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Barbara Höll (Die Linke)

Die Verurteilung von Nadja Benaissa könnte negative Auswirkungen auf die Aids-Prävention haben.

Von Barbara Höll

Das Urteil stimmt nachdenklich und die Folgen sind noch nicht absehbar. Auch wenn es der bisherigen Rechtsprechung entspricht, so stellen sich Fragen, die die gesamte HIV-Prävention in Deutschland betreffen. Müssen HIV-Positive Menschen immer auf ein Kondom bestehen? Sind sie allein verantwortlich für die Übertragung und Verbreitung des Virus?

Seit Ende der Neunzigerjahre hat sich das Gesicht von HIV/Aids deutlich gewandelt. HIV ist zu einer nicht heilbaren, aber behandelbaren Infektion geworden, mit einer hohen Lebenserwartung. Die HIV-Medikamente halten den Virus in Schach und senken die Viruslast schon nach kurzer Zeit bis unter die Nachweisgrenze. Nach neueren Erkenntnissen übertragen die so behandelten Patienten den Virus nicht mehr. Nahezu alle HIV-Positive unterziehen sich der Therapie, Frau B. hatte sich damals jedoch noch nicht behandeln lassen.

Das Virus wird heute im Wesentlichen durch Menschen übertragen, die von ihrer HIV-Infektion noch nichts wissen, die also eine sehr hohe Viruslast haben und andere Menschen sehr leicht infizieren können. Deshalb macht es unseres Erachtens schon allein medizinisch keinen Sinn, die Verantwortung allein den HIV-Positiven zuzuschreiben.

HIV-Test ist sinnvoll

Allerdings ist es sinnvoll, dass sich Menschen, insbesondere aus sogenannten Risikogruppen, häufig einen HIV-Test unterziehen. Denn nur so haben sie bei einem positiven Testergebnis die Gelegenheit, möglichst früh die HIV-Präparate einzunehmen und damit Aussicht auf eine lange Lebenserwartung. Zudem gibt ein positives Ergebnis auch die Möglichkeit, verantwortlich mit sich und anderen umzugehen.

Das Urteil könnte kontraproduktiv wirken, denn wer ab und an gerne einmal ohne Kondom Sex haben und nicht mit einem Bein im Gefängnis stehen möchte, unterlässt den HIV-Test - mit verheerenden Folgen für den Krankheitsverlauf, die Viruslast und die potentielle Ansteckungsgefahr anderer. Trotz gegenteiliger Aussagen des zuständigen Richters ist dieses Urteil für HIV-Positive stigmatisierend. Ein Blick in die Leserkommentare der Onlinemedien genügt, um zu erfahren, dass die Forderung nach "lebenslang" noch milde ist.

Über 25 Jahre nach der Entdeckung des HI-Virus sollte HIV/Aids allen Menschen bekannt sein, wer sich schützen möchte, nehme ein Kondom. HIV-Positive müssen ihre Verantwortung wahrnehmen, aber nicht sie allein. Die Verantwortung für ein Kind trägt schließlich nicht allein die Frau, die nicht die Pille nimmt. Das Strafrecht ist in jedem Fall ein ungeeignetes Mittel in der HIV-Prävention.

Barbara Höll ist lesben- und schwulenpolitische Sprecherin der Linksfraktion im Bundestag. Den Kommentar hat sie gemeinsam mit Bodo Niendel, dem Referenten für Queerpolitik in der Fraktion, verfasst.



Bewährungsstrafe für Benaissa

Das Amtsgericht Darmstadt hat die "No Angels"-Sängerin zu einer zweijährigen Bewährungsstrafe verurteilt, weil sie einen Mann bei ungeschütztem Sex mit dem HI-Virus angesteckt hat.
Aids-Hilfe fordert Freispruch für Benaissa

Kurz vor der Urteilsverkündung hat die Deutsche Aids-Hilfe bekräftigt, dass Nadja Benaissa keine Bestrafung verdient hat.
Prozess gegen No-Angels-Sängerin beginnt

Nadja Benaissa hat gleich zu Beginn des Prozesses in Darmstadt zugegeben, ihre Verantwortung als HIV-Positive beim Sex mit Partnern vernachlässigt zu haben.

39 Kommentare

#1 Ein BerlinerAnonym
  • 27.08.2010, 16:11h
  • Hm. Das stimmt schon nachdenklich. Und in so manchen hat Frau Höll sicher auch recht. Gerade was das übele Treiben in den Boulevardmedien und-kommentaren angeht. Das ist schon "zum Kotzen". Und diskriminierend bis zum geht nicht mehr.

    Und wichtig, dass sie darauf hinweist, dass regelmässige Tests vor Allem dazu dienen einen SELBST zu schützen. Denn je später die Krankheit erkannt wird, dessto größerer der Schaden und desto schwieriger die Therapierbarkeit. Und das kann dann sehr häßlich werden.

