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  • 04. November 2010, noch kein Kommentar

(Bild: Universal Music)

Die Musiker Pharrell Williams und Chad Hugo (alias The Neptunes) und der Sänger Shay haben ihr viertes Album veröffentlicht.

"Es gibt nichts Besseres, als vor einem Publikum zu stehen - ganz egal, ob das in New York, Australien oder Japan ist: Wenn du die Kids - farbige, weiße, Latinos, Typen, Mädels, ganz egal - vor dir stehen und mitsingen und abgehen siehst, ist das der größte und schönste Moment überhaupt", meint Shay von No One Ever Really Dies alias N.E.R.D. Auf dem gerade erschienen Album "Nothing" knüpft die US-amerikanische Hip-Hop-/Rock-Band nicht nur an dieses Gefühl der Verbundenheit mit ihrer stetig wachsenden Fanbase an, sondern auch an die Sessions, in denen einst das Debüt "In Search Of..." (2001) entstand - allerdings nicht unbedingt musikalisch, sondern eher, was den Geist und die Grundhaltung des Albums betrifft: "Die CD klingt voll nach den Siebzigern, nach bunten Patchwork-Jeans und nach einer Zeit, in der es einfach viel weniger Regeln gab", sagt Pharrell.


(Bild: Universal Music)

Shays Kommentar dazu: Wenn ‚In Search Of...' von Earth, Wind & Fire und Steely Dan inspiriert war, dann klingt "Nothing" "eher wie The Doors oder die Band America." Wie schon auf dem Erstling, ist der Sound von "Nothing" vor allem minimalistisch - und trotzdem sind die 14 Tracks absolut druckvoll: Während "Fly Or Die" und "Seeing Sounds" richtig laute Alben mit satten Rocksongs waren, ist "Nothing" eher ein konzentriertes Rock-Soul-Album.

Auf "Hot N' Fun", der ersten Singleauskopplung, hilft ihre Freundin Nelly Furtado am Mikrofon aus, und das Resultat klingt so sommerlich und tanzbar, dass man unweigerlich an eine Party auf der Rollschuhbahn denken muss. Andere Tracks wie "Party People" und "In The Air" versprühen die magische Energie, die entsteht, wenn man als Jugendlicher einen zukünftigen Lieblingssong zum ersten Mal hört, während Pharrell in seiner Rolle als versierter Wortschmied über den Reiz des anderen Geschlechts referiert: "Mir geht es nicht darum, einfach bloß über Sex zu singen, sondern wahre Begebenheiten zu schildern und das dann sexy klingen zu lassen." (cw/pm)