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Der Titel seiner aktuellen Hit-Single "Dynamite" ist Programm: Taio Cruz' neues Album "Rokstarr" macht ordentlich Dampf!

Es ist ja schon häufiger vorgekommen, gerade in den letzten Jahren: Hinter den Kulissen versorgt ein begnadeter Kreativkopf andere Künstler mit diversen Hits, prägt nach und nach seinen eigenen, unverkennbaren Sound, überzeugt aber zugleich als Sänger und tritt daher irgendwann auch selbst ins Rampenlicht. Man denke an Pharrell Williams oder Timbaland, um recht aktuelle Beispiele zu nennen; blickt man weiter zurück in die Musikgeschichte, muss man unweigerlich an große Namen wie Carole King oder Smokey Robinson denken. Der Name Taio Cruz ist nun der neueste Eintrag in dieser Liste.

Die Namen, mit denen Taio Cruz als Songwriter und Produzent in den letzten zehn Jahren zusammen gearbeitet hat, liest sich wie ein regelrechtes Who-is-Who der aktuellen Musiklandschaft: Während er unter anderem Tinchy Stryder ("Never Leave You"), den Pussycat Dolls, Britney Spears, Justin Timberlake, den Sugababes, Usher, Leona Lewis und kürzlich erst Cheryl Cole und den UK-Überfliegern The Wanted diverse Hits auf den Leib geschrieben hat, zählen auch einflussreiche Kollegen seiner Zunft wie Dallas Austin (dessen Kommentar: "Taio ist der offizielle Nachfolger von Babyface.") und Tricky, der ja bekanntlich "Umbrella" für Rihanna produziert hat, zu den Leuten, deren Nummern sich in seiner Kurzwahlliste befinden.

Youtube | Das aktuelle Video zum Top-Hit ''Dynamite''

"Ich kann auch ohne Kaviar", sagt Taio Cruz und bringt bereits mit diesem kurzen Statement auf den Punkt, was ihn von anderen Künstlern unterscheidet: Zwar liegt dem gerade mal 28-jährigen "Chart Monster" ("Daily Star") aus London spätestens seit diesem Sommer ein großer Teil der Popwelt zu Füßen, doch sieht er das alles ganz locker und wirkt davon wenig beeindruckt - und daher auch kein bisschen abgehoben: Der Überflieger mit der für ihn typischen Sonnenbrille im Gesicht erscheint nicht nur pünktlich zum Gespräch über sein zweites Album "Rokstarr", das in Deutschland am 10. September veröffentlicht wird, sondern entpuppt sich zudem als ein angenehmer und bescheidener Zeitgenosse.


"Die Leute suchen immer nach den passenden Schubladen, aber Pop ist doch im Grunde genommen ein riesiges Feld, auf dem man alle möglichen Stile und Sounds einbeziehen kann, um insgesamt etwas zu kreieren, das danach im Radio rauf und runter läuft. Anders gesagt: Ich war nie so ein waschechter R&B-Künstler wie beispielsweise die Mitglieder von Jodeci; ich rappe zwar auch, aber ich bin nicht der neue Jay-Z, und ich mache sicherlich auch Dance-Musik, aber der Vergleich mit David Guetta hinkt trotzdem ganz schön. Ich nenne diese Mischung daher einfach Pop, weil es genau das ist!"

Mit seinem Solodebüt "Departure" präsentierte sich Taio Cruz im Jahr 2008 dann erstmals im Rampenlicht und startete auch als Sänger richtig durch: Inzwischen ist die LP in England längst vergoldet (dazu wurde sie für einen MOBO-Award nominiert). Auch sein neues Album "Rokstarr", das übrigens wie sein Plattenlabel, seine Fashion-Linie und seine Produktionsfirma heißt, ist ein vielschichtiges Pop-Mix, in dem emotionale Balladen auf massive Dance-Hymnen, überraschende Rock-Elemente und tief schürfende R&B-Grooves treffen. Dabei ist Taio laut eigener Aussage keineswegs daran interessiert, belanglose Liebesgeschichten mit der passenden Musik zu untermalen. Vielmehr ist er erst dann mit einem Song zufrieden, wenn er auch ordentlich Tiefgang hat: "Ich würde insgesamt sagen, dass die Platte so klingt, wie sich die Liebe in all ihren Facetten anhören sollte - was auch bedeutet, dass es mal wehtun kann." (cw/pm)