    Andererseits überzeugt mich ihre Position aber auch nicht so ganz:

    Richtig ist Beide haben Verantwortung.
    Aber soll der, der mehr weiß und mehr/leichter darauf reagieren könnte, "nur" genau so viel Verantwortung haben? Ist es nicht viel mehr so, dass der weniger Wissende dann praktisch die alleinige Verantwortung hätte? Denn für den mehr Wissenden gibt es ja keine Konsequenz mehr. Er kann jetzt tun und lassen, was er will. Trotz seines überlegenen Wissens.

    "Über 25 Jahre nach der Entdeckung des HI-Virus sollte HIV/Aids allen Menschen bekannt sein, wer sich schützen möchte, nehme ein Kondom. HIV-Positive müssen ihre Verantwortung wahrnehmen, aber nicht sie allein. Die Verantwortung für ein Kind trägt schließlich nicht allein die Frau, die nicht die Pille nimmt. Das Strafrecht ist in jedem Fall ein ungeeignetes Mittel in der HIV-Prävention."

    Liebe Frau Höhl, sie kennen hier nicht die ganze Realität. Oder sie haben als Ehrenamtliche(r) nie einen naiven Jugendlichen vom Land beraten müssen, der von seinem positiven Lover gleichgültig infiziert wurde. Und das soll straffrei bleiben, nur weil der Junge schon 16 war?

    Noch einmal Frau Höhl: Soll die Gleichgültigkeit eines Menschen mit besseren Wissen um eine gefährliche Krankheit gegen die Gesundheit Anderer wirklich straffrei sein?
    Obwohl er mehr weiß und leicht handeln könnte?
    (Kondom)

    "...denn wer ab und an gerne einmal ohne Kondom Sex haben und nicht mit einem Bein im Gefängnis stehen möchte..."

    Verzeihung Frau Höhl, da dreht sich mir als ehemaliger Ehrenamtler der Magen um.
    Diese Verniedlichung ist nicht hilfreich für Präventionsarbeit. Die ist schwer genug so wie sie ist.

    Ein Berliner
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#2 veterinärAnonym
  • 27.08.2010, 16:30h
  • Wer wissentlich einen anderen dem Risiko einer Ansteckung aussetzt, ist ein Schwein bzw. in diesem Fall eine SchweinIn!
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#3 Sven_
  • 27.08.2010, 16:35h
  • Ich stimmt ihr soweit zu, wie es freiwillig ist.
    Wobei Freiwilligkeit hier genauer Betrachtet werden muss. Wenn ein Opfer durch eine Vergewaltigung infiziert wird, sollte es schon erschwerend hinzukommen. Infiziert aber das Opfer den Täter, weil vor der eigenen Vergewaltigung nicht draufhin gewiesen wurde, darf daraus niemals irgendeine Strafbarkeit abgeleitet werden.
    Ebenso wird es schwierig, wenn Drogen im Spiel sind, dann kann nicht mehr vernünftig gehandelt werden (was das heißt sah man ja bei der Love Parade).
    In unserer Gesellschaft sollte niemals jemand nur sich selbst verantwortlich sein (passt nicht zu Kant). Also sollte man auch beim ONS darauf achten, sich und den anderen zu schützen. Allerdings würde ich daraus nicht ableiten, dass man die Pflicht hat sich als HIV-Positiv oder negativ zu outen.
    Zu dem es verschiedene Virenstämme gibt und ein Positiver sich noch weiter hinzuziehen kann, was auch noch mal eine kleine Katastrophe ist.
    In Beziehungen sehe ich das etwas anders (tja, viele halten mich jetzt sicher für einen träumerischen Moralapostel, Pech für Euch ;-)
    Wenn Personen eine Beziehung eingehen (gilt für Geschäfts- wie für private Beziehungen), muss man sich auch entsprechend der Art der Beziehung auf einander Verlassen können.
    Die Arbeitnehmer wollen ja auch, dass der von ihnen gewählte Betriebsrat sie vertritt!
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#4 LukasAnonym
  • 27.08.2010, 16:38h
  • Antwort auf #1 von Ein Berliner
  • Oder in Beziehungen. Man vertraut seinem Partner und wird angesteckt.
    Es gibt Unterschiede die beachtet werden müssen, bei einem ONS erwartet man das beide verhüten aber in monogamen Beziehungen verlässt man sich auf einander und verzichtet auf Kondome.
    Dann ist die Schuldfrage eine ganz andere, wird man durchs fremdgehen des Partners angesteckt.
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#5 KlofrauAnonym
  • 27.08.2010, 17:02h
  • Irgendwie finde ich gesamte Diskussion bescheuert. Natürlich hat ein wissentlich HIV-Positiver Verantwortung für seine Sexpartner! Hätte ich Tripper oder Syphilis (und wüsste das), würde ich auch nicht in den Park gehen und rumhuren ...

