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Der Popsänger George Michael ist am Montag aus dem Gefängnis entlassen worden. Der 47-Jährige konnte das Highpoint-Gefängnis in Suffolk verlassen und in seine Wohnung in Highgate im Norden Londons zurückkehren. Damit hatte Georgios Panayiotou nur rund die Hälfte seiner achtwöchigen Haftstrafe wegen Fahrens "unter Einfluss" abgesessen.

Ein Londoner Gericht hatte den ehemaligen Wham-Sänger im September für einen Unfall am 4. Juli verurteilt (queer.de berichtete). Damals wurde er verhaftet, nachdem er nach einer CSD-Veranstaltung in der britischen Hauptstadt mit einem Range Rover mitten in der Nacht in einen Fotoladen gerast war. Es wurde niemand verletzt.

In dem Blut des Popstars wurde Cannabis gefunden, wozu sich der Sänger vor Gericht schuldig erklärte. Außerdem gab er zu, zwei Joints besessen zu haben. Der Besitz von Cannabis kann in Großbritannien mit bis zu fünf Jahren Haft bestraft werden. George Michael wurde zu acht Wochen Gefängnis und einer Geldstrafe in Höhe von 1.200 britischen Pfund (1.400 Euro) verurteilt. Auch darf er fünf Jahre lang nicht hinter dem Steuer eines Autos sitzen.

"Keine Sonderbehandlung"

Vor wenigen Tagen noch hatte sich der Sänger aus dem Gefängnis zu Wort gemeldet: Er erklärte, er bekomme "keine wie auch immer geartete Sonderbehandlung". Auch sei der Aufenthalt erträglich gewesen, es habe "keine Tränen, keine Angst, keine Schikanierungen" gegeben. Er sei von Wärtern wie Insassen gut behandelt worden.

Ein anderes Problem mit dem Gesetz hatte George Michael bereits 1998 in eine Zelle und die Medien gebracht: Am 7. April 1998 wurde der Sänger in Los Angeles beim Cruising auf einer öffentlichen Toilette von einem Polizisten in Zivil verhaftet. Er wurde später zu 810 Dollar Strafe, 80 Stunden gemeinnütziger Arbeit und einer psychologischen Beratung verurteilt. Für die ungerechte Strafe, die ihm zudem öffentlich outete, rächte er sich mit dem Hit "Outside".

2007 musste er 100 Stunden gemeinnützer Arbeit ableisten, weil er von der Polizei bewusstlos am Steuer aufgefunden wurde. Ein Jahr später wurde er in London wegen des Besitzes von Kokain auf einer Parktoilette verhaftet. (nb)



#1 GeorgFalkenhagenProfil
  • 11.10.2010, 13:28hBremen
  • "Kachelmann andersrum" kommt mir dabei in den Sinn und die größte aller Fragen lautet: Schadet Prominenz nun, oder nützt sie gar?
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#2 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 11.10.2010, 16:04h
  • Schön, daß Georgiboy wieder zuhause ist. Wurde wohl wegen "guter Führung" vorzeitig entlassen.
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#3 GeorgFalkenhagenProfil
  • 11.10.2010, 19:49hBremen
  • Thema bei Besinnungsaufsatz verfehlt, 4minus, Versetzung gayfährdet, setzen. Be a star!
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#4 herve64Profil
#5 anonymusAnonym
  • 12.10.2010, 12:45h
  • Diesen "Akt der Gnade" hätten sie verbinden sollen mit der Bedingung daß Michael sein Leben wieder in Griff bekommt, wieder Musik macht, eine Therapie mitmacht.... Der Kerl zerstört sich selbst.
    Er braucht Hilfe und die ist manchmal nur mit Strenge und Härte zu vermitteln
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