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Bamberg Der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick hat sich dagegen ausgesprochen, gleichgeschlechtliche Partnerschaften der Ehe gleichzustellen, berichtet das Portal kath.net. In seiner Ansprache bei einem Gottesdienst anlässlich der 1350-Jahr-Feier der Stadt Hallstadt bei Bamberg sagte Schick, was für gleichgeschlechtliche Menschen zu regeln sei im Wohnrecht, im Sozialrecht, im Arbeitsrecht, im Erbschaftsrecht, das könne anders geregelt werden: "Die Gleichstellung mit der Ehe von der Trauung angefangen bis zum Erziehungsrecht und Adoptionsrecht ist ein Angriff auf das Grundgesetz, das im Artikel sechs Ehe und Familie unter den besonderen Schutz der staatlichen Ordnung stellt und kann aus christlicher Sicht nicht akzeptiert werden". Dabei hänge die Zukunft der Gesellschaft auf dem Spiel, denn: "Wir haben zu viele gestörte Persönlichkeiten bei uns, zu viele Jugendliche und Kinder, die psychisch labil und physisch ungesund sind, weil sie kein echtes Familienleben erfahren. Wir haben zu wenig Kinder und eine demographisch katastrophale Situation, weil in unserer Gesellschaft die Ehe und Familie nicht hoch genug geschätzt werden". Für die Verkündigung und Einforderung dieser Ehe und Familie hätten nicht wenige Verkünder des Evangeliums ihr Leben gelassen. Schick erinnerte an den heiligen Frankenapostel Kilian, der in der Hallstadter Kirche als Patron verehrt wird. Weil er dem Frankenfürsten die Einhaltung der christlichen Normen für Ehe und Familie abverlangte, wurde er auf Betreiben der Fürstin Gailana mit seinen Gefährten Kolonat und Totnan ermordet. (nb/pm)



#1 wolfAnonym
  • 13.07.2004, 19:34h
  • wenn das grundgesetz mit dem schutz für ehe und familie unser familienleben diffamiert, muss das gesetz geändert werden, so einfach ist murmeln. denn dieses gesetz vestösst damit gegen die menschenrechte und ist auch nicht erdacht worden um schwule und lesben zu diskriminieren.
    wie ich schon befürchtet hatte, mit etwas verspätung, wie immer, bekommen wir amiverhältnisse.
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#2 schreiberlingAnonym
  • 14.07.2004, 08:41h
  • hallo, habt ihr von einem so konservativen (erz-)bischof etwas anderes erwartet? nicht umsonst ist er erzbischof in bambarg geworden.
    ist das überhaupt noch eine meldung wert? es berichtet ja auch keiner darüber, dass gerhard schröder sozialdemokratische ansichten vertritt!
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#3 JakobAnonym
  • 14.07.2004, 18:01h
  • Märtyrer sind für die Ehe gestorben???
    Und wieviele Lesben und Schwule wurden wegen solcher Aussagen wie Hunde erschlagen?

    Hoffentlich sind das alles nur noch Rückzugsgefechte einer bald bedeutungslosen Institution!
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#4 Rüdiger KellerAnonym
  • 14.07.2004, 20:04h
  • Was sind das doch armselige Schwätzer, diese Pfaffen, die nicht wissen worüber sie reden!?

    Wo sollen bitte-schön aus gleichgeschlechtlichen Lebenspartnerschaften Kinder herkommen?
    Sollte ich da im Bio-Unterricht was verschlafen haben, oder wie?
    Diese herbeigeredeten Kinder sollen nun herhalten, damit diese Schwätzer etwas argumentieren können, weil sie nichts besseres fanden, als den §6 aus dem Grundgesetz.
    Jeder schwafelt inbrünstig mit und keiner merkt, daß über nicht-existente Seifenblasen geschwallt wird.

    Was anderes bei der Stief-Adoption ...
    Hier geht es um Kinder, die aus einer prä-heterosexuellen Partnerschaft (Ehe?) stammen.
    Sobald eine Adoption durch den gleichgeschlechtlichen Lebenspartner eines der Elternteile eines solchen Kindes ansteht, gehe ich mal davon aus, es lebt eh innerhalb dieser Beziehung.
    Ob nun mit amtlich abgesegneter Adoption oder nicht.
    Was ändert also dieser Wisch an den Verhältnissen, in denen genau dieses Kind lebt und aufwächst?
    Es wird weiterhin bei seiner lesbischen Mutter oder seinem schwulen Vater leben, auch ohne dieses Papier.
    Verhindert die Versagung (sprich, das Kind kann nicht ofiziell adoptiert werden) etwa die psychische Gefährdung oder sonstige befürchtete Entwicklung, die von den Kontrahenten angeführt wird?
    Soll ein Kind, das nicht adoptiert werden kann/darf, dann aus dieser Beziehung eliminiert werden?
    Angenommen ja, wo soll es dann aufwachsen?
    Etwa in einem katholischen Heim für "gefährdete Kinder aus Homo-Beziehungen"?

    Wie schon gesagt, reiner Schwachsinn, was da diskutiert wird - nur keiner sagt es den Schwachköpfen so ins Gesicht.

    Fürchtet man denn immer noch diese schwarze Macht so sehr?
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#5 FrankAnonym
  • 16.07.2004, 02:05h
  • Endlich alle austreten aus dem Verein! Und ignorieren. Dann löst sich das Problem mit diesen weihrauchfäßchenschwenkenden Tattergreisen von ganz allein. (Der schwarze Heuchler aus Köln hätte gesagt: "Wir schwitzen es aus...")
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