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Glenn Shadix mit Schauspielerkollegin Winona Ryder, die in "Beetlejuice" ebenfalls in einer Nebenrolle zu sehen war. (Bild: Glennshadix.com)

Der amerikanische Schauspieler Glenn Shadix ist am Dienstag in seinem Haus in Birmingham (Alabama) gestorben. Er wurde 58 Jahre alt.

Der offen schwule Shadix wurde vor allem durch die Rolle des ausgeflippter Innenarchitekt Otho in Tim Burtons Komödie "Beetlejuice" bekannt. Er wirkte in über weiteren 30 Filmen und mehreren Fernsehserien mit. Die Todesursache ist noch nicht offiziell bekannt gegeben worden. Allerdings erklärte seine Schwester Susan Gagne gegenüber den "Birmingham News", dass Shadix offenbar in seinem Haus aus dem Rollstuhl gefallen war und dabei seinen Kopf angeschlagen hat.

Shadix hat mehrfach in Interviews erzählt, wie schwer ihm das Coming-out gefallen sei. Auf Druck seines Stiefvaters musste er sich 1970 einer "Aversionstherapie" unterziehen, mit der in einen Heterosexuellen umgepolt werden sollte. In der "Behandlung" wurden ihm schwule Pornofilme gezeigt - sobald er erregt war, versetzte ihm der Arzt Stromschläge und zeigte ihm anschließend zur Erbauung heterosexuelle Pornografie. "Geheilt" wurde er nicht, sondern verübte einen Selbstmordversuch, der ihm eine dreiwöchige Behandlung in einer psyichiatrischen Klinik einbrachte. Sein Stiefvater versöhnte sich daraufhin mit Shadix und unterstützte ihn in seiner künstlerischen Laufbahn.

Shadix gehörte zu den Stars, die häufig aufgrund seiner beeindruckenden Bariton-Stimme, seiner Korpulenz und seiner Fähigkeit, auf überzeugende Weise übertrieben eine Figur dazustellen, gecastet. Zu seinen größten Erfolgen neben "Beetlejuice" zählen unter anderem "Heathers", "Dunston - Allein im Hotel" und "Demolition Man". Er arbeitete auch als Synchronsprecher für zahlreiche Zeichentrickproduktionen wie die Serie "Teen Titans". Mit Tim Burton arbeitete er auch als Synchronsprecher für den oscarnominierten Stop-Motion-Spielfilm "The Nightmare before Christmas". (dk)



#1 kingAnonym
  • 09.09.2010, 12:56h
  • Die Menschen in den Industrieländern schaffen es durch selbstverschuldetes Übergewicht eine unnötig kurze Lebenserwartung zu haben
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#2 LorenProfil
  • 09.09.2010, 13:54hGreifswald
  • Da mir Mr. Shadix bis zum heutigen Tage unbekannt war, möchte ich darauf verzichten, mit "R.I.P."-Bekundungen um mich zu werfen, die ja wirklich von Herzen kommen sollten. Er wirds mir wohl nicht übelnehmen.
    Da auch er lt. Bericht hier ein Opfer der "Umpoler-Industrie" in den 70ern wurde, habe ich mal die Website von "Wüstenstrom" besucht und folgendes gefunden:

    www.wuestenstrom.de/index.dhtml/284c88c8bb1cab2782ci/-/deDE/
    -/CS/-/calendar/ht/@content/Kalender/2010/01/1263801679


    Es wäre m.E. an der Zeit, solchen Organisationen endlich das Handwerk zu legen, auch wenn sie ihre menschenfeindlichen Absichten in noch so schöne Worte kleiden.
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#3 LukasAnonym
  • 09.09.2010, 14:36h
  • Antwort auf #2 von Loren
  • Okey...und ich habe mich zuvor mal gefragt was schreiben manche hier von Wüstenstrom, war ich doch ernsthaft der Überzeugung das es sich um ein Stromanbieter handelt.
    Ich dachte ok die werden, wie viele andere Konzerne, irgendwo ihre Hände schmutzig gemacht haben das hier so negativ drüber berichtet wird.
    Dank des Links bin ich jetzt schlauer
    Peinlich, peinlich...
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#4 FoXXXynessEhemaliges Profil
#5 herve64Profil
  • 09.09.2010, 22:10hMünchen
  • Jawoll, wieder ein Bericht aus der Reihe "Schwule Z-Promis, die die Welt nicht kennt".
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#6 Liedel
  • 09.09.2010, 23:43h
  • Wie immer löblich @ Loren, aber wolltest du es auf die Spitze treiben, müsstest du das jetzt noch ganz groß in die Headline deines GR- Profils schreiben und gleich nen Glenn-Shadix-Club gründen...

    Nee, heute mal nix Hämisches zum Übergewicht des Schauspielers. Wurde mir doch gerade heute morgen im SAT1- Morgenmagazin offenbart, dass ein ebenfalls stark übergewichtiger und an den Folgen dieses Zustands auch verstorbener Sänger namens Ismael Kamakawiwo ole gerade posthum die Charts stürmt, mit einer wirklich schönen Version von "Somewhere over the rainbow". Mein erster Gedanke: das Niveau kehrt zurück in die Musikwelt nach all dem Gekreisch, das wir uns von Küblböck&Co. sowie den ganzen schmierigen Boygroups anhören mussten bzw. als "Musik" serviert bekamen?

    Wer weiss, vielleicht braucht's bei Shadix ja auch 13 Jahre und mehr, damit "Beetlejuice" auf die heimischen DVD- Player und Festplatten zurückkehrt?
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#7 LorenProfil
#8 stromboliProfil
  • 10.09.2010, 08:39hberlin
  • Antwort auf #1 von king
  • andere schaffen es durch selbstverschuldete dummheit unnötig kurze aufmerksamkeit zu erheischen.. ; was also sollen wir für industrieländer gefährlicher erachten...
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#9 alley-catAnonym
  • 10.09.2010, 13:59h
  • Antwort auf #2 von Loren
  • Was Wüstenstrom da schreibt finde ich völlig ok, stellenweise sogar richtig klasse.
    Man findet ganz viele Argumentationshilfen, es bringt einem fast ein gänzlich neues Weltbild und tieferes Verständnis.

    ...liegt vielleicht auch daran, dass ich beim Lesen das Wort "homosexuell" gegen "heterosexuell" ausgetauscht habe



    Und jetzt, wo klar ist dass Sexualität nicht festgelegt ist, gehe ich, ganz im Sinne von Wüstenstrom, ein paar gute christliche Freunde bekehren.

    Mr. Shadix Ruhe in Frieden, zu dick oder nicht...
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