa on Thursday, alluding to the fall of a coalition that Nepal had headed since May 2009.
    The paper also ran a 17-point charge-sheet alleging the government had been inept, corrupt and subservient under his leadership.
    While not all neutral media outlets similarly dubbed the outgoing premier a puppet of India, very few offered him support.
    It seemed that the "sole concern of his government was to be in government itself, with little concern for governance", said a Kathmandu Post editorial.
    ...
    Some sections of Nepal's intelligentsia saw it as unwise to keep Maoists out of the hierarchy.
    ...

    A lust for power seems to be overtaking other considerations, with premiership candidates emerging from the Nepali Congress and the UML.
    ...

    www.atimes.com/atimes/South_Asia/LG03Df06.html
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#4 PattayaAnonym
#5 once upon a timeAnonym
  • 24.08.2010, 16:39h
  • "....were able to choose a male life partner and to undergo a ceremony to mark their relationship, after which they shared most things in their lives, including a bed...."

    There was nothing approaching any recognition of the west’s current rigid differentiations of gay and straight and certainly no identifiable gay lifestyle. Instead, there was a much more traditional acceptance of a third gender of men who adopted women’s dress and who, in accordance with Hindu tradition, danced and sang at weddings, births and festivals to bring good fortune and to entertain. These could be either castrated hijeras, as in India, or uncastrated men from hill tribes, marunis in the hills of the west, notwas among the peoples of the plains, or metis in the hills of the east. The traditions behind these stretch back for aeons; Hindu texts some 6,000 years old mention ‘persons of the third nature’. Alongside all these existed a fascinating custom of ritualised friendship called mit, in which men, though usually wed to women in traditionally arranged marriages, were able to choose a male life partner and to undergo a ceremony to mark their relationship, after which they shared most things in their lives, including a bed. These relationships were formally recognised by the families of both sides and brought honour, not disrespect, to all. As a result, Nepal, despite the fact that exposure to western religious-based ethical systems has tended to submerge open discussion of local culture, has always had a more pragmatic view of human gender and sexual orientation than most of us would have supposed.

    www.fridae.com/newsfeatures/2009/12/02/9369.sunil-pant-nepal
    s-rainbow-revolutionary?n=sec
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#6 Liedel
  • 24.08.2010, 22:23h
  • Klar @ geert

    CSDs= Billigprostitution=Geschlechtskrankheiten.

    Schuster bleib bei deinen Leisten, sowas mag ja in Hasschristenforen beklatscht werden aber hoffentlich nicht hier bei queer.de

    Umpolerfraktion nein danke!
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#7 Liedel
  • 25.08.2010, 02:23h
  • Und überhaupt. Toller "Reiseblog". Wann gabs denn die Reise nach Kathmandu zu gewinnen *grübel*

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#8 jaybs
  • 25.08.2010, 14:08h
  • Seit fast 24 Stunden ist Micha nun in KTM.
    Wann geht der Blog weiter?
    Wo bleibt der Bericht zum CSD?
    Mein Freund und ich sind die erste Stunde mitgegangen. Leider gab es zum Start strömenden Regen.
    Ansonsten fröhliche Stimmung.
    Einige Bilder habe ich auf meine Profilseite geladen.
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#9 ach wasAnonym
  • 26.08.2010, 11:38h
  • "... wird der im vergangenen Jahr Verstorbenen mit großen Prozessionen gedacht. Die Umzüge sind jedoch alles andere als traurig: Viele Teilnehmer tragen ausgefallene Kostüme - und traditionell verkleiden sich die Kids dabei in eine Person des anderen Geschlechts. Im Laufe der Jahrhunderte bekam das Gai Jatra Festival zudem einen zweiten Zweck: An diesem Tag können alle Bürger fluchen und schimpfen über die Regierung oder den Boss, ohne dabei irgendwelche Repressionen befürchten zu müssen..."

    ah, ne mischung aus día de los muertos (mexiko) und fasching (z.b. köln).
    wie die indianers von asien nach mexico kamen ist klar. via barentsee.
    waren die kölner mal indianer ? rothäute ? wie kamen die da hin ?

    www.dw-world.de/image/0,,4256759_1,00.jpg
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#10 nächster absatz!Anonym
  • 26.08.2010, 12:27h
  • Antwort auf #5 von once upon a time
  • "All this did not, alas, stop the authorities attempting to suppress LGBTI people, whom they felt were an embarrassment to tourists and other foreigners. Nor did it stop the illegal activities of local police and civil officers who saw LGBTIs as an easy source of blackmailable funds. Beatings, even murders, extortion and incarceration without charge faced many young queer men and women in the capital and towns of Nepal....

    It was to this alarming mix of ancient custom and modern abuse that Sunil Pant’s attention turned in 2001. Sunil had been born in Gorkha, the hill country district that was the original kingdom of the Shah dynasty of Nepal"


    www.fridae.com/newsfeatures/2009/12/02/9369.sunil-pant-nepal
    s-rainbow-revolutionary?n=sec
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