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Der "Advocate" druckt in seiner neuesten Ausgabe ein mehrseitiges Interview mit James Franco ab. (Bild: The Advocate)

Schauspieler James Franco ("Milk") ist wieder in einer schwulen Rolle zu sehen; im Interview erklärte er, dass er schwule Liebesgeschichten spannend findet, auch wenn er selbst nicht dem männlichen Geschlecht zugeneigt ist.

Der 32-Jährige spielt im Film "Howl", der in zwei Wochen in Nordamerika anläuft, den schwulen Dichter Allen Ginsberg, einem führenden Protagonisten der Beat Generation, die nach dem Zweiten Weltkrieg in den USA Popularität erlangte. Die Künstler traten mit ihren Werken für die Legalisierung von Homosexualität und Cannabis sowie die Abschaffung der Zensur ein.

Franco erklärte nun gegenüber dem schwul-lesbischen Nachrichtenmagazin "The Advocate", dass er selbst nicht die Person sei, die er in Filmen darstellt: "Jeder denkt, ich sei ein Kiffer und manche denken auch, ich sei schwul, weil ich immer diese schwulen Rollen gespielt habe. Aber es ist nun mal nicht wahr: Ich rauche kein Gras und bin nicht schwul". Wenn es anders wäre, würde er in der Öffentlichkeit dazu stehen.

Franco: Heterosexuelle Liebesgeschichten zu langweilig

Er nehme viele schwule Rollen an, weil ihn die traditionellen Hollywood-Storys langweilen: "Seit es das Kino gibt, gibt es unzähligen heterosexuelle Liebesgeschichten. Das wurde bis zum Abwinken gezeigt und interessiert mich daher nicht mehr so sehr. Es ist viel interessanter, Menschen darzustellen, die noch nicht so oft porträtiert wurden."

Franco erhielt 2008 viel Anerkennung für seine Darstellung von Scott Smith im Film "Milk" - Smith war engste Freund und Liebhaber des Politaktivisten Harvey Milk. Unter Schwulen ist er seither sehr beliebt: So landete er bei der vom britischen Schwulenmagazin "Gay Times" durchgeführten Wahl des "Sexiest Man Alive" auf Platz zwei. Nur der portugiesische Nationalspieler Cristiano Ronaldo konnte sich vor Franco schieben (queer.de berichtete). (dk)



#1 Liedel
  • 10.09.2010, 13:53h
  • Schon traurig, wenn vom Film "Milk" zumindest bei queer.de nur übrig bleibt, dass dort entweder Pornostars (Brent Corrigan) oder " nicht-kiffende bzw. nicht-schwule" Schauspieler wie James Franco mitgespielt haben...
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#2 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 10.09.2010, 14:44h
  • Heterosexuelle Liebesgeschichten sind dem Herrn Franco also zu langweilig! Diesem kann ich absolut zustimmen!
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