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Auch beim Spiel "Medal of Honor" scheint es eine "Don´t ask, don´t tell"-Regelung zu geben. (Bild: Electronic Arts)

Microsoft hat einen 26-jährigen Spieler aus seinem Online-Netzwerk "XBox Live" gesperrt, weil er als Heimatort "Fort Gay" angegeben hatte - der Konzern übersah, dass es den Ort wirklich gibt.

Nachdem Lokalmedien über den Fall berichtet hatten, hat sich Microsoft für seinen Fehler entschuldigt und den Spieler Josh Moore rehabilitiert, berichtet "Mercury News". Zunächst warf der Softwareproduzent dem Spieler jedoch vor, gegen den Verhaltenskodex verstoßen zu haben. Grund: Der Kundendienst hat die von Moore verwendete Ortsangabe "Fort Gay, West Virginia" für nicht echt gehalten. Dabei hätte sich via Google schnell herausfinden lassen können, dass der Ort in Wayne County liegt, ca. 800 Einwohner beherbergt und Briefköpfe dort stets die Postleitzahl 25514 tragen.

Moore erklärte, er habe mit dem Rausschmiss erstmals Diskriminierung am eigenen Leib erfahren: "Ich bin nicht mal schwul, aber ich denke, die haben gedacht, dem können wir eins auswischen", erklärte der Fabrikarbeiter, der derzeit nach einem Job sucht und sich die Zeit mit Spielen wie "Medal of Honor" oder "Call of Duty" vertreibt. Seinen zwei Jahre im Voraus bezahlten Mitgliedsbeitrag in Höhe von 12 Dollar pro Monat behielt der Konzern ein.

Ist das Wort "gay" unanständig?

Sogar die Hilfe des Bürgermeisters fruchtete zunächst nicht: Er erklärte gegenüber dem Lokalsender WSAZ, dass ihm ein Microsoft-Mitarbeiter gesagt habe, dass der Name der Stadt unerheblich sei - das Wort "gay" sei in jedem Zusammenhang unanständig.

Dabei hat Microsoft nach lang anhaltenden Protesten erst im März diesen Jahres entschieden, dass Schwule und Lesben auch ihre sexuelle Orientierung in ihrem Profil erwähnen dürfen (queer.de berichtete). Auch Spieler wie Richard Gaywood, die Microsoft zunächst wegen des "anstößigen" Namens aus dem Netzwerk ausschloss, sollten nun wieder bei Microsoft daddeln dürfen.

Die Firma aus Redmond bei Seattle ist nach mehreren negativen Medienberichten nun auf Schadensbegrenzung aus. Sie bezeichnete den Ausschluss des Fabrikarbeiters als "Missverständnis": "Jemand hat uns darauf hingewiesen, dass 'Fort Gay, West Verginia' als Beleidigung gemeint sein könnte. Leider haben das meine Leute auch gedacht", erklärte Microsoft-Sprecher Stephen Toulouse am Dienstag gegenüber der Nachrichtenagentur AP.

Er erklärte, dass Beschwerden über Xbox-Live-Spieler den Mitarbeitern ohne weitere Hintergrundinformationen zugesandt würden. Sie müssten dann entscheiden, ob die Spieler gegen den Verhaltenskodex verstießen, der "Hassrede" und andere "gefährliche Themen" auf Xbox-Live verbietet. Für den bedauerlichen Fehler werde er sich persönlich bei Moore entschuldigen. (dk)



Schwul-lesbische Liebe in Dragon Age II.

Noch vor der Veröffentlichung eines neuen Videospiels entbrennt eine Diskussion darüber, ob die Helden homosexuell empfinden dürfen.
#1 alexander
  • 08.09.2010, 17:06h
  • ist doch schön die neue globale welt !!!!

    nun entscheiden schon konzerne über gut und böse !!
    und dann noch dieses "pfui-wort" : GAY ! bedeutet ursprünglich im englischen : fröhlich, vergnügt !
    da wird sogar behauptet, dieses wort sein in jedem zusammenhang unanständig ?

    aber das scheinen die "jungmanager" nicht mehr zu checken, deren wissen beschränkt sich auf ihr "fachwissen" und da bleibt inzwischen in allen bereichen die allgemeinbildung auf der strecke !

    peinlicher und dümmer gehts nimmer !
    aber die vorauskasse einbehalten !

    was machen in deutschland demnächst die menschen die "fick" heissen ?
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#2 fette hummelAnonym
  • 08.09.2010, 17:20h
  • Antwort auf #1 von alexander
  • nun entscheiden schon konzerne über gut und böse !!

    und das Setting

    Das sind nicht die kleinen Horen einer K-Gruppe.

    So konnte/musste/wollte
    PHOENIX den Tag begrüßen.
    Ruhet sanft..(ergibt sich aus der Sendzeit)

    .......

