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  • 11. November 2010, noch kein Kommentar

(Bild: Universal Music)

Die Kinks-Legende ist aktiv wie selten zuvor: Auf "See My Friends" geben sich Stargäste wie Metallica, Bruce Springsteen und Amy MacDonald die Ehre.

Mit der Rockgruppe The Kinks schrieb Ray Davies in den 1960er Jahren Musikgeschichte, als Sänger und Songwriter hat er seitdem mit den größten Künstlern zusammengearbeitet. Jetzt erscheint mit "See My Friends" ein bemerkenswertes Album, auf dem Davies gute Freunde und Weggefährten wie Metallica, Bruce Springsteen, Mando Diao, Amy MacDonald und viele andere ins Studio geladen hat, um mit ihm seine größten Hits der Kinks sowie Songs aus seiner Feder neu aufzunehmen. Davies, der als einer der Väter des Brit-Pop gilt, ist dabei eine spannende Retrospektive seines kreativen Schaffens der letzten vier Jahrzehnte in einem neuen Soundgewand gelungen.

"Das Projekt kam mehr oder weniger durch Zufall zustanden", so Davies, der für die Aufnahmen seinen Freunden rund um den Globus gefolgt ist. Zu den Highlights auf "See My Friends" gehören unter anderem Songs wie "Days" und "This Time Tomorrow" mit Mumford & Sons, "You Really Got Me" mit Metallica und "Lola" mit Paloma Faith. Ray Davies Gedanke hinter dem Album war, "dass es als ein Ganzes funktioniert wenn man es durchhört, aber dennoch jeder Track für sich eine eigene Wirkung hat".

Youtube | Ray Davies: ''See My Friends'', Live im August 2010 in Dänemark

(Bild: Universal Music)

"Ich wollte gewissermaßen die Rolle eines Katalysators übernehmen und die Künstler dazu bringen, den jeweiligen Song auf eine bestimmte Art und Weise anzugehen, um mich dann in diesen Ansatz einzufinden. Bei 'Better Things' lief das jedoch etwas anders ab, weil der Gesang von Bruce und mir in dem Fall letztlich genau wie immer klingt", sagt Davies im Interview.

"Besonders gut daran gefällt mir der neue Schluss, den ich mir für diese Version ausgedacht habe. Ich hatte das gar nicht erst mit Bruce besprochen; ich verlängerte die Schlusssequenz einfach, als wir uns die Instrumentalversion anhörten, damit wir gegen Ende noch genügend Luft hatten, um diesen Swing-Aspekt reinzubringen. Er ging jedoch sofort mit und legte eine grandiose Performance hin. Daher bin ich mit dem Ergebnis mehr als zufrieden." (cw/pm)