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  • 17. Oktober 2010, noch kein Kommentar

Als der Volksentscheid Proposition 8 im November 2008 den bunten schwulen und lesbischen Hochzeiten in Kalifornien ein jähes Ende setzte, war die Gay Community zunächst wie gelähmt - entwickelte dann aber eine seit Jahren nicht mehr bekannte Protestkultur. Seit einigen Tagen sorgt die "Fuck Hate"-Kampagne - abgekürzt als FCKH8 - für Aufsehen:



Ziel der Kampagnenvideos ist es, in besonders farbenfroher Sprache klarzustellen, dass die Gleichstellung von Schwulen und Lesben eigentlich eine gute Idee ist. Über soziale Netzwerke werden die kurzen Filmchen dann schnell weiterverbreitet ("Wir schmeißen F-Bomben auf Hass bei Twitter"). Auf der Website verkaufen die Organisatoren zudem die T-Shirts, die in den Videos getragen werden - mit Aufschriften wie "FCKH8" oder "Manche Kerle heiraten Kerle - gewöhn dich dran". Von jedem verkauften T-Shirt gehen 5 Dollar direkt an Homo-Gruppen, die sich für Gleichstellung einsetzen.

Wenn man auf Deutsch so schön fluchen könnte wie auf Englisch, könnte man das glatt hier starten.

Entwickelt wurde die Kampagne vom 36-jährigen Aktivisten Luke Montgomery. Er hat in den 90er Jahren auf die Diskriminierung von Homosexuellen aufmerksam gemacht, indem er seinen Nachnamen zu "Sissyfag" änderte. (dk)