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Lena Meyer-Landrut will auch 2011 wieder die Flagge schwingen.

Düsseldorf hat das Rennen um die Ausrichtung des Eurovision Song Contest 2011 gemacht, teilte der NDR am Dienstag mit.

Nach Frankfurt 1957 und München 1983 findet der Gesangswettbewerb damit zum dritten Mal in seiner Geschichte in Deutschland statt. Die NRW-Hauptstadt hat damit den Favoriten Berlin aus dem Rennen geworfen. Auch Hamburg und Hannover hatten sich für die Austragung der prestigeträchtigen Fernsehshow beworben.

"Düsseldorf konnte vor allem mit seiner Arena und ihrem Umfeld punkten. Mehr als 24.000 Zuschauer werden bei den beiden Halbfinals und dem großen Finale, aber auch bei den Generalproben dabei sein können", kommentierte Thomas Schreiber, der ARD-Koordinator für das Unterhaltungsprogramm die Entscheidung. "Uns war wichtig, dass wir im bevölkerungsreichsten Mitgliedsstaat der Europäischen Union den Fans aus Deutschland, aber auch den Fans aus unseren Nachbarländern die Möglichkeit geben können, den ESC live vor Ort zu erleben", so Schreiber. Ursprünglich hatte sich auch der ewige Düsseldorf-Konkurrent Köln um die Austragung beworben, die Heimatstadt des Lena-Machers Stefan Raab. Die Medienstadt musste ihre Bewerbung aber zurückziehen, da die Lanxess-Arena bereits gebucht war.

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In seinem Eurovisionsblog vergleicht Jan Feddersen die Entscheidung für die Rhein-Metropole mit dem Austragungsort 1982, als Nicole erstmals für Deutschland den Grand Prix gewann: "Düsseldorf ist im Ausland so wenig bekannt wie es Harrogate Ende 1981 war - und das war ja nicht der schlechteste ESC-Ort überhaupt", so Feddersen. Im September hatte Feddersen Düsseldorf noch als "unwahrscheinlichste ESC-Stadt" bezeichnet: "Ein unwichtiger Fußballklub, viel Modegetue, Tote Hosen und eine Biersorte, die nach aufgeschäumtem Rheinwasser schmeckt" - in einem solchen Ort muss Lena Meyer-Landrut nun ihren Titel verteidigen. (dk)



#1 HannibalEhemaliges Profil
  • 12.10.2010, 18:01h
  • wieder mal eine peinliche nummer für deutschland im ausland! düsseldorf! redundanter geht es kaum! berlin oder hamburg wären die einzig würdigen orte für solch eine veranstaltung gewesen. aber nein, die ganze welt schaut auf: düsseldorf! lächerlich!
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#2 maaaaaartinAnonym
#3 HannibalEhemaliges Profil
#4 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 12.10.2010, 18:42h
  • ich bin über die Entscheidung für Düsseldorf als Austragungsort des ESC auch überrascht. Möchte mal wissen, wer sich die Lanxess-Arena in Köln im Mai unter den Nagel gerissen und eingebrockt hat, daß die Domstadt nun doch nicht Ausrichter des ESC wird. Ich hätte demjenigen nämlich sofort und ohne Wenn und Aber abgesagt!
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#5 alexander
  • 12.10.2010, 19:07h
  • na ist doch herrlich und so praktisch, da hat es der klüngel aus der "medienstadt" köln nicht so weit, nur bis zur "nrw-metropole". vor allem ist man dann so schnell, nach dem feiern mit rheinprosecco (ohne alkohol) wieder zu hause, bevor die bürgersteige um 1:00h allerspätestens hochgeklappt werden !

    eine provinzelle veranstaltung gehört auch in die provinz ! dat arme lena ?
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#6 JanAnonym
  • 12.10.2010, 19:27h
  • Na der Grund ist natürlich ganz simpel: Berlin hat einfach nicht das Geld um so eine Veranstaltung vernünftig zu finanzieren. Das wird wohl den Ausschlag gegeben haben. Düsseldorf ist als eine der wenigen deutschen Städte schuldenfrei und kann natürlich etwas zuschießen, um die Veranstaltung dorthin zu holen. Wird es sicherlich zukünftig noch häufiger geben, dass eine Veranstaltung nach Düsseldorf geht. Man braucht halt gewisse Rahmenbedingungen. Und mal ehrlich: Was ist denn nun peinlicher? Berlin oder Düsseldorf? Berlin kann man doch kaum vorzeigen. Ein Bekannter war neulich das erste mal in Berlin und als er hier nach NRW zurückkam sagte er: Unglaublich, wie man eine Stadt so runterkommen lassen kann. Das sieht da ja aus wie in einem Dritte-Welt Land. Bei der Fahrt in die Stadt kilometerweise runtergekommene Häuser und Straßen. Alles kaputt. Vereinzelt ein neuer Bahnhof. Einsam in der Bruchbudenlandschaft. Hohe Kriminalität. Massenhaft Arbeitslose. Inzwsichen praktisch komplett "deindustrialisiert". Nur noch ein bißchen Politik, "Kultur" und jede Menge Dönerbuden. Die Musik spielt doch heutezutage wirklich woanders. Ich glaube fast eine der schäbigsten Hauptstädte Europas. Die meisten Menschen einschließlich der Politik haben die Stadt doch in Wahrheit schon längst abgeschrieben. Das wird nix mehr.
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#7 spuckeAnonym
#8 chrisProfil
  • 12.10.2010, 20:05h Dortmund

  • Also ich hätte mit düsseldorf jetzt auch nicht gerechnet. Obwohl #6 schon irgendwie recht hat. Dresden 45, Berlin 2010 ^^. Ich als Dortmunder werde es am besten einfach genießen, in die SBahn zu steigen anstatt 160 Euro für ein Zugticket auszugeben um mir die Veranstaltung anzusehen,
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#9 DüsseldorferEGAnonym
#10 seb1983
  • 12.10.2010, 20:09h
  • Antwort auf #3 von Hannibal
  • Diese Arroganz die Berliner so gerne breit treten hat mich immer überrascht. Das bringen etwa Münchener genauso, aber wenn man da mal hinfährt merkt man wo das herkommt. Nur woher kommt die Berliner Arroganz? Höchste Harz4 Quote, höchste HIV Quote, desaströse Finanz und Wirtschatszahlen, eine extrem verrottende Infrastruktur, und außerhalb der Hochglanzlocations überall Verfall.
    Dazu Mietpreise unterhalb vieler Klein und Mittelstädte.
    Da lebt sichs in der "Provinz" oft schöner...
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