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  • 12. Juli 2004, noch kein Kommentar

Hamburg Fünf Monate nach einer Messerattacke auf den Hamburger Justizsenator Roger Kusch (CDU) hat eine geistig verwirrte Frau vor dem Hamburger Landgericht das Attentat gestanden. Die 41-Jährige gab am Montag zu, sich bei einem Wahlkampfauftritt im vergangenen Februar auf Kusch gestürzt und diesen mit einem Messer leicht am Oberschenkel verletzt zu haben. Sie habe ihn aber nur verletzen wollen. Zur Begründung sagte sie, der Senator sei ein "Hexenmeister", der mittels schwarzer Magie eine Verschwörung gegen sie angezettelt habe. Sie habe nur rächen wollen, dass Kusch sie heimlich habe filmen lassen und die Bilder an den amerikanischen Ex-Präsidentin Bill Clinton weitergeleitet habe. Die Staatsanwaltschaft will die Angeklagte in die Psychiatrie einweisen lassen. Kusch erlitt damals eine vier Zentimeter lange Stichwunde. Bei dem Angriff an einem Wahlkampfstand hatte Yvonne B. Kusch als "schwule Sau" und "pädophiles Schwein" beschimpft. (nb)