    Und wäre ich HIV-positiv, und würde einer meiner Sexpartner unsafen Sex von mir wollen - ich würde ihn weder unsafe ficken noch ihm in den Mund spritzen. Und wenn er noch so sehr darum betteln würde ... So etwas tut man einfach nicht.

    Das hat für mich einfach mit Verantwortung zu tun - und definitiv nicht mit einer wie auch immer gearteten "Stigmatisierung".

    Wenn sich jemand durch unsafen Sex mit HIV infiziert, trägt er natürlich auch selbst Schuld. Aber man kann doch den wissentlich HIV-Positiven deswegen nicht freisprechen, nach dem Motto "Aber mein Sexpartner wollte doch nunmal unsafe - was soll ich da machen?". Das ist dann doch eine wirklich billige Ausrede.
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#6 KlofrauAnonym
  • 27.08.2010, 20:21h
  • Dass ich rote Kästchen bekommen würde, war mir schon beim Schreiben des Beitrags klar.

    Sobald man einem HIV-Positiven auch nur einen Hauch von Verantwortung abverlangt, ist man gleich der Böse. Dabei ist diese Verantwortung (für mich) einfach eine Selbstverständlichkeit. Frau Benaissa hätte lediglich sagen müssen, dass sie sich nur mit Gummi vögeln lässt - und nichts wäre passiert. Sie hätte sich dafür überhaupt nicht als Positive zu outen brauchen.

    Ich kapiere echt nicht, was hier in den Köpfen mancher User vorgeht. Aber dass es hier eine Art Gesinnungsdiktatur gibt, liegt auf der Hand. Wer da nicht konform mit Stromboli und anderen geht, wird plattgemacht.

    Jetzt fehlen nur noch die Beiträge à la "Wenn jemand einfach ohne Gummi ficken will, ist doch nichts dabei. Das sollte man gar nicht erst stigmatisieren!".

    Ja nee, is klar ...

    *kopfschüttelndab*
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#7 Benedictus
  • 27.08.2010, 20:45h
  • HIV-Negative, die negativ bleiben wollen, sollen einfach kein russisches Roulette spielen. Basta! Ihr windet Euch und konstruiert irgendwelche Verantwortungen die Ihr von irgendwelchen Personen einfordert, das ist einfach zum Lachen und die typische deutsche Vollkasko-Mentalität, die noch nie funktioniert hat, insbesondere nicht beim Thema Sex!!!

    1."Kondome schützen" heißt es in der Prävention, und nicht "ein Bareback liebender Schwuler, der vermeintlich positiv ist, aber bestimmt aus seiner Verantwortung heraus sich vor Dir, einem anonymem Fickdate, schon outen wird, schützt"!

    2. Wer sich als aufgeklärter Mann, und das war Nadja B.s Schwerenöter (und glaubt mal nicht, dass er nur sie allein blank gefickt hat) auf russisch Roulette einlässt, der sollte nicht erwarten, dass die Kugel im Lauf ihn warnen wird: "Achtung, wenn Du jetzt abdrückst, ist das Dein Verhängnis"

    3. Geht es hier um ein Strafrechtssystem was allen Barefickern signalisieren dürfte, sich lieber nicht testen, ergo sich auch nicht behandeln zu lassen und somit hat der Urteilsspruch u.U. dazu geführt, dass jetzt nicht mehr die Gefahr von "wissenden" HIV-Positiven ausgeht, sondern ausgerechnet von den vielen Ungetesteten, "vermeintlich negativen" Positiven, die mit ihrer hohen Viruslast mehr Schaden anrichten können als Ihr Träumer und der Richter sich jemals vorstellen können.

    Und natürlich kann man diese auch nicht mehr belangen. Zu dumm! Denn was macht man dann, wenn man keinen Sündenbock für sein eigenes Fehlverhalten hat?! Wir brauchen doch so dringend einen, den wir dafür verantwortlich machen können... Und nu?! Scheiße, keiner außer einem selbst kann mehr die Schuld zugeschoben werden. Wie unbefriedigend...!

    Der Richter hat ein falsches Signal gesetzt und die falsche Gruppe stigmatisiert. Während Ihr nach Verantwortung der HIV-Positiven den Negativen gegenüber ruft, stecken währenddessen die "Vermeintlich Negativen die Negativen" an. 

    Köstlich! Die "Negativen" stecken sich jetzt gegenseitig an, und keiner wars gewesen...! Wie lustig!

