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Ein ganzer Kerl dank Cricket: Jimmy Anderson (Bild: attitude.com)

Der britische Cricket-Spieler Jimmy Anderson hat sich für das Magazin Attitude ausgezogen. Seine Frau hat ihn überredet.

Von Carsten Weidemann

Cricket, der berühmte britische Sport, bei dem es etwas gepflegter als beim Fußball zugeht, hat auch seine Spitzensportler. Die kennt man in Deutschland kaum, in England dagegen, wo das Spiel seit dem 16. Jahrhundert üblich ist, feiert man sie. Der 28-jährige Jimmy Anderson ist einer dieser Stars, beliebt, erfolgreich, gutaussehend, verheiratet und Vater eines Mädchens. Außerdem ist er sich seiner Wirkung bei weiblichen wie männlichen Fans bewusst. Wie David Beckham schaffte er es immer wieder in die Regenbogenpresse wegen ungewöhnlicher Haarschnitte oder extravaganter Kleidung.

Einfallsreich wie David Beckham


Anderson (li.) und Kollegen mit fettem Prügel in der Hand

Keine Scheu hegt er, wenn er gefragt wird, ob er nicht mal seine extravagante Bekleidung ablegen könne. Bereits 2008 sagte er "Ja" zu einer solchen Bitte. Zusammen mit seinen Cricket-Kollegen Stuart Broad und Alastair Cook ließ er sich nackt für eine Gesundheitskampagne ablichten, die auf das Risiko Hodenkrebs aufmerksam machen wollte. Für das schwule Lifestyle-Magazin Attitude entledigte er sich erneut aller Klamotten. Auf dem Cover der heute erschienenen Oktoberausgabe hat er aber noch die Jeans an. Den Medien verriet er, dass es seine Frau war, die ihm geraten hat, die Anfrage anzunehmen. Mitgeholfen hätten auch die vielen schwulen Freunde seiner besseren Hälfte. Wahrscheinlich völlig uneigennützig.

Neben der Fotostrecke kann man im Porträt über Jimmy Anderson nachlesen, dass er hoffe, er könne neue Fans für seinen Sport begeistern. Vor allem, weil es hier fairer zuginge als beim Fußball. "Wenn es irgendwelche schwulen Cricketspieler gibt, sollten sie selbstbewusst genug sein um aus dem Schrank zu kommen. Ich denke nämlich, dass es beim Cricket keine Homophobie gibt," meint Anderson.



35 Kommentare

#1 Joahnn MariaAnonym
  • 21.09.2010, 15:50h
  • Ein natürlich gebliebener Hetero ist ein deutlich erotischerer Anblick als irgendwelche Szeneschwulen, die immer leicht abgegriffen wirken.....
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#2 UeliAnonym
#3 lukasAnonym
  • 21.09.2010, 16:05h
  • Antwort auf #1 von Joahnn Maria
  • Gerade bei den schwulen Teens ist es "in" möglichst "hetero" zu wirken und zu betonen das sie "heterolike" geiler finden und suchen.

    Mir ist auch ein gepflegter, natürlicher Mann lieber als eine Kunstfigur. Das ist aber unabhängig von hetero oder homo... gerade als Schwule sollten wir schwul nicht als Synonym für Klischeetunte und hetero als synonym für attraktiv benutzen.
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#4 KempterAnonym
#5 lollorossoAnonym
#6 RobAnonym
  • 21.09.2010, 17:04h
  • Antwort auf #3 von lukas
  • Seh ich auch so, ein sich normal benehmender Schwuler ist mir auf jeden Fall lieber als so eine Tunte im Frauenkostüm, die wahrscheinlich mit ihrer sexuellen Orientieung keine Probleme haben ihrer geschlechtlichen Orientierung als Männer schon eher. Es ist einfach nur unmännlich und affig. Wahrscheinlich ließen sich auch so mehr Heteros für Homothemen begeistern wenn sie auf dem CSD z.B. mehr Schwule mit Kravatte und dergleichen sehen. Das wirkt dann schon seröser.
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#7 Johann MariaAnonym
  • 21.09.2010, 17:27h
  • Jeder heterosexuelle Dorf-Fußballverein wirkt erotischer als ein ganzer CSD mit "Lederleuten" in Chaps, mit Tunten, die die ganze Zeit über mit dem Arsch wackeln und kreischenden, nach Identität suchenden Jungschwulen.
    Es ist die Natürlichkeit, die Menschen erotisch wirken lässt, nicht die Lederteilchen aus dem Katalog oder der nackte Hintern in Chaps und schon gar nicht der Ring in der Nase!
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#8 jojoAnonym
  • 21.09.2010, 17:38h
  • Antwort auf #6 von Rob
  • das stimmt. ich bin selber schon oft mit krawatte auf dem csd mitgelaufen: richtig seriös wirkt so eine lederuniform halt doch nur mit passendem lederschlips.

    und die heteros fanden das so toll, dass ich am laufenden meter fotografiert wurde. :-)
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#9 JakaAnonym
  • 21.09.2010, 18:47h
  • ...von wegen natürlich gebliebener Hetero, hier steht doch :
    "Wie David Beckham schaffte er es immer wieder in die Regenbogenpresse wegen ungewöhnlicher Haarschnitte oder extravaganter Kleidung"
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#10 Liedel
  • 21.09.2010, 19:32h
  • @jojo

    "Ich bin selber schon oft mit krawatte auf dem csd mitgelaufen."

    Soll ja auf dem LSU/CDU- Wagen stets ziemlich angesagt sein
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