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Nicht alle Models gucken so düster wie dieses Prachtexemplar auf dem Cover

Der Fotograf Guillem Medina hat sich auf muskulöse und tätowierte Kerle spezialisiert. Jetzt ist im Berliner Gmündr-Verlag sein erster Bildband "Dare" erschienen.

Von Carsten Weidemann

Für Liebhaber magerer Jüngelchen ist dieser Bildband nichts: Der Spanier Guillem Medina präsentiert in seinem Erstlingswerk "Dare" eine herbe Mischung - die Kerle sind männlich und muskulös, die Bilder wurden aufwendig bearbeitet. So erschafft Medina eine Bildwelt, die verflucht sexy ist, aber oft auch düster und bedrohlich wirkt.

Der in Barcelona geborene Fotograf nimmt uns auf sechsundneunzig Seiten mit auf eine Reise in die Vergangenheit, lässt uns in rauer Seemannsromantik schwelgen und präsentiert uns auf jeder Seite kerlige, tätowierte Typen: Machomacker für alle, die es gern ein bisschen deftiger mögen.

In diesen Bildern steckt jede Menge Testosteron, aber Medina verlässt sich nicht einfach auf die Wirkung seiner geilen Kerle - was er durchaus tun könnte: Mal zieht er seinen Arbeiten einen etwas kitschigen Retro‐Mantel über, mal kommt er als breitbeinige Version von Pierre et Gilles daher...

Guillem Medina, Jahrgang 1968, begann nach einem Journalismus‐Studium seine Karriere in verschiedenen Medien, arbeitete für Zeitungen sowie für Radio und TV. Er widmete sich in einem Zweitstudium der Fotografie und legte bald einen besonderen Fokus auf erotische Männerportraits. Seit einigen Jahren ist er Chefredakteur des "Hot Bears Magazine", bereits zuvor war er für schwule Projekte aktiv, gab das Buch "Gay Tales" heraus. Über seine Homepage hält er Fans über seine Projekte am laufen.

"Dare" ist der erste Gmündr-Band, der Medina alleine gewidmet ist. Seine Männer-Portraits waren aber schon in Kollektionen wie "Hair" und "Visions" zu sehen.

Guillem Medina: Dare, Fotobuch, 96 Seiten, Farbe, Hardcover mit Schutzumschlag,, 21,5 x 28,5 cm, Bruno Gmünder Verlag, Berlin 2010, 34,95 €



10 Kommentare

#1 TorstenAnonym
  • 11.11.2010, 14:55h
  • Spanische Macho-Macker lol, gerade die Südländer sind die größten Muttersöhnchen. Ich weiß wovon ich spreche, mein Ex ist Italiener. Nach außen hin war der auch Macho aber in Wirklichkeit ging nichts ohne seine Mama. Und wenn die mal nicht da war hat sich seine große Schwester um ihn gekümmert. Er war 30 Jahre alt
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#2 being/awarenessAnonym
#3 vingtans
  • 11.11.2010, 16:41h
  • wären sie nicht so amerikanischstilisiert wären das eigentlich genau meine typen.

    also schade eigentlich...
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#4 bülentAnonym
#5 donaldAnonym
#6 paco de luciaAnonym
#7 stromboliProfil
  • 11.11.2010, 21:35hberlin
  • Antwort auf #3 von vingtans
  • schatzerl, nicht nach dem nächsten manne schauen.. blick auf den dir anvertrauten.

    Schon vergessen die monogamen schwüre hier im forum um des schnöden fleiches willen?
    schäm dich!
    großer zeigefinger+
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#8 FoXXXynessEhemaliges Profil
#9 ImanuelCortezProfil
  • 12.11.2010, 13:18hKarlsruhe
  • naja Torsten - das ist aber bei Italienern ne Sondersituatiuon.. die ziehen ja auch erst mit Mitte 30 aus :-)

    Mal davon abgesehen sehe ich hier keine spanischne Machos sondern dem Homoverständnis getreuen aufgepumpen 0815-Gays. Fehlt nur noch das Bärenfell und das Motorrad...
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#10 Ex-LiedelAnonym