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Theologin Angelika Walser kritisiert das System Kirche (Bild: Universität Wien)

Die Wiener Theologin Angelika Walser denkt, dass die Sexualmoral der katholischen Kirche krank macht.

Von Carsten Weidemann

Wer ist ein guter Katholik? Jemand, der die Sexualmoral befolgt oder jemand, der sich ihr widersetzt, weil sie krank macht? Für Theologin Angelika Walser ist klar, dass die zweite Wahl die Richtige ist. Die Tageszeitung "Stuttgarter Nachrichten" berichtet in ihrer heutigen Ausgabe von einer Diskussionsrunde vom vergangenen Wochenende, bei der die Wissenschaftlerin, die am Institut für Moraltheologie der Universität Wien arbeitet, eingeladen war.

"Ich werfe der Kirche eine latente Leib- und Körperfeindlichkeit vor", zitiert das Blatt sie. "Die Kirche wird sich an diesem Punkt reformieren müssen". Schwule Priester, die sich in dem patriarchalisch organsierten Männerbund einerseits aufgehoben fühlen, andererseits aber keine ausreichende sexuelle Reife entwickeln, weil sie ihre Regungen verstecken müssen, sowie eine antifeministische Haltung; Das seien Bedingungen, die Keuschheit zum "erdrückenden Ideal" mache. Die Missbrauchsfälle seien ein "systemisches Problem der Kirche".

Pessimistisch ist die Theologin allerdings, was den Reformwillen- und die Wandelbarkeit der katholischen Kirche angeht: "Das wird eine jahrhundertelange Aufgabe sein."



Auch Westerwelle lobt Papst

Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) hat sich positiv über die Aussagen von Papst Franziskus zur Homosexualität geäußert.
#1 KlofrauAnonym
  • 03.11.2010, 14:08h
  • Die Erkenntnisse Frau Walsers sind natürlich nichts Neues (siehe das Buch "Eunuchen für das Himmelreich" von Uta Ranke-Heinemann!), aber es kann nie schaden, den katholischen Irrsinn von Zeit zu Zeit mal wieder aufs Tapet zu bringen.

    Schön ist es natürlich, wenn diese Dinge von einer Theologin angemahnt werden - und nicht von "phösen" Atheisten. So bekommen sie zumindest ein wenig mehr Gewicht.
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#2 bastapapsta
  • 03.11.2010, 14:21h
  • Antwort auf #1 von Klofrau
  • Jahrhunderte dauerndes Warten ist definitiv zu lange, jetzt handeln !

    Für alle, die aus der Kirche austreten möchten, hier findet ihr anschauliche Infos zu diesem Vorgang :
    Link zu www.kirchenaustritt.de

    MeinKirchenaustritt.at

    Zu empfehlen ist eine interessante Page, welche über die Verbrechen der Kirche informiert :

    Link zu www.theologe.de
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#4 Javier Jesús Anonym
#5 FloAnonym
  • 03.11.2010, 14:42h
  • Da hat sie vollkommen recht. Dass die verlogene, menschenfeindliche Sexualmoral der Kirche krank macht, erkennt man nicht nur daran, wie die so drauf sind. Es ist auch wissenschaftlich erklärbar:

    Sexualität ist ein Grundbedürfnis des Menschen und für geistige und körperliche Gesundheit unverzichtbar. Unterdrückt man dies, so kann das nicht ohne Folgen für Körper und Geist bleiben.

    Aber manchmal habe ich das Gefühl, dass die das sehr wohl wissen und absichtlich so agieren, denn kranke Menschen (die es noch nicht mal selbst merken, wie krank sie sind) kann man natürlich viel leichter manipulieren! Dass das dann auch zu diesen ganzen Kinderschändern und anderen Perversitäten führt, scheinen die dafür billigend in Kauf zu nehmen...
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#6 jojoAnonym
  • 03.11.2010, 16:47h
  • "latente" leibfeindlichkeit???

