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  • 18. Oktober 2010, noch kein Kommentar

John Schlesingers Film gilt als Meilenstein des "Queer Cinema"

Jetzt neu auf DVD: der Kultfilm "Sunday Bloody Sunday" von 1971 über ein Dreiecks-Verhältnis zwischen zwei Männern und einer Frau.

Von Carsten Weidemann

Der vielfach ausgezeichnete Film "Sunday Bloody Sunday" zeigt im London von 1971 das komplizierte Dreiecks-Verhältnis zwischen dem schwulen jüdischen Arzt Daniel Hirsh (Peter Finch), der Karrierefrau Alex Greville (Glenda Jackson) und dem jungen bisexuellen Künstler Bob Elkin (Murray Head).

Daniel und Alex lieben den egozentrischen Bob, teilen sich den Jungen ... und wissen vom jeweils anderen. Die Angst, ihn zu verlieren, lässt sie diesen Kompromiss eingehen. Für Bob ist die Beziehung zu den beiden das Normalste der Welt; Schuldgefühle sind ihm fremd, wenn er von einem zum anderen pendelt.

Alex und Daniel sind auf der Suche nach Nähe, Geborgenheit und einem Quäntchen Glück, werden sich aber mit Bobs Abreise in die USA klar, dass diese Liebesbeziehung keine Zukunft hat.

John Schlesingers genialer Film ist ein Meilenstein des "Queer Cinema", und viele sagen, er sei heute noch seiner Zeit voraus. Cineasten halten "Sunday Bloody Sunday" für einen der wichtigsten Filme des 20. Jahrhunderts - bei cmv-Laservision ist er jetzt neu auf DVD erschienen.

Sunday Bloody Sunday, Drama/Komödie, Großbritannien 1971, Regie: John Schlesinger, Darsteller: Peter Finch, Glenda Jackson, Murray Head, Peggy Ashcroft, Tony Britton, Laufzeit: ca. 106 Minuten, Sprache: Deutsch, Englisch, FSK 16, cmv-Laservision