    Na dann viel Spass!
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#8 stromboliProfil
  • 27.08.2010, 21:16hberlin
  • Antwort auf #6 von Klofrau
  • ach hör doch auf bäume wachsen zu hören wo nichts ist.. ich hab weder dir ein rotes mal auf die backe gedrückt, noch bisher stellung genommen!
    Wenn ich was zu sagen habe oder mir was nicht passt, werd ich mich schon bei dir melden.. dessen sei sicher! Ansonsten sie dir meine beiträge hierzu in anderen zusammenhängen an: du wirst sehen, das da gar nicht so viel unterschiedliches vorhanden, wenn es um gegenseitiger verantwortung geht. Nur; so einfach im denken wie du es dir hier machst, geht das halt auch nicht.. das ist stammtisch, mehr nicht!
    Das schreib ích als positiver ! Was allerdings du dazu schreiben kannst als negativer, musst du schon mal genauer sagen.. da ist deine sicht eingeschränkter als die eines betroffenen!
    Mir scheints, auch mit 37 brauchts der denknachhilfe!
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#9 KlofrauAnonym
  • 27.08.2010, 21:21h
  • Antwort auf #7 von Benedictus
  • Benedictus, Du hast nichts verstanden, aber auch gar nichts.

    Der Richter hat niemanden "stigmatisiert", sondern ein Urteil gefällt, das salomonischer nicht hätte sein können. Frau Benaissa muss nicht in den Knast - und das Opfer wurde nun auch garantiert nicht von jeglicher Schuld freigesprochen.

    Es geht mir weder um "Vollkasko-Mentalität", noch um Sündenbockdenken, noch um Schuldzuweisung. Sondern lediglich darum, dass jemand, der wissentlich positiv ist, niemals einem anderen den Wunsch nach Barebacksex erfüllen sollte.

    NIEMALS. Und wenn man ihn noch so sehr darum bittet. Und das Beste: Niemand braucht sich als Positiver dafür zu outen - safer Sex sollte einfach eine Selbstverständlichkeit sein und fertig.

    Und jetzt könnt Ihr alle wieder stromboligerecht die roten Kästchen aktivieren ...

    Was ist daran bloß so schwer zu verstehen???
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#10 Ein BerlinerAnonym
  • 27.08.2010, 21:36h
  • Antwort auf #7 von Benedictus
  • Hallo Benedictus,

    darf ich widersprechen? :-)

    1. Du hast recht: Ich nenne es Dummheit. Aber es gibt auch mehr: Den naiven 16j., den vertrauenden Beziehungspartner etc. Es gehören immer Zwei dazu. Und beide haben Verantwortung. Aber eben nicht immer gleichviel Verantwortung.
    Der Eine ist bereits für sein Leben gestraft - aber der Andere wird es noch. (Mal abgesehen von furchtbaren Doppel- bzw Mehrfachinfektionen). Wer ohne Gummi fickt riskiert sich und alle späteren unsafen Sexpartner. Wer schon infiziert ist hat aber beim russischen Roulett viele Kugeln geladen - und nicht nur eine. Um das schiefe Bild auszuweiten. ;-)

    Du merkst schon, dein Vergleich hinkt (und wird hier von keinem bisherigen Kommentar behauptet, aber von dir Ihnen unterstellt).

    Du konstruierst eine radikale Einzelverantwortung, die in ihrer Konsequenz Alle die mehr wissen, mehr können, wer Macht haben von ihrer (Fahrlässigkeits)(mit)verantwortung freistellt sobald jemand anderes Teilverantwortung hat. So kann man es machen. Oder frau. Aber ich glaube nicht, dass dir die Folgen daraus bewusst sind. Denn es gibt keinen Grund, dies dann auf Sexinfektionen zu beschränken.

    Anders gefragt: Was spricht dagegen, dass ich wenn ich weiß dass ich HIV habe einen Gummi verwende?
    Auch nichts? Aha. :-)

    3. Wurde jetzt schon mehrfach in den anderen Kommentaren behauptet. Und ist dennoch falsch.
    Ganz kurz:
    Frau/Mann würde seine Therapiechancen verschlechtern, womöglich nicht therapierbaren Schaden nehmen, könnte nicht verantwortungsbewusst handeln und wäre trotzdem gegebenenfalls strafbar.
    Ich wiederhole noch einmal: Trotzdem gegebenenfalls strafbar. Grund: Fahrlässig handelt, wer es besser hätte wissen müssen oder können. Wer ess argwöhnt, seine Symptome bekommt, aber ärztliche Ratschläge sich testen zu lassen in den Wind schlägt, handelt bereits mit ausreichender Fahrlässigkeit. So sehen es zumindest (ich denke zu recht) die Gerichte.

    Die Augen zuzukneifen zerstört einen selbst und schützt schon bald vor Strafe nicht mehr.

    Mfg :-)
    Ein Berliner
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