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Nick Wassong war im November 2010 zwei Wochen lang als Rainbow Reporter in South Australia unterwegs und berichtete täglich von seinen Erlebnissen. Der 25-jährige Kölner hatte sich beim Wettbewerb von South Australian Tourism Commission (SATC), Qantas Airways, rainbowselection.com und queer.de durchgesetzt und die Reise nach Down Under gewonnen.


Live-Ticker (abgeschlossen, neue zuerst)

11.11., 16:44h

Anreise und Erkundungstour durch Adelaide



Am 9. November hatte das Warten ein Ende: Ab Frankfurt ging es mit Qantas Airways los Richtung Adelaide. Nach zwölf Flugstunden war der erste Stopp Singapur. Dort erfuhr ich leider, dass sich mein Weiterflug um zwei Stunden nach hinten verschob, so das ich ganze sechs Stunden auf dem Airport warten musste. Was soll's? Qantas machte die Wartezeit mit einem Gutschein über 20 Singapur-Dollar für ein Essen bei Burger King gut.

Bevor ich eine ordentliche Portion Fast Food genoss, erkundete ich den großartigen Flughafen von Singapur. Er überzeugte mit einem ausgezeichneten Service und beeindruckte mit wunderschönen Palmen und Orchideen. Zur Entspannung gönnte ich mir in der "Rainforest Lounge" eine schöne, lange Dusche für umgerechnet 4,95 Euro inklusive Duschgel und Handtuch.

Um 00:50 Uhr Ortszeit ging der nächste Flieger weiter nach Adelaide. Auch bei diesem rund siebenstündigen Flug machte Qantas es mir leicht, die Zeit mit leckeren Essen und einem sehr guten Unterhaltungsprogramm zu überbrücken. Das Triebwerk blieb übrigens dran.

In Adelaide angekommen, wurde mein Koffer vermisst, da dieser aus Versehen nach Sydney geschickt worden war. Na ja, kann passieren. Am 11. November 2010 um 12 Uhr Ortszeit brachte mich ein Fahrer von Elite Gold Cars nur mit Handgepäck zum Hotel Adelaide Rockford.

Ich checkte ein und war sofort begeistert von der Freundlichkeit an der Rezeption und total glücklich mit meinem Hotelzimmer (W-Lan, Riesen-Flatscreen, großes Doppelbett, sehr schönes Bad), einfach zum Wohlfühlen. Ich hatte eine Stunde zum Frischmachen - und dann wartete auch schon die ehemalige Hamburgerin Sigrid von Australien Soul Tours & Events in der Lobby.



Trotz Jetlag schaffte es Sigrid, mich für Adelaide zu begeistern. Sie führte mich kreuz und quer durch die Stadt und klärte mich über geschichtliche Hintergründe wie z.B. die Besiedlung der ersten Weißen im Jahre 1836 auf und der damit verbundenen Vision von Landvermesser Colonel Light, der einen geeigneten Ort für die "perfekte Stadt" finden wollte. Sigrid klärte mich auch auf dass es an der King William Street auch die süßeste Versuchung Australiens gibt: "Haigh's Schokolade". Seit 1915 produziert Haigh's inzwischen schon in der vierten Generation Köstlichkeiten für Leckermäuler wie mich.

Zum Abschluss der Tour durfte ich noch den derzeitigen Stolz des Adelaide Zoos kennenlernen: "Wang Wang" und "Funi", zwei Giant-Pandas, die einzigen. die in der südlichen Hemisphäre und dauerhaft in Australien leben. Natürlich gab es dort auch jede Menge Kängurus und Koalabären zu bewundern...



Um kurz vor 18 Uhr noch ein Meeting: Ich treffe u.a. Brooke Modra von der South Australian Tourism Commission und David Waylan, dem General Manager des FEAST-Festivals, zu einem großartigen Tapas-Dinner mit leckerem Wein, um meine nächsten Tage in Down Under zu besprechen.



FEAST ist das drittgrößte Gay-Festival in Australien, das praktischerweise an diesem Samstag beginnt. Davon berichte ich in den nächsten Tagen natürlich mehr, jetzt falle ich erstmal todmüde ins Bett...

13.11., 10:27h

Tag 2: Delfine, Strand und die Liebe

Freitagmorgen klingelte der Wecker schon um 6:30 Uhr, sehr früh, aber absolut lohnenswert für das, was mich erwartete. Punkt 7:00 Uhr brachte mich ein Fahrer zur Holdfast Shores Marina in Glenelg, um dort mit dem Team von Temptation Sailing mit einem Katamaran zu den mit am meisten faszinierenden Tieren der Welt zu fahren: den Delfinen!

Ich hatte die Ehre, mit Ihnen zu schwimmen und sie aus absolut nächster Nähe zu betrachten. Die Crew an Bord war sehr freundlich und absolut professionell, so dass ich mich im Wasser sehr sicher fühlte. Nach einer kurzen Einführung an Bord zwängte die Gruppe sich in knatschenge Neopren-Anzüge. Im absoluten Gegensatz zu den knackigen Skippern sahen wir aus wie Presswürste.

