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Familienministerin Kristina Schröder (CDU) (Bild: L. Chaperon/CDU Wiesbaden)

Familienministerin Kristina Schröder (CDU) hat in einem Interview erklärt, dass auch gleichgeschlechtliche Paare konservative Werte - etwa bei der Kindeserziehung - leben könnten. Eine Gleichberechtigung im Adoptionsrecht lehnt sie aber weiter ab.

"Natürlich können sich homosexuelle Paare genauso liebevoll um Kinder kümmern", sagte die 33-jährige Christdemokratin aus Wiesbaden dem Debattenmagazin The European. Sie wies darauf hin, dass Schwule und Lesben schließlich auch in Deutschland adoptieren dürften - allerdings nur als Einzelperson, nicht als Paar. Diese Einschränkung sei wichtig, denn es gebe nur eine Sache, die Homo-Paare "naturgemäß nicht bieten können - nämlich Verschiedengeschlechtlichkeit", so die Ministerin. "Wir wissen aber, dass es für die Entwicklung eines Kindes wichtig ist, mit beiden Geschlechtern aufzuwachsen".

Warum "Verschiedengeschlechtlichkeit" von so herausragender Bedeutung ist, erklärte Schröder nicht. Sie sagte lediglich, dass es nach ihrer Überzeugung das Beste sei, "wenn Kinder beide Geschlechter in der Elternrolle erleben". Aus diesem Grund müssten heterosexuelle Paare stets gegenüber Schwulen und Lesben bevorzugt werden.

Studien widersprechen der Ministerin

Dabei zeigen Studien, dass Kinder von Schwulen und Lesben keine Benachteiligungen erleiden. Erst vor einem Jahr hat das Bundesjustizministerium eine derartige Untersuchung veröffentlicht (queer.de berichtete). "Entscheidend ist eine gute Beziehung zwischen Kind und Eltern und nicht deren sexuelle Orientierung", lautete damals das Fazit.

Dennoch erklärte Schröder, dass in der Union ein "Bewusstseinswandel" im Verhältnis zu Homo-Paaren stattfinde. "Ich freue mich, dass es eine LSU gibt - Lesben und Schwule in der Union. Die meisten von ihnen verstehen sich selbst als konservativ", sagte die Ministerin. "Schließlich können auch in einer homosexuellen Partnerschaft konservative Werte gelebt werden."

Die Union ist die einzige im Bundestag vertretene Fraktion, die nach wie vor eine Gleichstellung von Schwulen und Lesben im Adoptionsrecht ablehnt. Koalitionspartner FDP sowie die oppositionellen Sozialdemokraten, Linken und Grünen teilen dagegen die Ängste der Konservativen vor schwulen und lesbischen Eltern nicht. (dk)



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#1 RabaukeAnonym
  • 20.10.2010, 15:32h
  • Ohne dem "Mädel" zu Nahe kommen zu wollen, erst Recht, müssen: Sollen sich die Homo´s jetzt "Titten" umschnallen? Sich quasi verstellen, damit das "Bild" dieser Gesellschaft wieder passt? Liebe Kristina: Komm im Frühjahr mit so einem Unsinn. Warum? Da fällt das selbstvorhandene "Grün", hinter den zwei kleinen Ohren nicht auf.
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#2 jojoAnonym
  • 20.10.2010, 15:32h
  • ah. aber einzelne adoptiv-eltern können die ersehnte "verschiedengeschlechtlichkeit" bieten? wie machen die das? sollten wir dann vielleicht bei der adoption hermaphroditen bevorzugen?

    es muss irgendein mysterium am konservativen familienbild geben, das mir immer noch verschlossen bleibt.

    es muss wohl mit dem christlichen glauben zu tun haben. da werden wasser zu wein, beleidigungen zu gleichberechtigung und einzelpersonen zu paaren...
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#3 sylviafeeProfil
  • 20.10.2010, 15:53hBerlin
  • Sorry ich weis nicht mehr was es ist.
    Eigentlich hätte ich bei einer jungen modernen Ministerin mehr Toleranz und Ehrlichkeit erwartet.
    Aber andienen an die ewigen Parteigestrigen ist wohl wichtiger, sieht man ja auch bei der jungen Union.
    Schade das diese kuschenden speichllecker nicht in der lage sind ehrliche und wichtige politik für die bürger dieses landes zu machen. Dazu gehört eben auch eine diskriminierungsfreihe politik, ist die ministerin wirklich so dumm dämlich, dass sie ihren eigenen schwachsinn tatsächlich glaubt, geht sie tatsächlich vor seiner scheinheiligkeit in die knie?
    Schade nichts neues-ehrliches-modernes in der christlichen welt.
    Eventuel sollten wir endlich anfangen und die konservativen werte wieder aufleben lassen wen binden wir zuerst auf den scheiterhaufen.
    Europa frau ministerin ist da schon weiter, also gute nacht frau ministerin schlafen sie gut.
    Der verpartnerte schwesterwelle könnte doch mal schauen wie altrömisch dekadent dieser cdu/csu haufen ist wollen wir hoffen, dass die merkwürdige nicht berlin in brand stecken will, obwohl der fackeln hat sie viele.
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#4 alexander
  • 20.10.2010, 15:54h
  • ich frage mich dann, wie kommt diese pusche dazu, dass sie bei t-online ein inteview mit der überschrift : AUCH HOMOSEXUELLE PAARE KÖNNEN KINDER ADOPTIEREN, gibt ?
    diese christliche shitpartei kämpft jetzt an allen fronten ums überleben.
    die kommentare sind natürlich sehr deutsch, d.h. sehr "homofriendly" ausgefallen, aber das ärgerlichste ist, dass die wenigen toleranten schreiber, doch wirklich dem wahn unterliegen, schwule hätten längst alle rechte und würden den hals nicht vollbekommen ?

