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Nach dem Grammy-Erfolg mit Alison Krauss ("Raising Sand") gibt es nun wieder ein starkes Solo-Album von der Led-Zeppelin-Legende.

Wie kommt es nur, dass wir noch immer an Robert Plants Lippen hängen, wenn er wieder einmal ans Mikrofon tritt und ein neues Album präsentiert? Wie kann es sein, dass unzählige Menschen auch nach über vierzig Jahren im Musikgeschäft seiner nächsten Veröffentlichung entgegenfiebern? Gründe dafür gibt es sicherlich viele; doch zwei von ihnen sind besonders entscheidend: Zum einen seine Stimme und zum anderen die Tatsache, dass er stets neugierig und hungrig geblieben und neue musikalisch Wege gegangen ist.

Zuletzt erweiterte er mit dem Album "Raising Sand", das er 2007 gemeinsam mit der Bluegrass-Musikerin Alison Krauss veröffentlichte, seinen musikalischen Horizont: Die so überraschende wie grandiose Zusammenarbeit mit Krauss, für die er den Produzenten T-Bone Burnett gewinnen konnte, wurde nicht nur von Kritikern und Fans gefeiert, sondern schließlich auch mit fünf Grammy-Awards ausgezeichnet - unter anderem in den Kategorien "Album des Jahres" und "Song des Jahres" (für das Stück "Please Read The Letter", eine Komposition von Plant und Jimmy Page).


Für sein neuestes Werk "Band of Joy", benannt nach der Band mit der er als Teenager zusammenspielte, hat Plant nun Buddy Miller als Co-Produzenten engagiert, der während der Tour zum "Raising-Sand"-Album bereits in seiner Band spielte. "Als ich siebzehn war und mit der Band of Joy Musik machte, spielte ich nur Songs von anderen Künstlern und verwandelte sie in etwas Eigenes; und ich hatte irgendwie das Gefühl, dass es an der Zeit war, an diese Einstellung und diesen Ansatz noch einmal anzuknüpfen."

Am wichtigsten war für Plant dabei, die Kompositionen nicht einfach nur zu covern, sondern sie wirklich zu "seinen Songs" zu machen: "Ich wollte diesen Stücken unbedingt meinen persönlichen Stempel aufdrücken und gewissermaßen eine Tür auftreten: Meine Hüfte dazwischen schieben und Raum für eigene Impulse schaffen. Natürlich singe ich nun mal so wie ich singe, und wenn ich mir also Songs von anderen vorknöpfe, kann ich sie gewissermaßen nur wie Plant-Songs klingen lassen; also dachte ich an Zeppelin III, an diese Mischung aus Akustikklängen und druckvollen E-Gitarren." (cw/pm)

Youtube | Interview mit Robert Plant