Wenn die Skipper riefen: "Swim in", liefen wir alle schnell zum Ende des Bootes, sprangen in den Ozean und schwammen nacheinander an einem Seil entlang - um uns herum die Delfine. Während wir im Wasser waren, machte die Crew an Bord schöne Fotos wie dieses:



Ich habe wirklich viele Delfine sehen können, aber mir wurde verraten, je besser das Wetter ist, desto mehr Flipper schauen vorbei. Es können dann schon mal um die 50 Tiere sein.

Nach dieser tollen Tour gönnte ich mir einen warmen, leckeren Milchkaffee. Aufgewärmt machte ich mich auf den Weg, den gemütlichen Küstenort Glenelg, auch "The Bay" genannt, zu erkunden. Ich erreichte gerade den Moseley Square, als ich eingeladen wurde, mir eine Ausstellung in der Glenelg Town Hall anzuschauen, ein Mix aus lokaler Geschichte und moderner Kunst. Solche für jedermann kostenlosen Museen sind in South Australia übrigens keine Seltenheit.



Weiter ging es an den tollen Sandstrand mit einem tollen Ausblick auf den Ozean. Anschließend schlenderte ich die "Hauptstraße" entlang, auf der ich viel süße Cafes, Restaurants und kleine Geschäfte fand. Dann ging es mit der Tram zurück in die Innenstadt von Adelaide, um mir den Central Market anzuschauen.



Wahnsinn: Ein riesiger Markt, der frische Früchte und Gemüse, Käse und Wurst, Brot, Meeresfrüchte und jede Menge Gourmetprodukte anbot, die mein Herz höher schlagen ließen und mir vor allem ein Riesenappetit machten.

Zum Frischmachen kurz zurück ins Hotel, um dann gemeinsam mit David und Peter vom Feast-Festival bei einer Backstage -VIP-Tour das Event-Gelände zu erkunden. Am Tag vor dem offiziellen Festivalstart ging es äußerst relaxt zu, es gab Barbecue und verschiedene Getränke, Künstler probten ihre Auftritte, mehrere Ausstellungen waren schon aufgebaut. Ich lernte u.a. Margie Fischer kennen, eine lebenslustige Mitgründerin des Festivals, das 1997 zum ersten Mal stattfand.



Schließlich wurde ich selbst Teil einer kleinen Performance: Die Künstlerin Aurora Murphy nahm mich mit auf ihr Himmelbett, um mit mir und ein paar anderen vor laufender Kamera über die Liebe zu sprechen. Wollt ihr wissen, was ich gesagt habe? Das Video soll in den nächsten Tagen auf Auroras Blog veröffentlicht werden...



#1 svenAnonym
  • 11.11.2010, 20:17h
  • Hey, ein schöner Anfang. Weiter so!!! Liest sich spannend. Muss da glaub ich auch mal hin. Viel Spaß noch!!!
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#2 FoXXXynessEhemaliges Profil
#3 Sunbear
#4 AloraAnonym
#5 FoXXXynessEhemaliges Profil
#6 dantonblnAnonym
  • 13.11.2010, 13:09h
  • Jo, alles ist toll und jeder Sponsor wird brav erwähnt. Leider ist das Ganze todlangweilig geschrieben. Nicht jeder der schreiben gelernt hat, kann halt schreiben:-)
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#7 KlofrauAnonym
  • 13.11.2010, 13:09h
  • Antwort auf #4 von Alora
  • @ Alora:

    Ich finde auch, dass dieser Nick ein Schnuffi ist ...

    Kein Modeltyp mit Athletik-Body, aber gerade das macht ihn ja so interessant.

    Vielleicht bekommen wir bald auch mal ein Pic von Nick in Badehose zu sehen!?
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#8 Der HolgerAnonym
  • 13.11.2010, 14:50h
  • Ist in Australien jetzt nicht Sommer? Sieht irgendwie ein bisschen kalt aus auf den Fotos (von wegen Nick in Badehose)
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#9 Ex-LiedelAnonym
  • 13.11.2010, 16:06h
  • @dantonbln

    "Nicht jeder der schreiben gelernt hat, kann halt schreiben:-)"

    Nu geben wir ihm doch mal ne Chance. Dass besonders von einschlägig bekannten queer.de- usern nix anderes kommen würde als "süß oder nicht" bzw. journalistischer Brotneid, hatte ich nicht anders erwartet.

    Wenn Nick dadurch Karrierechancen bekommt (was nicht unwahrscheinlich ist): ist doch prima!
    Und wenn die Australier mitbekommen, dass es in Deutschland vor allem bei den Gays helle Köpfe gibt, was die Deutschen NICHT zu würdigen wissen, vielleicht winkt dem ein oder anderen von uns ja auch eine berufliche Chance down under?

    Also ich freue mich auf die nächsten Berichte!
  • Antworten » | Direktlink »
#10 dantonblnAnonym