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Nick Wassong war im November 2010 zwei Wochen lang als Rainbow Reporter in South Australia unterwegs und berichtete täglich von seinen Erlebnissen. Der 25-jährige Kölner hatte sich beim Wettbewerb von South Australian Tourism Commission (SATC), Qantas Airways, rainbowselection.com und queer.de durchgesetzt und die Reise nach Down Under gewonnen.


Live-Ticker (abgeschlossen, Start)

14.11., 11:53h

Tag 3: Christmas Pageant und Pride March

Ich weiß nicht, ob das Housekeeping-Personal vom Rockford Adelaide mein "Rainbow Reporter"-Blog liest. Falls ja, wäre es super, wenn mein "Willkommensteller" mit Käse, Crackern und Melone demnächst weggeräumt werden könnte. Nach drei Tagen ist alles mittlerweile total aufgeweicht und sieht mehr als unappetitlich aus...

Doch genug gemeckert. Heute Morgen stand Spaß auf dem Programm - ich zog nämlich los, um den Adelaide Christmas Pageant anzuschauen, eine alljährliche Weihnachtsparade hauptsächlich für Kinder. Sie ist die größte Veranstaltung ihrer Art in der Welt, lockt jährlich über 400.000 Zuschauer an und erreicht durch die Fernsehübertragung Millionen mehr.



Die Kinder warten den ganzen Morgen auf das Event und vertreiben sich die Zeit, indem sie die Straßen mit Kreide bunt bemalen. Die Parade selbst besteht aus aufwändig dekorierten Wagen, vielen Clowns und Musikgruppen. Das große Finale ist der Wagen des Weihnachtsmannes...

Anschließend ging es mit dem klassischen touristischen Programm weiter: Ein Muss in Adelaide ist der Besuch der Jam Factory, ein einzigartiges Zentrum für die Entwicklung, Produktion, Ausstellung und Verkauf von Arbeiten führender Designer in Australien. Von hier musste natürlich ein Souvenir mit....

Der Nachmittag führte mich in das McLaren Vale, eine Weinregion zwischen den Lofty Ranges und den Stränden des Golfs von St. Vincent. Eine wirklich tolle Landschaft! Hier ein Schnappschuss durch das Autofenster:



Erste Station war das Weingut Maxwell, zu dem gottseidank auch ein gemütliches Restaurant gehört - denn mittlerweile knurrte mein Magen. Ich entschied mich für ein "Quartett": vier verschiedene Speisen mit Ente, Lachs, Hummer und Schwein und dazu unterschiedliche Weine, die zum jeweiligen Gericht passen. Ein Feuerwerk für meinen Gaumen!



Nach einem Stop in der urigen Chapel Hill Vinery, die einen tollen Ausblick über das gesamt Tal bietet, endete der Ausflug in der Süßigkeiten-Fabrik von Robern Menz. Hier werden die in der Region sehr beliebten "FruCHocs" hergestellt, eine absolut leckere Fruchtmasse, eingehüllt in Schokolade. In Deutschland gibt es nichts Vergleichbares!

Nach einer Erfrischungspause im Hotel stand die zweite Parade des Tages auf dem Programm: Zur Eröffnung des schwul-lesbischen Feast Festivals gab es einen stimmungsvollen, bunten "Pride March" durch Adelaide. Es kamen zwar nicht 400.000 wie zum Christmas Pageant am Morgen, die Kostüme waren aber auf jeden Fall origineller. Die Parade endete praktischerweise am Light Square, wo die Opening Night Party des Feast-Festivals stattfand. Bis zwei Uhr nachts wurde ausgelassen getrunken, getanzt und geflirtet, und je später es wurde, um so mehr nackte Haut war zu sehen... Die Australier wissen, wie man feiert!



Um zwei Uhr war die Nacht natürlich nicht zu Ende: Der harte Kern verteilte sich auf die beiden beliebtesten Szenebars von Adelaide: die Mars-Bar und das Garage. Und was dort alles passierte, schreibe ich hier besser nicht...

13.11., 10:27h

Tag 2: Delfine, Strand und die Liebe

Freitagmorgen klingelte der Wecker schon um 6:30 Uhr, sehr früh, aber absolut lohnenswert für das, was mich erwartete. Punkt 7:00 Uhr brachte mich ein Fahrer zur Holdfast Shores Marina in Glenelg, um dort mit dem Team von Temptation Sailing mit einem Katamaran zu den mit am meisten faszinierenden Tieren der Welt zu fahren: den Delfinen!

Ich hatte die Ehre, mit Ihnen zu schwimmen und sie aus absolut nächster Nähe zu betrachten. Die Crew an Bord war sehr freundlich und absolut professionell, so dass ich mich im Wasser sehr sicher fühlte. Nach einer kurzen Einführung an Bord zwängte die Gruppe sich in knatschenge Neopren-Anzüge. Im absoluten Gegensatz zu den knackigen Skippern sahen wir aus wie Presswürste.

