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Bis zu 150 Mal sollen die Täter an der Autobahn Cruiser überfallen und ausgeraubt haben. (Bild: Wiki Commons / Jochen Jansen / CC-BY-SA-3.0GFDL)

Die Polizei in NRW warnt vor einer Raubserie an Cruisern auf Parkplätzen der Autobahn A42 und bittet Überfallopfer, sich zu melden.

Die Überfälle ereignen sich in der Region Herne/Castrop-Rauxel an den Autobahnparkplätzen "Holthauser Bruch" und "Lusebrink", die als Cruising-Gebiet genutzt werden. Drei der äußerst brutal vorgehenden Täter, ein 18-jähriger Dortmunder und sowie ein 18- und ein 19-Jähriger aus Herne, befinden sich bereits in Untersuchungshaft (queer.de berichtete).

Die bisherigen Ermittlungen und Vernehmungen der Beschuldigten haben ergeben, dass sieben Männer im Alter von 16 bis 19 Jahren seit Anfang Mai bis September fast täglich - an manchen Tagen sogar mehrfach - Überfälle auf Cruiser begangen haben. Hierbei traten die Kriminellen in wechselnder Besetzung - mindestens zu zweit - auf. Insgesamt geht die Polizei von 100 bis 150 Raubüberfällen aus, von denen allerdings erst fünf vom Opfer angezeigt wurden.

Täter bieten Sex gegen Bezahlung an

In einem Großteil der Fälle boten die Täter ihren späteren Opfern sexuelle Handlungen gegen Bezahlung an. Willigten diese ein, nahmen die jungen Männer ihnen ihr Geld ab und forderten die verdutzten Männer unter Androhung von Gewalt auf, sich zu entfernen.

Bislang hat die Polizei Informationen über zehn Fälle, in denen die Täter Pfefferspray einsetzten, auf die Opfer einschlugen oder sie mit einem Totschläger bedrohten. Fünf dieser Taten wurden jedoch bis heute nicht von den Geschädigten angezeigt, obwohl auch hier die Täter äußerst brutal vorgegangen sein müssen. Es ist nicht auszuschließen, dass die Opfer schwer verletzt wurden.

So kam es nach Aussage eines der in Haft sitzenden Tatverdächtigen zu einem Überfall im Mai, bei dem einem Mann ein Klappstuhl mit Metallbeinen mehrfach gegen den Kopf geschlagen wurde. Als das Opfer dann bei seinem Fluchtversuch zu Boden fiel, traten drei Täter auf die am Boden liegende wehrlose Person ein und entwendeten ihr eine Geldbörse mit 170 Euro. Des Weiteren erbeuteten die Täter in diesem Fall einen Rucksack der Marke "Eastpack".

Weitere Überfallopfer werden dringend gebeten, sich bei der Polizei Herne (Tel.: 02323/950-3621) oder dem zuständigen Herner Kriminalkommissariat 35 (Tel.: 02323/950-8510) zu melden. (dk/pm)



#1 FloAnonym
  • 27.10.2010, 12:22h
  • Ich hoffe, dass alle Täter geschnappt werden und die höchstmögliche Strafe bekommen...

    (Und dass sie dann im Knast mal so richtig den Arsch versohlt bekommen.)
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#2 todesmaskeEhemaliges Profil
  • 27.10.2010, 14:56h
  • Das Beste wäre, ich gehe als Cruiser dahin, natürlich bewaffnet und warte nur darauf, überfallen zu werden. In dem Fall schiesse ich den Übeltätern in beiden Knien und schneide ihnen den Schwanz ab, damit sie ihren Schwanz ebenfalls nicht mehr als "Waffen" benutzen. Wetten, dass diese unverbürgte Nachricht sich schnell verbreitet und kein weiterer Übeltäter mehr kommt.
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#3 carloAnonym
#4 I.Ramos GarciaAnonym
#5 carloAnonym
#6 Diz!Anonym
  • 27.10.2010, 16:57h
  • Wenn es an zwei Raststätten TÄGLICH Überfalle gibt, ist es für die Polizei ja ein leichtes, dort mal 24 Stunden jemanden zu postieren, richtig? Aber ich vermute, die Überschrift ist dann doch etwas reisserisch...
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#7 CarstenFfm
#8 alexander
#9 seb1983
  • 27.10.2010, 19:36h
  • Leider bieten sich Cruiser für solche Taten aber auch an:
    - Sie wollen anonym bleiben, daher ist eine Anzeige unwarscheinlich
    - man misstraut der Polizei/befindet sich in einer rechtlichen Grauzone, Schutz ist also nicht möglich
    - Sie sind alleine an uneinsehbaren Plätzen
    - Geld und Iphone vorhanden, zumindest vorurteilsweise sind Schwule ja Besserverdiener
    - Man inszeniert sich ohnehin gerne als "First Class" Opfer, schwul= Opfer, das kommt bei Jugendlichen an
    - Hilfe von anderen Cruisern ist unwarscheinlich, über die Autobahn ist eine schnelle Flucht nach der Tat einfach

    War eigentlich nur eine Frage der Zeit bis Cruiser als eine ideale Opfergruppe gefunden wurden.
    Um klarzustellen: Verurteile solche Taten natürlich hart, wollte nur mal die Begleitumstände einschätzen.

    @CarstenFfm
    Entweder ziehen die sich dann einfach zurück, oder es gibt stattdessen eins in die Fresse.
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#10 vingtans