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US-Pornostar Brent Corrigan kann nach Bareback-Pornos und Meerjungfrau-Schauspielerei einen weiteren Abschnitt in seinen Lebenslauf einfügen: Soeben ist das Musikvideo "Like it rough" erschienen, in dem ihm der belgische Popsänger Timo Descamps einen Vampir-Kuss verabreicht.

Das Musikvideo ist Teil des Soundtracks zum Film "Judas Kiss", der im nächsten Jahr erscheinen soll und in dem alle Beteiligten aus dem Musikvideo mitspielen. Der Indie-Film, dessen Plot irgendwo zwischen Thriller und Science Fiction angesiedelt ist, wurde per Internet-Aktion finanziert.

Timo Descamps ist 24 und wurde in Belgien durch Rollen in TV-Serien und später als Moderator und Sänger bekannt. Im letzten Jahr outete er sich öffentlich als schwul, er lebt mit dem niederländischen Schauspieler Danny De Jong zusammen. (nb)



True Blood: Staffel 5 beginnt mit Coming-out

Die Hauptdarsteller der Vampirsaga haben in der neuesten Staffel so wenig wie nie an - und es gibt ein überraschendes Coming-out samt Liebesgeständnis.
#1 Alex_MGAnonym
  • 02.11.2010, 18:00h

  • Ich find eine tolle Storry aber etwas plumper Gesang. Wunderschöne Bilder und ein ewig saugeil aussehender Brent, nur der Sound ist nicht so geil !
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#2 kokAnonym
  • 02.11.2010, 20:22h
  • Antwort auf #1 von Alex_MG
  • Beim Gesang kann ich dir zustimmen, musikalisch eine ziemlich schwache Sache. Leider find ich das Video aber noch schlimmer. Richtig peinlich irgendwie:

    Wenn man schon einen auf schwul macht, warum eigentlich nicht richtig? Lady Gaga hat doch auch irgendwo zwischen ihren zahllosen Videos eins mit zwei Typen und Vampir-Thema - das war zwar auch nicht perfekt, hatte aber wenigstens richtig Sex, ganz ohne Pornodarsteller. Hier allerdings konnte man sich wohl nicht so ganz entscheiden, wie schwul so ein Video für die Öffentlichkeit denn sein darf. Da gehört es sich natürlich, dass man sich erst mal brav an die Mädels hält, bevor man sich dann zum eigenen Geschlecht "verirren" darf ... Ziemlich panne!
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#3 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 02.11.2010, 21:31h
  • Herr Corrigan ist sich aber auch für NICHTS, aber auch gar nichts zu schade! Er sollte nur das tun, was er wirklich kann: in Pornos mitspielen!
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#4 HannibalEhemaliges Profil
#5 eMANcipation*Anonym
  • 04.11.2010, 23:19h
  • Antwort auf #4 von Hannibal
  • Merke:

    Jungs müssen so früh wie möglich darauf programmiert werden, immer eine Aufpasserin ("meine Freundin") zur Seite, oder besser: im Nacken, zu haben,

    die ihnen insbesondere von einer noch nie dagewesenen, aggressiven Flut heterosexistischer Bilder in Massenmedien, Werbung, insbesondere "Pop-Kultur",

    von kleinauf als notwendige Bedingung ihrer "Männlichkeit" eingehämmert wird.

    Als ich vorhin nach Hause ging, eine Szene, die man als Realsatire hätte filmen sollen: Gruppe von 15-/16-Jährigen am Straßenrand, ein Junge entfernt sich von der Gruppe, es folgte ein unmittelbares Kreischen eines Mädchens: "Wo rennst du denn hiiiin"? Antwort in unterwürfigstem Ton: "Zum Pissen." Ich sagte hörbar vor mich hin: "Aber bitte nur mit Aufpasserin pissen!"

    Die Zahlen der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung bis 2005 - also bevor Homosexualität gänzlich aus dem Fragenkatalog zur "Jugendsexualität" gestrichen wurde - belegen ja sehr eindeutig,

    dass die gefühlte und effektive Freiheit junger Männer, sich sexuell mit dem gleichen Geschlecht auszuprobieren, in den letzten drei Jahrzehnten deutlich zurückgegangen ist (fast Halbierung seit 1980) -

    während bei jungen Frauen im Zuge der heterosexistischen Rund-um-die-Uhr-Beschallung zumindest die erste Schwelle, Homosexualität zu entdecken, deutlich niedriger liegt (fast Verdopplung des Anteils seit Jahrtausendwende).

    Auch das freilich nur eine Pseudo-Freiheit, solange daraus keine selbstbewusste lesbische Identität erwächst (in Zeiten von Facebook-Totalüberwachung der "soziale Tod".)

    Irgendwann begreift die schwule Community hoffentlich, dass wir genau in diesem Handlungsfeld endlich aktiv werden müssen -

    wenn es nämlich darum geht, sexuelle Vielfalt und Freiheit gerade für junge Männer deutlich sichtbarer und von Anfang an selbstverständlich realisierbar zu machen -

    falls nicht weiter eine ganze junge Generation erzeugt werden soll, die schon vor der eigentlichen Pubertät immer aggressiver zwangsheterosexualisiert und wo Homosexualität verdrängt, verleugnet und allenfalls wieder versteckt ausgelebt wird.
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