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  • 18. Oktober 2010, noch kein Kommentar

Ein musikalisches Genre neu erfunden

Mehr als "We No Speak Americano": das neue Album von The Drapers.

Von Carsten Weidemann

Musikalische Genres neu zu erfinden, ist heute nahezu unmöglich. Um modern oder anders zu klingen, bedient man sich bestimmter Stilistiken der letzten 60 Jahre und setzt sie - möglichst in noch nicht dagewesener Kombination - neu zusammen. Jüngstes Beispiel für die Kreation eines äußerst gelungenen und erfolgreichen neuen Genres war "We No Speak Americano" von Yolanda Be Cool & Dcup.

Es mag an einen Zufall grenzen (wenn man an Zufälle glauben mag), dass die Drapers und Yolanda Be Cool aufeinander getroffen sind, als es darum ging, den Song für TV Auftritte zu visualisieren. Aus der ihnen gemeinsamen Vorliebe für alte Songs entwickelte sich nun dieses Album. Dabei covern die Drapers nicht bloß ihre Lieblingsstücke in modernem, clubbigen Sound, nein - vielmehr transportieren sie die Energie und die Rebellion vergangener Epochen in die Zehner des neuen Jahrtausends und lassen eine neue Generation teilhaben an ihrer Begeisterung für Musik, die für viele längst vergangen schien.

Auf "We No Speak Americano" vereinen die Drapers mit der Neo-Interpretation ihrer Lieblingssongs die swingenden 30er, die Rockabilly-Rebellion der 50er und den Easy-Beat der 60er mit großer Spielfreude, der nötigen Coolness und einer Prise Ironie.

Ein besonders Anliegen der Drapers war es, mit ihrer Version von "We No Speak Americano" - komplett live eingespielt - dem Werk von Yolanda Be Cool & Dcup ihre eigene, unverwechselbare Note zu verleihen. Im Gegenzug war es den Jungs aus Australien dann auch eine Ehre, ihr Werk als Bonustrack diesem Album hinzuzufügen.

Youtube | Offizieller Clip zum Album