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Von Toleranz geprägte Unternehmenskultur: Commerzbank-Filiale an der Frankfurter Hauptwache (Bild: Julia Schwager, Commerzbank AG)

Der Völklinger Kreis hat am Dienstag in Berlin zum sechsten Mal den Max-Spohr-Preis verliehen.

Von Carsten Weidemann

Während einer Feierstunde in der Berliner SAP-Repräsentanz hat der Völklinger Kreis e.V. - Bundesverband schwuler Führungskräfte (VK) am Dienstag zum sechsten Mal den Max-Spohr-Preis verliehen. Ausgezeichnet wurden zum ersten Mal gleich zwei Unternehmen, die sich in besonderer Weise dem Thema Vielfalt widmen und Projekte zur Förderung ihrer schwulen und lesbischen Mitarbeiter unterstützen - die Commerzbank und IBM.

"Beide Bewerbungen haben uns begeistert", erklärte VK-Vorstand Albert Kehrer die ungewöhnliche Entscheidung: "Mit Ideenreichtum und leidenschaftlichem Engagement für das Thema Diversity zeigen IBM und Commerzbank eindrucksvoll, dass eine von Toleranz geprägte Unternehmenskultur in Deutschland möglich ist. Die Verleihung des Max-Spohr-Preises wird hoffentlich weitere Unternehmen ermutigen, diesem Beispiel zu folgen."

Als Ehrengast und Festredner konnte der Völklinger Kreis Hermann-Josef Lamberti, Vorstandsmitglied der Deutschen Bank, empfangen. Der parlamentarische Justizstaatssekretär Max Stadler begrüßte die Gäste im Namen von Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, die die Schirmherrschaft übernommen hatte.


Werbung für Diversity auf der IBM-Homepage

Mit Freude nahm Dieter Scholz, Geschäftsführer Personal der IBM Deutschland, die Auszeichnung entgegen: "Seit vielen Jahren setzt sich IBM in zahlreichen Projekten und Initiativen sehr erfolgreich für ein respektvolles Miteinander im Unternehmen ein", sagte er in seiner Dankesrede. "Der Max-Spohr-Preis ist eine wunderbare Bestätigung unserer Arbeit und auch Ansporn, in den Anstrengungen auf einem so wichtigen Gebiet nicht nachzulassen."

Über die Auszeichnung freut sich auch Albert Reicherzer, Bereichsvorstand Group Human Resources der Commerzbank AG: "Wir engagieren uns mit einem nachhaltigen Diversity Management für ein wertschätzendes Arbeitsumfeld, in dem jeder volle Leistung bringen kann." So entstünden Arbeitsfreude und Motivation - wichtige Voraussetzungen für den Unternehmenserfolg der Commerzbank, erklärte Reicherzer.

Mit dem Max-Spohr-Preis zeichnet der Völklinger Kreis alle zwei Jahre Unternehmen aus, die auf vorbildliche Weise Vielfalt durch Diversity-Management fördern. Ehemalige Preisträger sind die Ford Werke GmbH, die Deutsche Bank AG, die Deutsche Bahn AG, die Volkswagen Financial Services AG und die SAP AG. Der Namensgeber Max Spohr (1850-1905),selbst heterosexuell, hat in Deutschland als erster Verleger wissenschaftliche Literatur zum Thema Homosexualität herausgegeben.



#1 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 26.10.2010, 18:31h
  • Ausgerechnet die vom Staat verhätschelte und nur durch die Fusion mit der Dresdner Bank "geliftete" Commerzbank soll schwulenfreundlich sein - wohl alles eine Frage der Ansichtssache.
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#2 Max Spohr ;-)Anonym
  • 26.10.2010, 19:17h

  • Die Preisträger haben sich den Preis mit ihrem Engagement echt verdient. Der erste Poster hat offensichtlich keine Ahnung!
    Der Preis wird übrigens erst JETZT soeben verliehen ... und nicht vor zwei Stunden ;-) Es spricht gerade der Bereichsvorstand der Commerzbank.
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#3 dantonAnonym