    01.30
    Finanzkrise 2.0
    Das Zocken geht weiter
    Film von Frank Bethmann und Martin Leutke
    02.15
    Totgesagte leben länger
    Das Comeback der Kernkraft
    Film von Ulrike Brödermann und Michael Strompen
    03.00
    Profiteure der Angst
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    Film von Jutta Pinzler und Stefanie Schwalfenberg
    03.45
    Gefahr Weichmacher
    45 Min
    Film von Inge Altemeier
    .......
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#3 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 08.09.2010, 17:46h
  • Gay soll ein unanständiges Wort sein? Da lachen ja die Hühner! Jetzt weiß ich auch, warum die Firma Microsoft zu "Microschrott" verballhornt wird: die Verantwortlichen des Softwareriesen hätten doch einfach mal im Atlas nachschauen sollen und schon hätte es diesen Fauxpas nie gegeben.
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#4 realistAnonym
  • 08.09.2010, 19:58h
  • microschrott eben. es gibt sicher andere spielcommunitys, die das sehr viel lockerer sehen.

    p.s.: das Flugzeug, das die erste atombombe über hiroshima abwurf, hieß enola gay. sind deswegen jetzt die schwulen schuld?
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#5 Herr Fick :=)Anonym
  • 08.09.2010, 20:29h
  • Antwort auf #1 von alexander
  • "was machen in deutschland demnächst die menschen die "fick" heissen ?"

    Die tun mir leid

    btw, ich habe gehört das in Deutschland noch welche den Nachnamen Hitler haben. Weiss jemand ob das stimmt?
    Den darf man doch bestimmt ändern lassen?
    Das würde ich sofort machen, auch für viel Geld.
    Ich kenne eine Familie die Hilter heisst und die haben es schon schwer genug weil sich jeder lustig macht.
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#6 stromboliProfil
#7 SebiAnonym
  • 09.09.2010, 10:47h
  • Das zeigt nur den Irrsinn dieser ganzen homophoben Zensurorgien. (Das trifft nicht nur Microsoft, sondern genauso auch Google, Apple, etc.)

    Mal ganz abgesehen davon, dass es den Ort "Fort Gay" tatsächlich gibt, sollte gay doch wohl ein erlaubtes Wort sein. Zumal es auch fröhlich heißt und z.B. auch in den Titeln von Filmen und Musik vorkommt, die nichts mit Homosexualität zu tun haben. Aber selbst wenn man die Bedeutung schwul nimmt, sollte das doch wohl erlaubt sein!!
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#8 HarryAnonym
  • 09.09.2010, 12:30h
  • und was ist jetzt an der ganzen Geschichte soweit es überhaupt eine ist so dramatisch?
    Wenn man sich mal so ansieht wieviel Wortspiele teilweise mit diesem Wort gemacht werden, da wird aus genau plötzlich gaynau gemacht, brauchts einen nicht wundern wenn immer mehr sensibel auf solche Wörter reagieren. Ich kenne keine Heterosexuellen die solchen wortspiele brauchen und ihre sexuelle Orientierung so offen nach außen tragen müssen, so nach dem MOtto seht her wie geil ich bin. Was bei schwulen noch hinzu kommt das wiele meinen mit diesen Wortspielen seinen gegenüber gleich noch in gewissen chats so an zu machen was an peinlichkeit nicht zu überbieten ist.
    Was jetzt diesen Ort betrifft, man kann nicht alle Orte der Welt kennen die irgendwelche ausgefallene Namen tragen und nicht jeder googelt nach alles, von daher sehe ich das ganze überhaupt nicht schlimm.
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#9 jasperAnonym
  • 09.09.2010, 17:50h
  • Antwort auf #8 von Harry
  • "so nach dem MOtto seht her wie geil ich bin."

    Nun kann ich doch auch nix zu das ich so ein geiler Typ bin!
    Ist halt so das schwule Männer in der Regel mehr auf sich achten als heterosexulle Männer.
    Nicht umsonst finden Frauen Schwule häufig attraktiver. Solltet ihr Heten euch mal überlegen woher das kommt!

    LG an die Homoheimatfront nach Gaymany aus dem sündig- schwulen ( und geilen) San Francisco
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#10 hurtzAnonym
  • 09.09.2010, 23:15h
  • das hat doch mit diskriminierung gar nichts zu tun!
    gay ist nunmal heutzutage leider auch eine beleidigung und solche werden aus schutz der anhänger eben geblockt.
    das nun eine stadt so heisst, ist ärgerlich, aber so intelligent ist ein standardfilter eben nicht!

    und das gay geblockt wird, ist vollkommen ok.
    sowas hat eben im namen oder in der stadt nichts zu suchen, es sei denn der name ist wirklich so.

    ihr nennt euch auch nicht PedoKingSuchtAb4 -.-*
    also ich würde nicht wollen, dass meine kinder sowas lesen bzw. ich weiss, dass da sowas angemeldet ist!
    krasses beispiel, aber solche namen haben eben dort nichts zu suchen.
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