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Kommentare zu:
Barcelona: Schwules Massenküssen gegen den Papst


#20 Eva BrunneAnonym
#19 MarekAnonym
  • 27.10.2010, 12:35h
  • Jedem muss klar sein:
    Facebook, Twitter & Co. sind zwar kostenlos, aber weder gemeinnützige Vereine noch sonstwas. Das sind gewinnmaximierende Konzerne, die unsere Daten nutzen, um damit möglichst viel Kohle zu machen. Und als US-Konzerne sind sie beim Geldmachen besonders skrupellos und kennen keinerlei Datenschutz europäischer Prägung!

    Die wollen auch ein Stück weit die Offenheit des Internet zugunsten des Komforts eingrenzen.

    Das muss jedem klar sein!

    Wer das dennoch okay findet, soll das ruhig nutzen. Aber man muss die wahren Hintergründe und Gefahren kennen. Fakt ist: Nutzer von Facebook, Twitter & Co. leben schon heute in einer Welt, die Orwells 1984 als Kinderscherz erscheinen lässt. Nur lassen sich manche von den Spielereien, dem Eyecandy, etc. verführen ohne dass sie die wahren Hintergründe und Gefahren kennen.

    Facebook, Twitter & Co machen nichts für irgendwelche Nutzer, sondern NUR für ihr eigenes Portemonnaie.
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#18 kulinarfüßikerAnonym
#17 GEZAnonym
#16 hot^^swissguyAnonym
  • 26.10.2010, 22:31h
  • Wir müssen uns bewusst machen, dass nach wie vor Kräfte am Werk sind (hier für einmal nicht nur die kath. Kirche), die ein grosses Interesse haben, archaische und menschenverachtende Machtstrukturen am Leben zu erhalten...

    Bei zutiefst homophoben und heterosexistischen FB-Seiten wie "How do you spell gay? C-r-i-s-t-i-a-n-o R-o-n-a-l-d-o" oder Nazi-Seiten (Stichwort NPD) wird dann wahrscheinlich auch wieder auf sogenannt "amerikanische Freiheitsrechte" wie die scheinbar alles umfassende, amerikanisch interpretierte, "Meinungsfreiheit" gepocht.

    Dass man dort offensichtlich den Zusammenhang zu "bösartigen Handlungen" oder Gewalt - auch psychischer (!) - nicht sehen will, ist beispiel- und ekelhaft! Es ist halt schon sehr böse, dem Papst als Leuchtfeuer des Friedens und der Nächstenliebe und seinen häufig gleichgesinnten Schäfchen solche "Aktionen, die eigentlich ins Schlafzimmer gehörten", zumuten zu wollen.
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#15 chrisProfil
  • 26.10.2010, 20:15h Dortmund

  • @#14
    Facebook will uns nicht die Rechte streitigkeiten machen, die wollen nur ihren Umsatz retten. Wenn sie und als Minderheit unterstützt eine einer Sache, die einer Mehrheit quer gehen könnte und diese Mehrheit ruft zum Boykott gegen FB auf, dann büßen die Traffic ein und Traffic = Werbung = Gewinn. So einfach ist das Spiel. Das ist zwar Diskriminierung, aber für FB ist der Traffic vieler, wichtiger, als der Traffic weniger.
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#14 FloAnonym
  • 26.10.2010, 18:39h
  • Aha, schwule Küsse sind also eine "bösartige Handlung"...

    Ein weiterer dramatischer Beleg, wie Facebook Homosexuelle diskriminiert und uns Grundrechte absprechen will.

    Und ein Beleg dafür, wie mächtig die Kirche ist und wie nötig solche Aktionen sind!!

