Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse Tagesbild TV Termine
© Queer Communications GmbH
http://queer.de/?12838

Gay Day in Disney World: Besucher mit 70 Jahre alter Schwulenmutti (Bild: Loren Javier / flickr / by-nd 2.0)

In den USA strömen mehr Besucher nach Orlando als in jede andere Stadt. Auf schwule Touristen wartet außer Disney World eine intakte Szene - und zu den Stränden von St. Petersburg und Clearwater ist es auch nicht weit.

Von Dennis Klein

Das Magazin "Forbes" berichtete im Sommer 2010, dass Orlando in diesem Jahr wieder den Titel der meistbesuchten Stadt der Vereinigten Staaten für sich in Anspruch nehmen kann. Damit hat die Metropole in Florida sowohl den bisherigen Spitzenreiter New York überholt - und konnte auch den regionalen Rivalen, das 370 Kilometer entfernte Miami, in die Schranken weisen.

Tatsächlich bietet diese Stadt mit 2,1 Millionen Einwohnern alles außer Skifahren: Es gibt unzählige Museen, Sehenswürdigkeiten und ein gutes Nachtleben - zudem sind es mit dem Auto nur 90 Minuten zum immer weißen Strand und auch die Themenparks Universal Orlando Resort, SeaWorld Orlando und Walt Disney World Resort locken Millionen Besucher an. Dabei sind diese Attraktionen nicht nur für Heteros und Kinder: Jeden Sommer veranstalten Mickey, Donald und Konsorten die Gay Days, die eine Woche lang von vielen Partys und Events begleitet werden. Das nächste Mal werden sich die schwulen und lesbischen Disney-Fans vom 31. Mai bis zum 6. Juni 2011 treffen. Außerdem unterhält die Destination auch Erwachsene das ganze Jahr hindurch mit Angeboten wie Dinner-Shows oder auch Heißluftballonfahrten.

Die schönsten Strände der USA


Kein Mallorca-Feeling: So sieht Clearwater Beach aus, wenn der Strand voll ist (Bild: Visit St. Petersburg/Clearwater)

Ein Katzensprung ist es von Orlando zum Meer: Die besten Strände befinden sich auf einer schönen Halbinsel umrahmt vom Golf von Mexiko im Westen und der Tampa Bay, einer schönen Meeresbucht im Osten. Die Region St. Petersburg/Clearwater kann dabei mit den laut Reisemagazinen schönsten Stränden der USA aufwarten. Auch über das Wetter braucht man sich keine Sorgen zu machen: So kann St. Petersburg, das sowohl den Spitznamen "St. Pete" als auch "The Sunshine City" trägt, mit durchschnittlich 360 Tagen Sonnenschein pro Jahr prahlen. Den Preis für den "Best City Beach on the Gulf of Mexico" holte der Clearwater Beach jedes Jahr seit 1999. Auch viele Schwule zieht es hierher. Hier findet man alles: Beach Volleyball, Action, viele gutgelaunte Leute und viel zu Erleben. Ein besonderer Tipp für Sonnenuntergangsfans ist Pier 60 am Clearwater Beach und das jeden Abend mit Jongleuren, Musikern, leckerem Essen und einer großen Party.

Die legeren Küstenstädte bieten ausnahmslos ein großes Angebot an Bars, Clubs und Restaurants. Empfehlenswert sind hier besonders Fisch und Meeresfrüchte, die es in einer Auswahl gibt, die die deutsche Hausfrau vor Neid erblassen lassen. Tagsüber ist The Pier von St. Petersburg ein beliebtes Ausflugsziel - auch der eine oder andere Schwule cruist in diesem mediterranen Vergnügungsviertel. Hier spürt man zudem den Atem der Geschichte: 1914 fand vom Pier aus der erste Linienflug der Welt statt. Für fünf Dollar konnte man damals von St. Petersburg nach Tampa fliegen.

Das schwule Nachtleben von Orlando


Auch bei Gay-Touristen ganz oben: Orlando ist die meistbesuchte Stadt der USA (Bild: Orlando/Orange County Convention & Visitors Bureau)

Abends vibriert in allen großen Städten um Orlando eine schwule Szene, die von der freundlichen Nachbarschaftskneipe bis zur wilden Fetisch-Party reicht. Oft muss man die Homo-Treffpunkte zwar in der verstreuten Metro-Region mit dem Auto anfahren, in St. Petersburg ist jedoch das Künstlerviertel Grand Central der beste Anlaufpunkt für einen schwulen Partyabend. Der drei Kilometer von der Innenstadt gelegene Distrikt bietet nicht nur Kneipen und Clubs, sondern hier wird einmal im Jahr auch der größte CSD Floridas ausgetragen. Der nächste "Saint Pete Pride" ist für den 25. Juni 2011 geplant.

Das meiste Community-Nachtleben in der Region gibt es allerdings in Orlando. Hier sind Bar-Clubs anzutreffen wie das edle Savoy (1913 North Orange Ave), das mit Tänzern, hemdlosen Barkeepern und gute Happy-Hour-Preisen lockt. Viele der Bars bieten auch urige Aufführungen an: So zeigt etwa das Pulse (1912 South Orange Avenue) hervorragende Comedy- oder Drag-Shows. Aber allein die Lichtshows sind beeindruckend. Auch hier heizen leicht bekleidete Männer ("The Men of Pulse") dem Partyvolk ein. Diese Clubs sind auch ein guter Informationsquell, da niemand besser über die touristischen Highlights Bescheid weiß als der gemeine Bartender. Besonders wichtig: Wer sich mit Cocktails ins Partyleben schmeißen will, sollte der Barbedienung ruhig regelmäßig ein Trinkgeld von 20 Prozent und mehr zukommen lassen. Dann werden die Drinks im Laufe des Abends stärker.

Preislich ist ein Urlaub in Orlando vergleichbar mit Urlaub in Deutschland. Touristen aus Europa profitieren derzeit besonders vom attraktiven Dollarkurs. Orlando ist auch gut zu erreichen. Angeflogen wird die Stadt täglich von Lufthansa ab Frankfurt oder dreimal die Woche von Martinair ab Amsterdam. Ab Sommer 2011 wird Air France die Destination auch dreimal wöchentlich ab Paris anfliegen.

Das Fremdenverkehrsamt hat errechnet, dass man 67 Tage braucht, um alle Sehenswürdigkeiten in Orlando zu besuchen. Also sollte keine Langeweile aufkommen - außer, man will unbedingt im Freien Skifahren...



#1 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 01.10.2010, 09:50h
  • Orlando ist einfach eine Reise wert und das nicht nur wegen Disney World und den Backstreet Boys! Die beiden Süßen auf dem zweiten Foto sind zum Anbeißen lecker!
  • Antworten » | Direktlink »
#2 carloAnonym
#3 Liedel
  • 01.10.2010, 13:15h
  • Schönes Bild von Clearwater Beach. Golf von Mexico, aha. Hat da eigentlich schon jemand die Ölbröckchen weggehext, die im Wasser rumschwimmen?
  • Antworten » | Direktlink »
#4 Leo20mal6Anonym