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Der Entwickler von Jack´d deckt den "No Gay"- Hinweis auf.

Apple warnt Entwickler, die Nutzung des Begriffes "gay" könne zur Ablehnung einer mobilen App führen.

Von Norbert Blech

Nun haben wir es schwarz auf weiß: Apple hat ein Problem mit Schwulen. Die Entwickler des mobilen Netzwerks Jack'd berichten, beim Einreichen einer aktualisierten App auf einen neuen Warnhinweis gestoßen zu sein. Demnach sei die Nutzung des Begriffes "gay" in der App-Beschreibung nicht zu empfehlen und könne zu einer Ablehnung der App stoßen.

Bisher hatte Apple bereits recht häufig schwule Apps entfernt, weil diese mit pornographischen (oder auch nur erotischen) Inhalten gegen die Geschäftsbedingungen verstießen. Zu den Opfern gehörten der beliebte Gayromeo-Client "MobileRomeo" ebenso wie schwule Stadtführer (queer.de berichtete). So wurde die App "Gay New York: 101 Can't-Miss Places" aus dem Programm genommen, weil sie auch ein Bild eines Gogo-Boys - in Unterwäsche - aus einem New Yorker Club und ein Aktgemälde aus dem örtlichen Restaurant Buddakan enthielt.

"Jack'd" war ebenfalls gesperrt wurden, weil Nutzer pornographische Bilder hochluden, auch wenn die Nutzungsbedingungen des Netzwerks dies aus Rücksicht auf Apple bereits untersagten.

Apple verbannte auch einige schwule Bücher und Comics wegen zu heißem Inhalt vom iPad (queer.de berichtete). In einer Comic-Version von Oscar Wildes "The Importance of Being Earnest" waren den Zensoren schon halbnackte Umarmungen zu heiß. Nimmt man die neue Entwicklung hinzu, scheint sich die Prüderie aus Cupertino in Hysterie zu verwandeln.

Schwulen Firmen bleibt, statt Apps mobile Webseiten zu entwickeln. Aber auch hier regieren inzwischen prüde Firmen aus Amerika wie Apple und Google in Geschäftsmodelle rein: Ihnen gehören die großen Werbevermarkter, und die schließen nicht nur Einblendungen auf pornographischen oder erotischen Seiten aus. So darf queer.de zum Beispiel nicht Affiliate des iTunes-Store sein.



#1 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 01.11.2010, 16:03h
  • Wie heißt ein bekannter Spruch der Erntehelfer:
    "Ein fouler Apple ist immer dabei!"
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#2 speedoboyAnonym
  • 01.11.2010, 17:01h
  • schweinerei und diskriminierung.
    zum glück habe ich so ein überteuertes teil nicht an dem sich apple dumm und krumm verdient
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#3 NobisAnonym
  • 01.11.2010, 17:16h
  • Es steht dort nur, dass es möglich ist, dass die App abgelehnt wird. Glaube dass das eine Reglung gegen Homophobe Apps ist, Gay wird in den USA nachwievor meistens als Schimpfwort verwendet.
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#4 SchrottboykottAnonym
  • 01.11.2010, 17:32h
  • Antwort auf #3 von Nobis
  • jaja, red du dir das mal schön. irgendwie muss man ja begründen, warum man apple-produkte nicht schon lange gegen eine wand geworfen hat. hauptsache lifestyle-schickimicki, scheiss auf gute technik und freiheit in der contentwahl.

    und das, wo das iphone schon den beinamen gayphone hat, weil gefühlt jeder zweite homo son ding hat.

    apple war mal cool, aber das ist schon sehr sehr lange her.

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#5 seb1983
  • 01.11.2010, 17:36h
  • Wie hat es schon Messias Steve Jobs gesagt: Wem unsere Firmenpolitik nicht passt der soll eben zu Android, Symbian unc Co. greifen.

    Bleibt zu hoffen dass es so kommt...
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#6 seb1983
  • 01.11.2010, 17:42h
  • Antwort auf #4 von Schrottboykott
  • Das interessante daran ist ja wie man dank perfecktem Marketing noch immer das Imgage des netten alternativen Ladens um die Ecke aufrecht hält.
    Real scheffelt Apple mit zwar nicht revolutionären, aber höchst cleveren Geräten Milliardengewinne, lässt die Teile dafür billigst von chinesischen Sklacen zusammenschrauben, die sich dafür dann aus den Fenstern stürzen, legt sowohl Entwicklern als auch Kunden massive Restriktionen auf und inszeniert sich selbst als linksalternatives Ökounternehmen für den gelangweilten Besserverdiener.
    Während man Microsoft inzwischen zaghafte Schritte zu mehr Offenheit attestieren kann ist Apple eine üblere Krake als Gates es je war.

    Der Witz dabei ist dass alle noch fröhlich Beifall klatschen.
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#7 Ex-YouTube UserAnonym
  • 01.11.2010, 17:56h
  • Die Google-Tochter "YouTube" verhält sich nicht weniger schwulen-feindlich.

    Ein Beispiel:
    Ich hatte einen Account bei "YouTube", als GayPower 100, um gelegentlich Videos zu kommentieren. Mehrfach wurde ich von anderen Nutzern deswegen angeschrieben, die mir nahelegten mich entweder umzubenennen oder "zu verschwinden". Nachdem ich mich dagegen verbal wehrte, wurde mein Account gesperrt.
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#8 FoXXXynessEhemaliges Profil
#9 alexander
#10 alexander