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Die besten Aufnahmen aus der kurzen Geschichte der erotischen Unterhosenwerbung

Der Fotoband "Brief Encounters" versammelt die erotischsten Werbekampagnen für Männerslips

Von Carsten Weidemann

Gut verpackt ist halb gewonnen. Bei Männern gilt das besonders für ihr bestes Stück: Wer sich heute noch in durchgewetzten Unterhosen präsentiert, die er im Fünferpack kauft, ist in den 80ern hängengeblieben. Damals hießen die Teile noch Schlüpfer und wurde am liebsten in der Variante Feinripp mit Eingriff gekauft. Unterhosen wurden nicht beworben, wozu auch, jeder brauchte sie ja ohnehin. Heutzutage aber wundert sich kaum noch jemand, wenn David Beckham seinen Prachtkörper auf einem sechs Meter hohen Plakat über dem Sunset Boulevard in Los Angeles präsentiert - bekleidet nur mit einem knappen Herrenslip.

Den Anfang machte Ende der Neunziger Calvin Klein, der mit seinen sexy Werbekampagnen einen wahren Boom auslöste. Seitdem hat jeder ernstzunehmende Designer eine eigene Linie; ein Männerslip ist nicht mehr einfach nur ein Schlüpfer, sondern Lifestyle und Ausdruck der individuellen Persönlichkeit. Ob das nun der gewollt beiläufige Sexappeal von aussieBum ist oder die bunten Modelle von Diesel, bedruckt mit frechen Slogans; ob C‐IN² die klassischen Modelle auf subtile Weise modernisiert, oder XTG mit Farben und Mustern auffällige Reize bietet: Jedes Label hat seinen eigenen Stil.

In dem Bildband "Brief Encounters" werden die bekanntesten Marken mit kurzen, informativen Texten vorgestellt - lange Abhandlungen erübrigen sich, schließlich sprechen die spektakulären Bilder der Werbekampagnen eine klare Sprache. Wer ein Fan von Männern in Unterwäsche ist, sollte hier zugreifen - aber auch alle anderen kommen auf ihre Kosten: Schließlich haben die Designer längst gemerkt, dass schwule Männer eine dankbare Zielgruppe sind - und locken mit durchtrainierten Topmodels und spektakulären Kampagnen. Wir lassen's uns gerne gefallen und tauchen ein in die wunderbare Welt der Wäsche - früher war eben doch nicht alles besser...

Jason Salzenstein (Hrsg.): Brief Encounters, Fotobuch, 96 Seiten, Farbe, Broschur, 21,5 x 28,5 cm, Bruno Gmünder Verlag, Berlin 2010, 24,95 €

Wöchentliche Umfrage

» Unterwäsche: Welche Sorte bevorzugst Du?
    Ergebnis der Umfrage vom 01.11.2010 bis 08.11.2010


#1 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 31.10.2010, 14:44h
  • Die Fotos mit den Typen in sexy Underwear bringt das Blut in Wallung! Außerdem machen die Bilder deutlich, daß Opas Feinripp endgültig out ist! Vor allem das Auspacken des besten Stücks beim Sex macht daher umso mehr Spaß!
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#2 EricAnonym
  • 01.11.2010, 07:56h
  • Antwort auf #1 von FoXXXyness
  • Wenn der Inhalt stimmt, kann derjenige auch ruhig seinen langbeinigen grauen Feinripp tragen :-)
    Ist schon manchmal merkwürdig, wenns ans auspacken geht und man die Werbung 'sponsored by...' lesen muss - wer's braucht.
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#3 herve64Profil
  • 01.11.2010, 08:33hMünchen
  • Übrigens kauf ich mir meine Slips heutzutage im Fünferpack (man nenne mir mal einen VERNÜNFTIGEN Grund, irrsinnig viel Geld für Unterwäsche auszugeben, die man ohnehin nur seltenst zur Schau stellt) und bin trotzdem nicht in den 80ern hängen geblieben: damals trug ich nämlich überhaupt keine Unterhosen, sondern mit Vorliebe 501-Jeans auf nackter Haut.
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#4 HannibalEhemaliges Profil
#5 herve64Profil
  • 01.11.2010, 09:12hMünchen
  • Antwort auf #4 von Hannibal
  • Du, damit hätte ich jetzt auch keine schlaflosen Nächte: in mein Beuteschema würdest du eh nicht fallen.

    Und JA, ich meine es Ernst: es ist vollkommen rausgeschmissenes Geld in meinen Augen, sich sauteure Markenunterwäsche zu leisten. Wer das für sein stilistisches Seelenheil braucht: bitte! Aber es wird ja wohl noch erlaubt sein, diese Ansicht nicht zu teilen, oder?
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#6 remixbeb
  • 01.11.2010, 10:14h
  • weiß nicht, ob man da gleich eine Stil-Frage draus machen muss. Aber für mich als kleinen U-Wäsche-Fetischist ist es definitiv ein sehr wichtiges "Kleidungsstück", auch wenn man es nur drunter trägt. Ich fühle mich (ja, auch ganz allein für mich) gut, wenn ich weiß, dass ich drunter etwas trage, was ich sexy finde.
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#7 eMANcipation*Anonym
  • 01.11.2010, 11:20h
  • Das Wesentliche fehlt wie immer in den Kommentaren zu solchen Artikeln:

    1. BAAAAAM oder endgeil

    2. Verbreiten, verbreiten, verbreiten !!!
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#8 seb1983
  • 01.11.2010, 12:11h
  • Antwort auf #4 von Hannibal
  • Is das nicht n bischen kapitalistisch sich amerikanische Markenunterhöschen anzuziehen die von Kindern in Asien aus genmanipulierter Baumwolle zusammengenäht werden??
    Da setze ich doch eher auf meine sozialistisch korrekten VEB Schlüpfer
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#9 eMANcipation*Anonym
  • 01.11.2010, 12:47h
  • Antwort auf #8 von seb1983
  • Man kann nicht bei allen Usern von deiner wirtschaftlichen Sachkenntnis und deinem antikapitalistischen Bewusstsein ausgehen.

    BWL macht's?!

    Daher sprach ich ausnahmsweise mal nur von den knackigen Körpern und der Art der Darstellung als Kontrapunkt zum heterosexistischen Dauer-Einheitsbrei.

    Furchtbar oberflächlich, ich weiß, aber vielleicht dem Inhalt des obigen Artikels eher angemessen.
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#10 KameliendameEhemaliges Profil