Wenn die Skipper riefen: "Swim in", liefen wir alle schnell zum Ende des Bootes, sprangen in den Ozean und schwammen nacheinander an einem Seil entlang - um uns herum die Delfine. Während wir im Wasser waren, machte die Crew an Bord schöne Fotos wie dieses:



Ich habe wirklich viele Delfine sehen können, aber mir wurde verraten, je besser das Wetter ist, desto mehr Flipper schauen vorbei. Es können dann schon mal um die 50 Tiere sein.

Nach dieser tollen Tour gönnte ich mir einen warmen, leckeren Milchkaffee. Aufgewärmt machte ich mich auf den Weg, den gemütlichen Küstenort Glenelg, auch "The Bay" genannt, zu erkunden. Ich erreichte gerade den Moseley Square, als ich eingeladen wurde, mir eine Ausstellung in der Glenelg Town Hall anzuschauen, ein Mix aus lokaler Geschichte und moderner Kunst. Solche für jedermann kostenlosen Museen sind in South Australia übrigens keine Seltenheit.



Weiter ging es an den tollen Sandstrand mit einem tollen Ausblick auf den Ozean. Anschließend schlenderte ich die "Hauptstraße" entlang, auf der ich viel süße Cafes, Restaurants und kleine Geschäfte fand. Dann ging es mit der Tram zurück in die Innenstadt von Adelaide, um mir den Central Market anzuschauen.



Wahnsinn: Ein riesiger Markt, der frische Früchte und Gemüse, Käse und Wurst, Brot, Meeresfrüchte und jede Menge Gourmetprodukte anbot, die mein Herz höher schlagen ließen und mir vor allem ein Riesenappetit machten.

Zum Frischmachen kurz zurück ins Hotel, um dann gemeinsam mit David und Peter vom Feast-Festival bei einer Backstage -VIP-Tour das Event-Gelände zu erkunden. Am Tag vor dem offiziellen Festivalstart ging es äußerst relaxt zu, es gab Barbecue und verschiedene Getränke, Künstler probten ihre Auftritte, mehrere Ausstellungen waren schon aufgebaut. Ich lernte u.a. Margie Fischer kennen, eine lebenslustige Mitgründerin des Festivals, das 1997 zum ersten Mal stattfand.



Schließlich wurde ich selbst Teil einer kleinen Performance: Die Künstlerin Aurora Murphy nahm mich mit auf ihr Himmelbett, um mit mir und ein paar anderen vor laufender Kamera über die Liebe zu sprechen. Wollt ihr wissen, was ich gesagt habe? Das Video soll in den nächsten Tagen auf Auroras Blog veröffentlicht werden...



#1 svenAnonym
  • 11.11.2010, 20:17h
  • Hey, ein schöner Anfang. Weiter so!!! Liest sich spannend. Muss da glaub ich auch mal hin. Viel Spaß noch!!!
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#2 FoXXXynessEhemaliges Profil
#3 Sunbear
#4 AloraAnonym
#5 FoXXXynessEhemaliges Profil
#6 dantonblnAnonym
  • 13.11.2010, 13:09h
  • Jo, alles ist toll und jeder Sponsor wird brav erwähnt. Leider ist das Ganze todlangweilig geschrieben. Nicht jeder der schreiben gelernt hat, kann halt schreiben:-)
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#7 KlofrauAnonym
  • 13.11.2010, 13:09h
  • Antwort auf #4 von Alora
  • @ Alora:

    Ich finde auch, dass dieser Nick ein Schnuffi ist ...

    Kein Modeltyp mit Athletik-Body, aber gerade das macht ihn ja so interessant.

    Vielleicht bekommen wir bald auch mal ein Pic von Nick in Badehose zu sehen!?
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#8 Der HolgerAnonym
  • 13.11.2010, 14:50h
  • Ist in Australien jetzt nicht Sommer? Sieht irgendwie ein bisschen kalt aus auf den Fotos (von wegen Nick in Badehose)
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#9 Ex-LiedelAnonym
  • 13.11.2010, 16:06h
  • @dantonbln

    "Nicht jeder der schreiben gelernt hat, kann halt schreiben:-)"

    Nu geben wir ihm doch mal ne Chance. Dass besonders von einschlägig bekannten queer.de- usern nix anderes kommen würde als "süß oder nicht" bzw. journalistischer Brotneid, hatte ich nicht anders erwartet.

    Wenn Nick dadurch Karrierechancen bekommt (was nicht unwahrscheinlich ist): ist doch prima!
    Und wenn die Australier mitbekommen, dass es in Deutschland vor allem bei den Gays helle Köpfe gibt, was die Deutschen NICHT zu würdigen wissen, vielleicht winkt dem ein oder anderen von uns ja auch eine berufliche Chance down under?

    Also ich freue mich auf die nächsten Berichte!
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#10 dantonblnAnonym