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  • 01. Oktober 2010, noch kein Kommentar

(Bild: Verve / Universal Music)

Klar, tief, vertraut und verwurzelt - so klingt Lizz Wright auf ihrem vierten Album. Im Oktober kommt sie live nach Deutschland.

Lizz Wright gehört ohne Zweifel zu den "größten Entdeckung der Soul- und Jazz-Szene" ("Spiegel Online"). Mit ihrem Debüt "Salt" (2003) gelang der Amerikanerin auf Anhieb ein Achtungserfolg, "Dreaming Wide Awake" (2005) und "The Orchard" (2008) etablierten Wright insbesondere im deutschsprachigen Raum als eine der hoffnungsvollsten Sängerinnen des ruhigen, mit Country-, Blues- und Soul-Elementen vermischten Jazz. Man hört und spürt sofort eine tiefe Natürlichkeit, die innige Wahrheit in ihrer Stimme und in der Musik der 30-jährigen Pfarrerstochter aus Georgia, nie zuvor so eindeutig und eindringlich wie auf ihrem neuen, vierten Album "Fellowship". Der Titel steht für Gemeinschaft, das zentrale Thema. Im Sinne von Gemeinde, weil es um spirituelle Traditionen geht, und im Sinne der Menschheit, weil "wir alle diese Lieder brauchen."

Youtube | ''Old Man'', live in der Schweiz

(Bild: Shervin Lainez)

Dazu passt, dass Wright für ihre "Family Affair" neben "Presence Of The Lord" von Eric Clapton und Jimi Hendrix' "In From The Storm" auch Musik einiger zeitgenössischer Künstlerinnen aufgenommen hat, gemeinsam mit ihnen - mit Me'shell Ndegeocello, Angelique Kidjo, Joan As Policewoman und der Bürgerrechtlerin, Aktivistin und Sängerin Dr. Bernice Reagon.

Doch die Basis dieses Albums bilden klassische Gospel-Songs, "das, wo ich herkomme, meine tiefsten, mächtigsten Wurzeln". Wright hat sich für "Fellowship" noch stärker als zuvor auf ihre Stärke besonnen, mit ihrer Stimme die Herzen der Menschen zu bewegen und ihnen ein intimes, vertrautes Gefühl zu vermitteln.


(Bild: Shervin Lainez)

Die Musik ihres neuen Albums steckt voller großer Gesten und Gefühle, ihre Songs wecken Zuversicht und Vertrauen beim Hörer. Produziert von ihrer langjährigen Co-Autorin, der Singer/Songwriterin Toshi Reagon, und Brian Bacchus (Cassandra Wilson, Norah Jones), präsentiert "Fellowship" diese große Stimme des amerikanischen Südens mit traumhaftem Material und im perfekten Rahmen - intim, individuell und akustisch. Dieses Ambiente darf der Hörer auch bei ihren Live-Auftritten erwarten. Ende Oktober wird die Künstlerin für einige Konzerte auch in Deutschland haltmachen. (jg/pm)

Tourdaten:

25. Oktober, FRANKFURT - Mousonturm
26. Oktober, KÖLN - Gloria-Theater
28. Oktober, BERLIN - Passionskirche
29. Oktober, HAMBURG - Kampnagel (Hamburger Jazz Tage)