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Für das Magazin Guanabee ließ Ricky Martin sich bereits mit seinen Kids ablichten

In der Oprah-Winfrey-Show präsentierte sich der Sänger als glücklicher schwuler Vater von Zwillingen.

Von Carsten Weidemann

Popstar Ricky Martin ist Dienstagnacht zu Gast in Oprah Winfreys Talkshow und wird sich dort so offen wie noch nie zeigen. Das belegen zuvor veröffentlichte Zitate. Nach seinem offiziellen Coming-out im vergangenen März herrschte erstmals etwas Funkstille, was sein Privatleben betraf. Doch jetzt plaudert er mit der bekannten Talkmasterin über seine lang versteckte Sexualität und seine Vaterfreuden, die er mit seinen Kindern derzeit erlebt.

Ein Kamerateam durfte sogar bei ihm vorbeischauen, um eine Homestory zu drehen. Der 39-jährige puerto-ricanische Star war im August 2008 mit Hilfe einer Leihmutter Vater von Zwillingssöhnen, Matteo und Valentino, geworden. Auch diese Tatsache hatte er lange vor der Öffentlichkeit verborgen. Der eigene Nachwuchs habe ihn letztlich zum Coming-out bewegt, gesteht er in der Show: "Als ich sie in meinen Armen hielt, fragte ich mich: Soll ich ihnen beibringen, wie man lügt? Sie waren mein Segen zur rechten Zeit. Ich sagte mir: Ok, es ist Zeit, es der Welt zu sagen."

Der Welt teilte Martin "es" dann über eine persönliche Mitteilung auf seiner Website mit. Direkt nach der Veröffentlichung war er emotional sehr bewegt: "Ich war gerade für eine Minute allein in meinem Studio. Mein Assistent kam herein und ich begann zu heulen wie ein kleines Baby." Das Versteckspiel war vorbei.

Acht Monate später ist der "Livin' La Vida Loca"-Star derart mitteilungsfreudig, dass von der kommenden Woche an seine Autobiographie in den US-Buchhandlungen liegen wird. Der minimalistische Titel: "Me". Neue Musik soll es von ihm ebenfalls bald geben. Die Single "The Best Thing About Me Is You", ein Duett mit Joss Stone, erscheint noch in diesem Jahr, das Studioalbum wird für Anfang kommenden Jahres erwartet.



21 Kommentare

#1 Frankyboy
  • 02.11.2010, 11:27h
  • Finde ich gut, dass er nun im TV darüber spricht. Und das auch noch bei Oprah! Kann "unserer" Community nur gut tun. Und ja, er ist schon richtig sexy... *dahinschmilz*
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#2 HandoAnonym
  • 02.11.2010, 11:33h
  • Der neue Titel "Me" passt ganz offensichtlich. Denn es geht wohl nur um seine eigenen Interesse - ich, ich ich. Wie werde ICH glücklich? Will ICH jetzt Kinder? An die Kinder selbst - dass sie später nach ihrer Mutter fragen werden, dass sie ohne Mutter aufwachsen- wird überhaupt nicht gedacht. Ein trauriges Vorbild für den Egoismus in unserer Gesellschaft.
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#3 VolumeProProfil
  • 02.11.2010, 11:55hMönchengladbach
  • Ich finde es immer schade, wenn jemand das Mermal "schwul" für PR nutzt.
    So kann man meiner Ansicht nach nicht für mehr Akzeptanz in der Gesellschaft werben. Da finde ich Leute wie z.B. Hape Kerkeling besser, da weiß man, dass er schwul ist, aber er wirbt damit nicht. Er hat Erfolg durch seine Arbeit.

    Was der Herr Martin hier veranstaltet ist das typische. Er ist ein abgehalfteter Latino-Sänger, was heute keiner mehr hören will, und dann versucht er jetzt mit seiner Orientierung Kasse zu machen. Das ist mehr als schäbbig, um mit den Worten meiner Großmutter zu sprechen.
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#4 SuperMarioEhemaliges Profil
  • 02.11.2010, 12:28h
  • Antwort auf #2 von Hando
  • Alle biologischen Eltern sind Egoisten, unabhängig von sexueller Orientierung und Zeugungsmethode. Sie alle halten ihre Gene für so wertvoll und unentbehrlich, dass sie meinen, sie unbedingt und ungefragt an die nächste Generation weitergeben zu müssen. Nur, diesem Egoismus haben wir alle unsere Existenz zu verdanken, deshalb sehe ich an diesem Egoismus nichts verwerfliches. Auch die Kinder von Ricky werden sich vielleicht mal sagen: "Na bloß gut, dass mein Alter so ein egoistischer Sack war, sonst würde es mich nicht geben."
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#5 TinaAnonym
#6 jojoAnonym
  • 02.11.2010, 12:57h
  • Antwort auf #4 von SuperMario
  • naja... es gibt genügend kinder, die nicht wegen des egoismus der eltern auf der welt sind, sondern weil die einfach zu doof zum verhüten waren. die bessere alternative ist das aber sicher auch nicht.

    ich denke jedenfalls, dass es schlimmeres gibt, als bei einem alleinstehenden millionär aufzuwachsen...
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#7 Timm JohannesAnonym
  • 02.11.2010, 13:13h
  • Das finde ich sehr gut und freut mich für diese Regenbogenfamilie.

    Ricky Martin ist natürlich ein Aushängeschild für die Community weltweit und er bringt die Rechte homosexueller Menschen mittlerweile gut rüber. Zwar hat er länger dazu gebraucht, aber jetzt hat er es geschafft.

    Auch seine Entscheidung, den Weg der Leihmutterschaft zu wählen, finde ich gut. Wenn mein Mann und ich uns für Kinder entscheiden würden, dann wäre es ebenfalls der Weg der Leihmutterschaft. Ob wir es aber tatsächlich machen, das weiß ich noch nicht sicher...
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#8 codoAnonym
#9 SuperMarioEhemaliges Profil
#10 OutingAnonym
  • 02.11.2010, 14:04h
  • Antwort auf #7 von Timm Johannes
  • "Ricky Martin ist natürlich ein Aushängeschild für die Community weltweit und er bringt die Rechte homosexueller Menschen mittlerweile gut rüber. Zwar hat er länger dazu gebraucht, aber jetzt hat er es geschafft."

    Stimmt schon, aber gerade bei Musikstars wie ihm, wäre ein Outing zu seiner Hochphase als Sänger für schwule Jungs sehr wertvoll gewesen.
    Die meisten Jugendlichen suchen Identifikationsfiguren.
    Die geouteten Stars zu der Zeit waren aber vor allem mehr oder weniger witzige Comedy- Schwule in Fernsehen und Film. (Nichts gegen die "lustigen" Schwulen, immerhin haben sie sich geoutet im Gegensatz zu den "unauffälligen" Schwulen, die bekanntlich länger im Schrank verharren.)
    Aber Tatsache ist nunmal das die schwulen Jugendlichen mit einem Ricky Martin mehr anfangen können als mit Dirk Bach, Kerkeling und co.
    Ein attraktiver, selbstbewusster junger Schwuler, bei dem auch heterosexuelle Männer neidlos anerkennen müssen das er gut aussieht ( und so vielleicht einige der homophoben Vorurteile abbauen), ist für junge Schwule wesentlich wichtiger als ein verspätetes Outing nach der Karriere.
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