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Diese Selbstdarstellung wird wohl in Kürze verschwinden (Bild: www.landkreis-rottweil.de)

Einem FDP-Kreistagsabgeordneten aus Rottweil ist das Treiben des schwulen Außenministers zu bunt geworden. Er gibt sein Parteibuch ab.

Von Carsten Weidemann

Es gibt Regionen mit Namen, die verdammt deutsch klingen. Rottweil zum Beispiel. Und es gibt Menschen, die in diesen Regionen leben, die sich stramm deutsch-konservativ gebärden. In Rottweil zum Beispiel. Das dort lebende FDP-Mitglied Gerhard Aden schwimmt gegen den Strom und will aus der Partei austreten. So berichtet es die Neue Rottweiler Zeitung (NRWZ) am Samstag.

Die Zeitung zitiert aus einer E-Mail Adens: "Die Nachricht, dass unser Parteivorsitzender Guido Westerwelle seinen langjährigen Freund Mronz geheiratet hat, hat mir endgültig die Augen geöffnet. Ein Deutscher Außenminister, der auf internationalem Parkett agieren muss, kann mit einer solchen Vita nicht erfolgreich sein." Westerwelle stelle sein persönliches Wohl über dem der Bundesrepublik.

Auch gegenüber der NRWZ poltert der stellvertretende Kreisvorsitzende der FDP, Fraktionssprecher im Rottweiler Gemeinderat und Mitglied der Kreistagsfraktion: Man müsse sich mal vorstellen, wie ein verheirateter schwuler Außenminister Deutschland in Staaten wie Uruguay und Dubai vertreten wolle, zitiert ihn das Blatt. Er wolle seinen Austritt für den Fall überdenken, dass der Außenminister von seinen Ämtern zurücktrete.

Die Piratenpartei in Baden-Württemberg hat als erstes kritisch auf Adens Forderungen reagiert. "Aden ist ein gutes Beispiel dafür, dass in der FDP leider kein ganzheitlicher Liberalismus die Politik bestimmt, sondern hauptsächlich marktliberale Aspekte.", meint Michael Gugel, Vorsitzender des Bezirksverbands Freiburg der Piratenpartei.



#1 PierreAnonym
  • 19.09.2010, 14:14h
  • Obwohl der Westerwelle bestimmt nicht mein Freund ist, muss ich ihm dieses Mal recht geben.
    Es ist seine Privatsache, seinen Freund zu heiraten.
    Und wenn Leute meinen, deswegen aus der FDP austreten zu müssen, so sollen sie dies tun.
    Denn sie gehören hier nicht rein.
    Und was Ängste vor Staaten wie Uruguay und Dubai angeht, die dürften wohl überflüssig sein.
    Dann hätte ich bei Iran und Saudi Arabien eher bedenken.
    Aber den Besuch in Saudi Arabien hat Westerwelle (soviel ich weiß) schon erfolgreich absolviert.
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#2 KlofrauAnonym
  • 19.09.2010, 14:19h
  • Antwort auf #1 von Pierre
  • Ekelerregend, die Meinung dieses Herrn Doktor ...

    Jetzt kommt so langsam das ganze reaktionäre Pack aus seinen Löchern gekrochen und reißt sich die pseudoliberale Maske vom Gesicht. Gut zu wissen, wo der Feind steht.
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#3 PaulAnonym
  • 19.09.2010, 14:26h
  • Antwort auf #2 von Klofrau
  • lach Staaten wie Uruguay ...soso.Zur Info Uruguay hat ein LpartG, das die gleichen Rechte wie die Ehe hat,inklusive Adoptionsrecht. Darüber hinaus wird demnächst ein Gesetzt zur Eheöffnung ins Parlament eingebracht.

    tja, Bildung schadet nicht;)
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#4 VolumeProProfil
  • 19.09.2010, 14:26hMönchengladbach
  • Jetzt erwarte ich aber von gesellschaftsliberalen Kräften der FDP um Leutheusser-Schnarrenberger, dass sie sich klar auf die Seite Westerwelles stellen.
    Niemals hätte ich gedacht, dass ich Westerwelle mal verteidigen werde, aber seine familiäre Lebenssituation ist seine Privatsache und geht die Öffentlichkeit nichts an. Wenn er sein Amt als Außenminister oder als Abgeordneter nicht richtig, damit meine ich nicht den Inhalt, ausübt, dann hat die Öffentlichkeit aufzuschreien und Westerwelle in die Schranken zu weisen. Aber er hat sich in seinen beiden staatlichen Funktionen bisher keine Fehler erlaubt.

    Aber dem Augenarzt aus Rottweil muss man fragen, ob er wirklich liberal ist und nicht nur in der FDP war, weil sie seine Interessen als Klientelpartei vertritt.
    Vielleicht sollte er daher besser in die homophobe CDU eintreten, die seine homophobe Gesinnung in Baden-Württemberg bestens vertritt. Dort könnte er auch für sich als Augenarzt Klientelpolitik betreiben lassen.
    Die CDU wäre die passenden Partei für ihn.
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#5 goddamn. liberalAnonym
#6 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 19.09.2010, 14:44h
  • Wer heiratet, ob schwul, lesbisch, bi oder hetero, stellt also sein privates Wohl über das der BRD! Da hat Herr Aden nach dem altbekannten Sprichwort: "Wer anderen eine Grube gräbt, fällt selbst hinein" gehandelt und sich damit selbst disqualifiziert! So sind die Rottweiler: erst ganz lieb und wenn ihnen was nicht paßt, werden sie bissg!
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#7 archivAnonym
#8 GAGA BimbamAnonym
#9 Knueppel
  • 19.09.2010, 15:10h
  • "(...) "Die Nachricht, dass unser Parteivorsitzender Guido Westerwelle seinen langjährigen Freund Mronz geheiratet hat, hat mir endgültig die Augen geöffnet. Ein Deutscher Außenminister, der auf internationalem Parkett agieren muss, kann mit einer solchen Vita nicht erfolgreich sein." Westerwelle stelle sein persönliches Wohl über dem der Bundesrepublik ..."

    Och Gott, wie süß! Gibt's dort noch mehr von dieser, "ausgestorben geglaubten, Spezies"?

    Und in welche Partei Gerhard Aden jetzt wohl eintreten wird? Lasst mich raten: NPD?
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#10 vingtans