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Berlin Mehrere Jahre nach den britischen Kollegen von Outrage hat nun auch der Lesben- und Schwulenverband in Deutschland (LSVD) das Problem homophober Reggae-Musik für sich entdeckt. In Anlehnung an einen Bericht des "Kölner Stadt-Anzeigers" kritisierte der Verband das Auftreten mehrerer anti-homosexueller Gruppen beim Kölner Summerjam-Festival, das wie der Cologne Pride am letzten Wochenende stattfand. "Wir fordern die Veranstalter von Reggaefestivals, insbesondere den Veranstalter des Kölner Summerjam 2004, die Stuttgarter Contour Music Promotion GmbH, auf, sich klipp und klar von den Hasstexten jamaikanischer Reggaebands zu distanzieren und künftig darauf zu verzichten, homophobe Bands einzuladen, die zu Gewalttaten an Minderheiten aufrufen", sagte dazu LSVD-Sprecher Philipp Braun am Dienstag. Der LSVD habe an Contour ein Protestschreiben ausgesetzt. Bei dem Festival traten unter anderem die Boyband T.O.K und die Stars Beenie Man und Bounty Killer auf, die zusammen mit dem Musiker Elephant Man, der seinen Auftritt kurzfristig absagte, für homophobe Texte bekannt sind. In England gelang es Outrage mittlerweile mehrfach, Konzerte der Stars platzen zu lassen - auch, weil die Polizei einige Texte als Verbrechen einstufte. (nb)



#1 TobiAnonym
  • 22.07.2004, 12:26h
  • Es ist wahrscheinlich deutlich effektiver, nicht nur zu appellieren, sondern Strafanzeigen gegen die Veranstalter zu stellen. Nur so kann soetwas in Zukunft verhindert werden.
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#2 StefanAnonym
  • 22.07.2004, 12:29h
  • Strafanzeigen und in Zukunft solche Veranstaltungen boykottieren bzw. die Bevölkerung informieren und zum Boykott aufrufen. Leider ist dies oft die einzige Möglichkeit wirklich effektiv Dinge zu ändern.
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