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In der Anthologie "Mehr verbotene Früchte" beschreiben 30 schwule Männer ihre erste sexuelle Begegnung mit dem gleichen Geschlecht.

Von Carsten Weidemann

Niemand vergisst je sein Erstes Mal - das Gefühl dabei, den Duft oder den Stand der Sonne. Unser erstes sexuelles Erlebnis als schwuler Mann ist einfach unvergesslich, weil es so wichtig ist: Es ist spannend, manchmal peinlich und oft haben wir ziemlich lang drauf warten müssen. Danach ist nichts mehr, wie es vorher war, wir selbst eingeschlossen. Unsere Unschuld und Verwirrung sind verschwunden. Wir sind anders: älter, weiser, sicherer. Und vor allem eins: endlich vollständig!

Nach dem großen Erfolg von "Die verbotene Frucht" vor zehn Jahren hatte der Bruno Gmünder Verlag noch zwei weitere Bücher über das Erste Mal veröffentlicht - den zweiten Band "Mehr verbotene Früchte" gibt es nun in einer neuen Taschenbuch-Ausgabe. Dreißig Männer verschiedener Alterstufen und Herkunft beschreiben darin frank und frei ihre Einführung in die schwule Männlichkeit.

Die Geschichten aus dem Nähkästchen sind teilweise sehr detailliert erzählt - wer erinnert sich nicht gern an jede Einzelheit des Ersten Mals? Es sei denn natürlich, dieses Erlebnis sollte so schnell wie möglich und für immer verdrängt werden, weil es so furchtbar war, dass man am liebsten direkt ins Kloster gegangen wäre oder sich eine Frau gesucht hätte. Die Geschichten in diesem Band jedenfalls sind manchmal knallhart und unverblümt oder auch provozierend und schockierend.

Es gibt aber ebenfalls softe Berichte, die davon erzählen, wie süß und verführerisch der erste Sex mit einem Mann war. Für jeden Geschmack wird sich sicherlich eine Lieblings-Erzählung finden, die vielleicht sogar die eigenen Erlebnisse widerspiegelt oder aber für die unerfüllten Wunschträume steht, wie Sex eigentlich sein sollte.

Die ideale Bettlektüre für Schwule und solche, die es werden wollen...

Jack Hart (Hrsg.): Mehr verbotene Früchte, Anthologie, Broschur, 240 Seiten, Bruno Gmünder Taschenbuch 58, Berlin 2010, 10,95 €



#1 FoXXXynessEhemaliges Profil
#2 Liedel
#3 heterrorfernAnonym
#4 Jack KnallhartAnonym
  • 11.09.2010, 16:03h
  • Antwort auf #1 von FoXXXyness
  • Warum? Weil die schwulen Verlage uns wieder bei den Eiern packen mit plakativem Sex? Hier mal zur Abwechslung getarnt als autobiographische Tatsachenberichte, damit der 0815-Schwule besser träumen kann? Und keiner denkt ernsthaft darüber nach, dass das alles nur Marketingmasche ist, weil da ganz bestimmt jemand sitzt, der Jack Hart heißt und irgendwo in der Körpermitte einen total harten Jack hat und ganz begierig darauf ist, die Welt aufzuklären, wie schwule Jungs ihren ersten Sex erleben? Träum weiter ...
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#5 chrisProfil
  • 11.09.2010, 20:58hDortmund
  • Antwort auf #4 von Jack Knallhart
  • Och, warum denn nicht ein wenig täumen? Die Welt da draußen ist so stock hetero, dass ein kleiner, fantasievoller Ausflug in eine schwule Scheinwelt der eigenen Psyche oft ganz gut tut. Gut, man sollte nur nicht wie ich den Fehler begehen und ein mit sexuellen Fantasaien Gespicktes Buch in Badeshorts am Pool lesen ^^.
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#6 MichaelAS