    Ich sag ja immer:
    wer Facebook nutzt ist selber schuld!
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#13 DevilsonAnonym
  • 26.10.2010, 18:33h
  • die haben halt Angst, dass Babe Benedikt einen Harten und der päpstlichen Robe bekommt, wenn er die Schnuggels beim knutschen sieht....
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#12 FoXXXynessEhemaliges Profil
#11 gatopardo
  • 26.10.2010, 17:14h
  • Antwort auf #9 von Knueppel
  • Morationos ist nach Zapateros Umbildung seit einer Woche nicht mehr der span. Aussenminister, sondern seine sozialistische Nachfolgerin Trinidad Jiménez. Keine Frage, dass auch sie nichts mit dem Vatikan am Hut hat. Es sieht ganz danach aus, dass die Konservativen 2011(Gemeindewahlen) und 2012(Parlamentswahlen) nach Umfragen mit deutlichem Vorsprung gewinnen werden. Errungenschaften bei Homo-Gleichstellung sollen aber offensichtlich nicht angetastet werden, wie Vertreter der rechten PP ständig wiederholen, ja das konservativ regierte Madrid will sogar die schwule Hauptstadt Europas werden.
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#10 XDAAnonym
  • 26.10.2010, 15:28h
  • Facebook ist in Wirklichkeit böse, dumm nur, dass es die Mehrheit nicht bemerkt, was allerdings auch selbstverständlich ist, da die Mehrheit der Bevölkerung eben dumm ist ...

    ... schnell auf Twitter ausweichen [ist nicht ganz so böse]
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#9 Knueppel
  • 26.10.2010, 14:08h
  • Nachdem sich die Spanier von den Auswirkungen der Franco-Diktatur befreit hatten, gab es einen enormen Nachholbedarf in Sachen Menschen- und Bürgerrechte.

    Ich finde es bewundernswert, was sich dort auch bei den Rechten für schwule Männer und lesbische Frauen getan hat (u.a. Öffnung der Zivil-Ehe für schwule und lesbische Paare, "... In den folgenden Ländern und Teilgebieten von Ländern wurde die Ehe für gleichgeschlechtliche Paare geöffnet: Niederlande (2001), Belgien (2003), Spanien (2005) ...", Link:
    de.wikipedia.org/wiki/Gleichgeschlechtliche_Ehe
    )

    Mit Spanien "verliert" die Katholische Kirche eine ihrer angestammten Bastionen und reagiert entsprechend nervös.

    Ich finde die Antwort des sozialistischen Außenministers Miguel Ángel Moratinos sehr couragiert und unterstützenswert. Dem "Kiss-Inn" der Gay-Aktivisten wünsche ich einen Riesen-Erfolg (publizistisch) und freue mich, dass 'Queer.de' darauf aufmerksam macht (was ich - nach der Sperrung einer Anti-Naziseite, bei gleichzeitigem Verbleib einer NPD-Seite auf 'Facebook', von dem Internet-Portal halte, ist nicht druckfähig ...).

    Ich werde die Aktion der spanischen Gay-Aktivisten noch ein wenig publik machen:

    www.freitag.de/community/blogs/sexpower/kann-denn-kuessen-su
    ende-sein
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#7 bastapapsta
  • 26.10.2010, 11:20h
  • Ein Club, den ich auf Facebook aufgemacht habe wurde auch gelöscht. Ich hatte darin Erzbischof Zollitsch kritisiert und zum rücktritt aufgefordert.
    Folgende Mail bekam ich von Facebook :

    "Hello,

    Die Gruppe „Zollitsch Rücktritt!!“ wurde entfernt, weil sie gegen unsere Nutzungsbedingungen verstoßen hat. Unter anderem sind Gruppen, die hasserfüllt, bedrohlich oder obszön sind, nicht gestattet. Zudem entfernen wir Gruppen, die Individuen oder Gruppen angreifen, oder für ein Produkt bzw. eine Dienstleistung werben. Fortwährender Missbrauch der Funktionen von Facebook kann zur Sperrung deines Kontos führen.

    The Facebook Team"

    Also weis man, was man von Facebook zu halten hat....

    Im Sommer war in Köln und München eine Propaganda Veranstaltung für die Scheinheiligkeit, vom Verein "Deutschland Pro Papa", wo sich Papstanhänger zusammenrotten. Traurig, dass die Gehirnwäsche immer noch bei jungen Leuten greift, wie man an dem Opfer in diesem Video sieht

    www.gloria.tv/?media=86818
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#6 Mariposa Anonym
  • 26.10.2010, 10:12h
  • Antwort auf #3 von I.Ramos Garcia
  • Exactamente !!! Vor allem gibt es davon auch sehr schöne Darstellungen....
    Es ist aber nicht unbedingt soooo wichtig, man kann sich aber ein wenig daran wärmen.

