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LGBT Welcoming: Das Leipziger Hotel zum Abschlepphof ist eine von 836 Unterkünften, die Schwule und Lesben explizit willkommen heißen

Als erstes großes Reiseportal wendet sich Expedia.de an Schwule und Lesben: Bei der Hotelsuche wurde der Filter "LGBT Welcoming" eingeführt.

Von Carsten Weidemann

Die Vorlieben bei einem Hotel sind von Nation zu Nation verschieden. Was für die Deutschen und Italiener das kostenlose Frühstück ist, ist für US-Amerikaner, Spanier und Franzosen der Pool. Das hat eine internationale Analyse der beliebtesten Filterfunktionen auf den Expedia-Webseiten ergeben.

Auch schwul-lesbische Reisende haben bestimmte Ansprüche an ihre Unterkunft: "Leider ist es so, dass viele Homosexuelle es im Alltag nicht wagen, sich zu outen", meint Carlos Kytka von der International Gay & Lesbian Travel Association (IGLTA). Umso mehr hätten sie das Bedürfnis, sich im Urlaub nicht verstellen zu müssen. Auf Reisen finden Schwule und Lesben in den Hotels, die der IGLTA angehören, eine tolerante und entspannte Atmosphäre. Die Unterkünfte haben die unternehmerische Pflicht, sich gegen Diskriminierung zu stellen. Es gilt ausdrücklich: "Bei uns ist der schwul-lesbische Reisende willkommen".


Um diese Hotels zu finden, hat Expedia.de als erstes großes Online-Reiseportal in Zusammenarbeit mit der IGLTA den Filter "LGBT Welcoming" eingeführt. Der Begriff setzt sich aus den Initialen der Wörter Lesbian, Gay, Bisexual und Transgender zusammen. 836 Hotels und Resorts in allen Kontinenten werden zurzeit als "LGBT Welcoming" gelistet.

Expedia hat seit Mai 2009 nach eigenen Angaben das Hotelangebot um weltweit 24 Prozent ausgebaut, in Deutschland um 57 Prozent. "Wir bieten damit Urlaubern heute eine steigende Auswahl an Unterkünften. Zusätzlich erweitern wir kontinuierlich unsere Filteroptionen, die den Kunden helfen, alle Angebote nach den persönlichen Wünschen und Bedürfnissen zu durchsuchen", erklärt Christian Nowak, Deutschland-Chef von Expedia.de.

Neben dem Homo-Filter hat das Reise-Portal bei der Hotelsuche auch einen Filter für nachhaltigen Tourismus eingeführt sowie einen für Sparfüchse, die für Frühstück, Parkplatz oder Flughafentransfers nicht extra bezahlen wollen.



#1 KAnonym
  • 27.09.2010, 16:57h
  • Ist das nicht diskriminierent?

    Ganz schlecht wäre:
    Homos offiziell für böse und schlecht zu erklären und nichts mit ihnen zu tun haben zu wollen.

    Ganz gut wäre:
    kein Wort darüber zu verlieren, weil auch keiner eins über einen Hetero verliert der in ein Hotel eincheckt. Also vollkommene Integration.

    Das Vorgehen, das in dieser Meldung gezeigt wird, halte ich daher weiter für diskriminierent. Genau wie Frauenparkplätze.

    Nicht nur Ablehnung, sondern auch (mehr ofder weniger gut gemeinte) Hilfe kann eine Diskriminierung darstellen!
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#2 ScullerAnonym
  • 27.09.2010, 17:22h
  • Du hast den Sinn von Frauenparkätzen nicht verstanden...daran ist nun wirklich nichts diskriminierend!
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#3 bananasEhemaliges Profil
#4 lucaAnonym
  • 27.09.2010, 19:09h
  • gay friendly heisst übersetzt hier gibts was zu ficken. machen wir uns da ma nix vor
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#5 chrisProfil
  • 27.09.2010, 22:51hDortmund
  • Antwort auf #1 von K
  • Das ist wohl kaum diskriminierend. Unseren letzten Urlaub haben mein Freund und ich auch in nem Gay Friendly Reisebüro bei mir um die Ecke gebucht. Das war auch nicht diskriminierend. Eigentlich war es das genaue Gegenteil. Und ich gebe auch ehrlich gesagt lieber mehr Geld aus und gehe sicher, dass ich als Gast auch geschätzt werde als das ich befürchten muss, dass ich dort diskriminiert werde.
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#6 Liedel
  • 27.09.2010, 23:36h
  • @chris

    Ja, die Reisebüros müssen sich was einfallen lassen, da man(n) sich ja auch alles im Internet selbst zusammenstellen kann (was leicht, aber nicht wesentlich günstiger ist).
    Meine komplette Family bucht mittlerweile in einem Reisebüro, das zwar nicht "gay" ist, dessen Besitzerin aber bewusst Leute einstellt, die auf dem "normalen Arbeitsmarkt" keine Chance hätten. Da wäre z.B. die 39-jährige (erstes K.O.- Kriterium) türkischstämmige (zweites K.O.- Kriterium), aufgrund der Erziehung dreier Kinder dem Arbeitsmarkt 15 Jahre ferngebliebene (3. K.o.-K.) Angestellte.

    Oder die 22jährige Auszubildende zur Reiseverkehrsfrau, deren frühere Ausbildungsstätte (Reisebüro) geschlossen wurde und die dort nun ihre Ausbildung abschließen kann.

    Mit sowas dürfen sich von mir aus auch gerne Gay- Reisebüros profilieren
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