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Neue Szenedroge: Mephedron, auch Meow oder M-Cat genannt

Schockierende Erkenntnis ein Jahr nach Eröffnung der Londoner "Party Drug Clinic": Die Mehrheit der Patienten sind junge homosexuelle Männer mit guter Ausbildung.

"Es ist immer schwierig, Vermutungen über Minderheiten anzustellen, aber Drogengebrauch unter schwulen Männern ist alem Anschein nach höher", sagte Klinikchef Dr. James Bell dem britischen Onlinemagazin PinkNews. Die Party Drug Clinic vom South London and Maudsley NHS Foundation Trust war die erste in Großbritannien, die spezielle Programme für Abhängige von GHB/GBL (Liquid Ecstasy) gestartet hat. Außerdem hat sie sich auf User von Mephedron (Meow) und Speed spezialisiert. Behandelt werden Süchtige aus allen Teilen des Königreiches.

"Ich habe charmante, privilegierte und früher hart arbeitende junge Leute gesehen, die als GBL-Abhängige Freunde, Familie und ihren Job vernachlässigt haben", sagte Dr. Bell. Der Entzug sei schmerzhaft und könne zu schweren Nebenwirkungen führen. "Immer wieder höre ich von Patienten: 'Ich wusste ja nicht, dass das abhängig macht.'"

Wissenschaftliche Untersuchungenn der UK Drug Policy Commission bestätigen die Erfahrungen der Londoner Party Drug Clinic: Demnach greifen Schwule, Lesben und Bisexuelle dreimal häufiger zu Drogen als die Allgemeinbevölkerung. Homos gelten zudem als besonders aufgeschlossen gegenüber neuen Drogen. In schwulen Clubs in London sei es am einfachsten, an diese Drogen zu kommen, heißt es weiter.

Die auch in Deutschland vermehrt auftauchende Droge GHB/GBL ist wegen der schlechten Dosierbarkeit und wegen der Gefährlichkeit bei Mischkonsum so problematisch. Bei Überdosierungen oder in Verbindung mit Alkohol kann es bei Einnahme von GBL zu Krämpfen, Brechreiz und komatösen Zuständen kommen, aber auch einen Atemstillstand oder sogar Herz- oder Kreislaufversagen zur Folge haben. (cw)



#1 Liedel
  • 16.09.2010, 14:58h
  • "Ich habe charmante, privilegierte und früher hart arbeitende junge Leute gesehen, die als GBL-Abhängige Freunde, Familie und ihren Job vernachlässigt haben."

    Dann sollte das Zeugs unbedingt noch weiter verbreitet werden, wenn sich die Gesellschaft dem jämmerlichen Idealbild des neoliberalen Aufsteigers auf diese Weise entledigen kann
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#2 ExjunkAnonym
  • 16.09.2010, 15:06h
  • Den Bericht kann ich nur bestätigen. Die Sucht nach Rausch in jeder Hinsicht, immer und überall, bringt zwangsweise ihre Opfer
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#3 Thilo S.Anonym
#4 Thilo S.Anonym
#5 HassanAnonym
#6 HassanAnonym
#7 vingtans
#8 Thilo S.Anonym
#9 HassanAnonym
#10 HassanAnonym
  • 16.09.2010, 15:56h
  • Antwort auf #8 von Thilo S.
  • Du nix guter Mann.
    Muss helfe junger Mann !

    feles geschrieb:

    "Profil nur für angemeldete User sichtbar wo der hedonismus herrscht..."

    koma felt. zwei punkt nix brauch !

    "sichtbar, der hedonismus herrscht."

    So pirima !

    Pssst. Hier wir allein. S. ? Du Sarrazin ???
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