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Corny Littmann (Bild: Wiki Commons / Udo Grimberg / CC-BY-SA-3.0)

Der frühere Präsident des FC St. Pauli wird mit dem mit 15.000 Euro dotierten Max-Brauer-Preis ausgezeichnet.

Den von der Alfred-Toepfer-Stiftung jährlich vergebenen Preis erhalten Personen, Einrichtungen oder Vereine, die sich um das kulturelle, wissenschaftliche oder gesellschaftliche Leben in Hamburg verdient gemacht haben. "Er ist Stimme des Kiez und (erster) mutiger bekennender Schwuler im Profi-Fußball, Unternehmer des Jahres 1999 und Adolf-Grimme-Preisträger", begründet das fünfköpfige Kuratorium die Auszeichnung.

Littmann wird den Preis am 19. September im Schmidt-Theater entgegen nehmen. Die Laudatio in Form eines Gesprächs halten die grüne Bundestagsabgeordnete Krista Sager, der FC-St.-Pauli-Sportdirektor Helmut Schulte sowie Musicalkomponist Martin Lingnau.

Der jetzt 57-Jährige hatte 1988 das Schmidt-Theater als künstlerischer Leiter eröffnet. Von 2003 bis zum Mai 2010 war er Präsident des Kultvereins FC St. Pauli, der ab dieser Saison wieder in der ersten Bundesliga spielt. In dieser Funktion kritisierte er wiederholt den DFB wegen seines Verhaltens in der Amerell-Affäre (queer.de berichtete). (dk)