    *gacker*

    das kommt dabei raus, wenn man das gerede über phantasiewesen für wissenschaft hält: "wissenschaftlerinnen", die nicht mal zwischen latent und manifest unterscheiden können.
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#7 alexander
  • 03.11.2010, 18:19h
  • eine jahrhundertelange aufgabe, die "leibfeindlichkeit" der katholen zu beenden ???

    die dame hat humor, aber einen sehr katholischen ! seit jahrhunderten betreibt diese kirche sexfeindlichkeit, die hauptschuldig ist an unserem
    verkrüppelten sexualleben, denn keiner kann sich der im hinterkopf verankerten macken die diese sexualmoral mit sich bringt ganz entziehen.

    und nun sollen wir auch das nächste jahrtausend warten ???
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#8 HostiAnonym
  • 03.11.2010, 18:39h
  • Antwort auf #7 von alexander
  • Wichtiger als die US-Wahlen.

    Bernanke verkündet um 19.15 Uhr, Urbi et Orbi, den Zugewinn an Leibfeindlichkeit.

    Leibfeindliche Menschen aus dem jüdisch-christlichen Kulturkreis, mit einer europäischen Sprache und einer manifesten Geburtenrate von 2,7 Kindern zieht es aus den leibfeindlichen Millieus Süd- und Mittelamerikas latent in die USA.
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#9 stephan
  • 03.11.2010, 19:43h
  • Ich kann Walser nur umfänglich zustimmen: Die Leibfeindlichkeit der röm.-kath. Kirche macht krank!

    Ich selber stamme aus einer Familie, die absolut in der röm.-kath. Kirche verankert war, aber die grundlegende Perversion der Sexualmoral dieser Kirche haben selbst meine strenggläubige Mutter und Großmutter erkannt und deshalb war mein Coming-out überhaupt kein Problem.

    Angesichts der Tatsache, dass sich die röm.-kath. Kirche vollständig gegen die anthropologischen Erkenntnisse über die conditio humana immunisiert hat und - nicht nur in diesem Punkt - in einer Parallelwelt lebt, kann mich sich von diesem Weltbild nur vollständig verabschieden und trennen. Und ich sage das ausdrücklich als ehemaliger Benediktinermönch, der die Kirche quasi auch aus der Innenperspektive kennt.

    Die Klostergemeinschaft war okay und überwiegend schwul, aber mit dieser Form der Unglaubwürdigkeit kann man ja - als halbwegs wacher Mensch - nicht dauerhaft leben!

    "Die Kirche wird sich an diesem Punkt reformieren müssen".

    Ich glaube nicht, dass sie dazu fähig ist ... zumindest nicht in näherer Zukunft! Und am verfestigsten daran ist die Einstellung gegen Homosexualität!
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#10 hostiAnonym
  • 03.11.2010, 20:33h
  • Der Herr hat gesprochen!

    US-Notenbank öffnet erneut die Geldschleusen***
    Bernanke verschärft den Währungskrieg

    www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,727107,00.html

    Vor «finanziellem» Weltkrieg gewarnt
    Wallstreet-Guru Victor Sperandeo warnte in der «Finanz und Wirtschaft» kürzlich vor einem «finanziellen Dritten Weltkrieg». Noch höhere Ausgaben liessen höchstens das Defizit weiter anwachsen und erhöhten die Gefahr einer Hyperinflation. Ein anderer Finanzexperte nannte die bevorstehende nochmalige Lockerung der US-Geldpolitik ein «Verbrechen».

    www.nzz.ch/nachrichten/international/fed_bernanke_geldpoliti
    k_usa_lockerung_1.8260089.html


    Der Kampf gegen Homophobie ist in Gesellschaften ohne harten Überlebenskampf
    am erfolgreichsten.

    ***Albert Einstein definierte Wahnsinn als die gleiche Sache immer wieder zu tun und dabei erwarten, dass ein unterschiedliches Ergebnis heraus kommt.

    Obama konnte vor einigen Tagen für einen Moment mal wie Lula sein:

    Er lud Selma Roussef ein.

    Sie regiert nun das größte lateinamerikanische
    Land mit der größten leibfeindlichen Kirche,
    dem größten CSD auf Erden, von 54 Millionen Menschen gewählt (Rekord für Sozialdemokraten?).

    Sie wird demnächst Gesetze gegen infaltionsträchtige Dollarinvestitionen erlassen müssen, um das soziale Klima im größten Reagenzglas Lateinamerikas zu erhalten.

    Wies es aussieht, hat die Kirche dort zumindest das Potiential auf Menschennähe mit zivilisiertem Anlitz.
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