    insofern wundert es mich, das qeer diese headline nicht übernommen hat, denn dieser artikel bezieht sich doch auf "the european" und gerade dadurch wird die verlogenheit dieses cdu-mädels doch so deutlich ?
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#5 Daniel_Anonym
  • 20.10.2010, 15:55h
  • "Wir wissen aber, dass es für die Entwicklung eines Kindes wichtig ist, mit beiden Geschlechtern aufzuwachsen"

    Mein Vater hat sich alle paar Wochen mal blicken lassen, meine Schwester hat einen anderen Vater als ich, den wiederum meine Mutter nach kurzer Zeit verlasssen hat, weil sie einen neuen kennen gelernt hat...

    Beständigkeit ist nur noch in wenigen Familien zu finden.
    Am ehesten sicher noch in Adoptivfamilien ( egal ob homo oder hetero) weil diese sich in allen Fällen bemühen ein Kind zu kriegen und zudem von Psychologen vorher getestet werden ob sie psychisch stabil genug sind.

    Es sind meistens überforderte Mütter, die ihre Kinder vernachlässigen mit teilweise fatalen Folgen
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#6 LiebevollAnonym
  • 20.10.2010, 15:56h
  • Immerhin umreißt sie die Rolle der LSU klar.

    Nützliche Idioten, bzw. fünfte Kolonne der Kirchen
    in schwulen Nischen-Milieus.

    Eine gekaufte Bande, die den Konservativen helfen soll Weltläufigkeit zu mimen.

    Welt kann man bei der LSU streichen.

    Der Rest stimmt.
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#7 LorenProfil
  • 20.10.2010, 16:24hGreifswald
  • Hoffentlich hat nach den Landtagswahlen in BaWü im Frühjahr der ganze Spuk endlich ein Ende und Frau Schröder landet nebst ihrem Gatten Ole (erinnert sei an den Artikel gestern zu den Piusbrüdern) und dem Rest der schwarzen und gelben Regierung wieder in der Opposition. Von mir aus darf es auch die außerparlamentarische sein.
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#8 vingtans
  • 20.10.2010, 16:42h
  • also man ist nicht nur "Links" oder "rechts"...sondern immer "eher"

    naja die schröder ist eh ne lügenvotze...war sie es nicht die gegen die "deutschenfeindlichkeit" vorgehen wollte?!
    müsst mal "deutsche schlampe" googlen...zitiert sie ganz gern,..soll angeblich ein lieblingsschimpfwort meiner generation sein^^

    ach bei tanten,omas und 90% weiblichen kindergärtnerinnen und grundschullehrerinnen ist das andere geschlecht natürlich nicht gegeben,wa?!
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#9 FloAnonym
  • 20.10.2010, 16:54h
  • Welches Wunder, dass die Union Gleichstellung ablehnt... Da hat doch wohl niemand was anderes erwartet...

    Die Union interessieren auch keine wissenschaftlichen Studien. Was sind schon Fakten und Wissenschaft, wenn sie gegen die eigene Ideologie sprechen!

    Und die FDP ist eh eine reine Witznummer:
    wen interessiert schon, dass die mal im Wahlkampf Gleichstellung im Adoptionsrecht zur Koalitionsbedingung gemacht haben, wenn sie das dann als erste Forderung fallen lassen und doch wieder nur Schoßhündchen der Union sind.

    Fazit:
    Echte, volle Gleichstellung in allen Bereichen werden wir erst bekommen, wenn Schwarz-Gelb im Bund und möglichst vielen Bundesländern verschwunden ist!

    Wenn die FDP unter 5% bleibt, kann sogar eine Zwei-Drittel-Mehrheit für Verfassungsänderungen (die die FDP ja eh ablehnt) entstehen, da die Union alleine nicht mehr über 33% kommen wird.
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#10 CementineAnonym