    Ich bin abgesehen davon überzeugt, daß Jesus jedenfalls auf der Seite derjenigen stehen würde, denen es um die Menschenrechte von Homosexuellen geht. Viele aus der Familie sind zudem auch zu echter Treue fähig (ist mir persönlich wichtig, da bin ich gerne etwas "konservativ" geprägt).

    Was Schwester Benedikta angeht: Der soll erst mal seinen Laden entrümpeln, da gibt es jede Menge zu tun.

    Die Aktion ist natürlich absolut zu begrüßen. Saludos amigos !!!
    -
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#5 dummfugAnonym
  • 26.10.2010, 10:09h
  • Generell gilt im Internet: Alles, was kostenlos ist, ist nicht frei! Ganz im Gegenteil!

    Google ist kostenlos. Aber was gezeigt wird, ist nicht unbedingt ungefiltert.
    Facebook und Twitter sind FIRMEN. Die wollen Geld verdienen. Und denen gehört ihre eigene Webseite. Nicht den Nutzern. Die haben Interessen. Kein User zahlt dafür, also hat er auch keine Ansprüche. Dann muss ich schon für 30 Euro einen Webserver anmieten, dann kann den auch keiner so schnell abschalten. Auf so einem System muss man dann Aktionen organisieren.

    Das Youtube, Facebook, Twitter und co. nun mal ihre eigenen Regeln und Interessen haben ist vielen einfach nicht klar. Sie benutzten einen Dienst, und dahinter stehen meist nur materielle Interessen oder eine Ideologie, das ist keine Luft, die frei verfügbar ist. Also darf man diese Medien auch nur mit viel Vorsicht genießen. Und alles, was ich in Facebook hochlade, reintippe oder was diese Firmen an Daten sammeln gehört –– nicht mehr mir! Sondern dieser Firma. Aber wer liest schon AGBs... Erst wenn das Malheur passiert ist denken die meisten nach.

    Kein Mensch hängt sich ein Schild um, auf dem sämtliche intimen Details sind, auf dem Fotos von peinlichen oder intimen Situationen dargestellt sind, aber in fremde Webseiten laden User alles mögliche hoch, informieren diese Systeme über alle Kontakte die sie so haben und zeigen durch ihr Verhalten, welche politische, geistige, religiöse oder sexuelle Orientierung sie haben, ob sie viel Geld ausgeben und wofür, wo sie wohnen, welche Bankverbindung sie haben, welche Schulnoten und und und...

    Aber zurück zum Artikel - sollte man nicht den Papst in das Kiss-In mit einbeziehen? Der arme Kerl hat doch sonst keine Zuwendung... Das wär doch mal was, selbst wenn mich das total anekeln würde.

    Und bitte: nicht noch einmal Facebook zum Organisieren nehmen, habt ihr noch immer nichts dazugelernt?
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#4 CarstenFfm
#3 I.Ramos GarciaAnonym
  • 26.10.2010, 09:51h
  • Papst Benedikt sollte sich das Maul halten, weil sogar Jesus e.n. Mann liebte, sein Vetter Johan Evangelist (erinnern wir uns an das letztes Nachtessen & wie Johannes s.n. Kopf & Koerper an den Schulter & Seite Jesus liegte)
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#2 CarstenFfm
  • 26.10.2010, 09:33h
  • Tolle Aktion

    Nun dürfte der Platz vor der Kathedrale dann voll mit Gläubigen sein, wenn der Papst kommt... da können die doch gar nicht so aus dem Nichts auftauchen.
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#1 herve64Profil
  • 26.10.2010, 09:22hMünchen
  • "Organisatorin Marylène Carole sagte, sie könne immer noch nicht fassen, dass Facebook profanes Küssen als eine Gefahr ansehen könne. "Wie kann Küssen im 21. Jahrhundert als revolutionär gelten?", erklärte sie gegenüber der Zeitung "El Periódico de Catalunya".":

    Ja, ganz einfach: in einer Ellenbogen-Gesellschaft, die nur auf ausbeuterische Leistungsausnutzung von Menschen durch andere getrimmt ist, ist allein der Austausch von Zärtlichkeiten etwas Subversives. Das hält die Leute vom Arbeiten ab und verführt sie zum Nachdenken über ihre Situation. Letzten Endes ist das an sich kein homophober Akt, sondern Homophobie an sich ist ein Druckmittel auch im Social Networking, das wiederum ein Kontrollmittel über den Einzelnen ist.
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