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Lady Gaga war die Hauptrednerin der Demonstration des Servicemembers Legal Defense Network, einer Gruppe für schwule und lesbische Soldaten

Die 24-jährige Pop-Queen Lady Gaga hat sich am Montag bei einer Demonstration in einem Park in Portland (US-Bundesstaat Maine) für die Abschaffung von "Don't ask, don't tell" ausgesprochen. Das aus dem Jahr 1993 stammende Gesetz besagt, dass Schwule und Lesben nur im Militär dienen dürfen, wenn sie ihre sexuelle Orientierung geheim halten.

Vor mehreren tausend Menschen sagte Lady Gaga, das Gesetz verstoße gegen alles, "wofür wir Amerikaner stehen": Statt homosexuelle Soldaten nur wegen ihrer Sexualität auszuschließen, sollten eher homophobe Soldaten aus den Streitkräften verbannt werden: "Wenn ihr nicht ehrenhaft genug seid, ohne Vorurteile in den Kampf zu ziehen, dann geht nach Hause", erklärte sie vor jubelnden Demonstranten. Bereits im letzten Jahr hatte sich die als Stefani Germanotta geborene Sängerin bei einer Demo in Washington für das Ehe-Recht für Schwule und Lesben ausgesprochen.

Youtube | CNN berichtet über die Demo mit Lady Gaga

Abstimmung im Senat steht bevor


Lady Gaga kämpft nicht nur für Homo-Rechte, sondern für gutes Fleisch. (Bild: Vogue Japan)

Das Ende von "Don't ask, don't tell" ist bereits vom Repräsentantenhaus beschlossen worden (queer.de berichtete). Nun verhandelt das Plenum des Senats über die Frage und soll am Dienstag oder Mittwoch darüber abstimmen. Die Demokraten, die sich seit Jahren für eine Gesetzesänderung aussprechen, stellen in der oberen Kammer des Parlaments zwar 59 von 100 Senatoren. Allerdings brauchen sie mindestens 60 Stimmen, um eine Blockade der Republikaner zu verhindern. Zu den republikanischen Wackelkandidaten gehören auch die beiden Senatorinnen aus Maine, Olympia Snowe und Susan Collins, die als moderate Republikaner gelten und daher eine Abschaffung des Gesetzes mittragen könnten. Allerdings fordern sie dafür Zugeständnisse der Demokraten in anderen Bereichen.

Lady Gaga engagiert sich bereits seit längerem für die Abschaffung von "Don't ask, don't tell". So postete sie in den letzten Tagen Videos auf YouTube, in denen sie US-Senatoren aufruft, die Diskriminierung von Schwulen und Lesben im Militär zu beenden. Vor einer Woche ist sie bei der Verleihung der MTV Music Video Awards mit schwul-lesbischen Soldaten zur Show erschienen, die wegen ihrer Sexualität aus dem Militär entlassen worden waren (queer.de berichtete). Über die Aktion wurde viel in den Medien berichtet, da Lady Gaga zeitgleich mit einem aus rohem Rindfleisch bestehenden Kleid für Aufsehen sorgte und zudem als erfolgreichste Sängerin aus der Preisverleihung hervorging. (dk)

Youtube | Aufruf von Lady Gaga via YouTube


#1 RabaukeAnonym
#2 TeppichklopferAnonym
#3 maaaaartinAnonym
  • 21.09.2010, 14:31h
  • Antwort auf #1 von Rabauke
  • ihre musik ist langweiliges gehupe und ihre klamotten sind meist billige kopien großartiger 80er jahre ideen.

    aber es gibt sicher bessere methoden in den usa geld zu machen als sich für homorechte einszusetzen.

    und wenn's nur für publicity wäre - ist doch egal. hauptsache jemand mit vielen zuhörern macht dazu seinen mund auf. und viele zuhörer hat die dame.
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#4 XDAAnonym
  • 21.09.2010, 15:02h
  • Ich finde Lady Gagas Engagement super. Welch anderer Star engagiert sich so sehr für schwule Minderheiten und das dauerhaft und nicht einfach nur mal wenn es trendy ist.

    Danke Gaga! Ausserdem ist ihre Musik doch nicht schlecht, langweiliges Gehupe - na wer natürlich DSDS Müll gut findet - findet auch das Gaga langweilig rumhupt.
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#5 lolloAnonym
  • 21.09.2010, 15:16h
  • Antwort auf #4 von XDA
  • Hat's gleich gemerkt ?!

    Stefani Germanotta: "Wenn ihr nicht ehrenhaft genug seid, ohne Vorurteile in den Kampf zu ziehen, dann geht nach Hause."

    Danke Gaga!

    in den Kampf zu ziehen

    Danke Gaga!

    Kampf

    Danke Gaga!
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#6 KameliendameEhemaliges Profil
#7 Dame ÄtnaAnonym
#8 KameliendameEhemaliges Profil
  • 21.09.2010, 16:03h
  • Antwort auf #7 von Dame Ätna
  • Es geht darum das Schwule und Lesben ihre sexuelle Orientierung nicht verstecken müssen.
    Es geht um gleiche Rechte. Und zwar auf allen Ebenen.

    Man muss kein Freund der Army sein um gleiche Rechte zu befürworten.
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#9 HotCherryProfil
#10 maaaaartinAnonym