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Nick Wassong war im November 2010 zwei Wochen lang als Rainbow Reporter in South Australia unterwegs und berichtete täglich von seinen Erlebnissen. Der 25-jährige Kölner hatte sich beim Wettbewerb von South Australian Tourism Commission (SATC), Qantas Airways, rainbowselection.com und queer.de durchgesetzt und die Reise nach Down Under gewonnen.


Live-Ticker (abgeschlossen, Start)

22.11., 06:58h

Tag 11: Vom Weinfest zur Drag-Show

Heute hieß es wieder Koffer packen. Mit meinem silbernen Toyota Rav4 ging es vom Barossa Valley zurück nach Adelaide.

Auf dem Weg durch die Weinberge passierte ich ausgerechnet den Para Road Wine Path, ein großes Weinfest, an dem vier große Weingüter teilnahmen. Spontan lenkte ich den Wagen in einen freien Parkplatz und erkundete das Gelände.



Jedes Gut bot ein Musikprogramm, Spiele für die Kids, verschiedene Essensstände und natürlich jede Menge Rebensaft an. Da ich heute selber fahren musste, bestellte ich mir nur eine Portion Eis, lauschte der Musik und genoss das wunderschöne Wetter.

Im Rockford Adelaide Hotel hatte ich nach meiner fünftägigen Rundreise ein wenig das Gefühl, nach Hause zu kommen. Ich bekam ein anderes, wunderschönes Zimmer mit dem traditionellen "Willkommensteller". Plötzlich fiel mir auf, dass ich Trottel wohl zwei Jacken im Novotel Barossa Resort vergessen habe. Die superfreundliche Rezeption im Rockford Adelaide griff sofort zum Telefon...

Für den frühen Abend verabredete ich mich zum Essen mit ein paar Freunden aus Adelaide in einem traditionellen australischen Pub. Es gab Live-Musik, die Stimmung war großartig. Ich gönnte mir ein Steak mit Fritten, nach dem ganzen feinen Essen der letzten Tage tat was Deftiges richtig gut!



Anschließend schauten wir noch in der Schwulenbar Garage vorbei und kamen gerade rechtzeitg zur berühmten Show der drei Drag-Diven Rochelle, Vonni und Fifi .

Da die Jungs noch etwas angeschlagen vom Sleaze Ball waren, endete der nette Abend bereits gegen Mitternacht und ich verbrachte die Nacht mit meinem "Willkommensteller".

21.11., 13:05h

Tag 10: Weinsause durchs Barossa Valley

DerTag begann mit einem ausgiebigen und leckeren Frühstück im Novotel Barossa Resort. Für das heutige Programm brauchte ich eine ordentliche Grundlage, standen doch gleich mehrere Weinproben an...

Werner Gattermayr von Barossa Experience Tours holte mich, zwei lesbische Holländerinnen aus Amsterdam sowie ein amerikanisches Hetero-Pärchen aus New Jersey vom Hotel ab. Wir fünf wurden von Werner durch das Tal geführt und wurden dabei auch über die deutschen und britischen Einflüsse auf die Weinregion aufgeklärt.



Die ersten Siedlergruppen waren nämlich englischer Abstammung und ließen sich in der Umgebung von Lyndoch nieder, aber bereits 1842 folgten die ersten Deutschen, die auf der Suche nach religiöser Freiheit aus Schlesien, Preußen und Polen ausgewandert waren und in Bethany einen Neuanfang wagten. Die Engländer besaßen die finanziellen Mittel und die Deutschen das Know-how der Landwirtschaft.

Unser erster Stopp war Mengler Hill: eine tolle Aussichtsplattform, von der man über das gesamte Barossa Valley gucken kann. Weiter ging's zum Farmers Market, auf dem zahlreiche kulinarische Köstlichkeiten aus der Region zu finden sind. Es war zwar noch relativ früh am Morgen, aber eine frische Auster musste sein.



Anschließend erreichten wird das Weingut Yalumba. Es wurde 1849 von Samuel Smith, einem britischen Migranten und Brauer, gegründet. Nach dem Kauf eines 30-Hektar großen Grundstücks pflanzten Smith und sein Sohn die ersten Reben bei Mondschein. Samuel nannte sie "Yalumba" - ein Wort der Aborigines, das soviel wie "Das ganze Land herum" bedeutet. Hier verköstigten wir nicht weniger als zehn Weine. Außerdem hatte ich die Chance, einen roten Schaumwein zu probieren, der in Australien traditionell zu Weihnachten getrunken wird.



Schon leicht beschwipst fuhren wir weiter zum Weingut Penfolds, eines der bekanntesten Weingüter weltweit. Und auch dort probierten wir den einen oder anderen Tropfen...

Unsere Truppe war mittlerweile in sehr guter Stimmung, und es wurde Zeit für den Lunch. Werner organisierte auf dem Weingut von Peter Lehmann drei fabelhafte Käseteller, die wir uns teilten. Dazu gab es natürlich - Wein.

Auf der Fahrt zum Chateau Tanuda zeigte uns Werner Rebstöcke, die mittlerweile 167 Jahre alt sind und noch immer erstbeste Trauben produzieren:



Auch im Chateau Tanuda probierten wir reichlich Wein. Dieses Weingut hat schon viele Auszeichnungen bekommen - unter anderem bei den "Berlin Wine Trophy" zwölf Goldmedaillen sowie eine Auszeichnung als bester australischer Produzent.

Als nächstes besuchten wir die Farm von der berühmten Köchin Maggie Beer. Hier ging es ausnahmsweise nicht um Wein, sondern um kulinarisches Essen.

Unsere Tour endete im Weingut Seppeltsfield, das für exzellente Portweine bekannt ist. In dem 1851 gegründeten Weingut wird über hundert Jahre alter Portwein gelagert - den durften wir leider nur angucken, aber nicht probieren.



Dafür gab es jedoch jede Menge andere Tropfen... Laut lachen musste ich im Keller, wo früher die Verkostungen stattfanden, als ich einen "Gaffel Kölsch"-Aufkleber an einer Säule entdeckte:



Beim nächsten Schluck Wein war das Heimweh jedoch schnell überwunden...

Zurück im Hotel gönnte ich mir noch eine kleine Käseplatte und zwei Aspirin und fiel dann auf der Stelle in einen langen, tiefen Schlaf.

Leider habe ich durch meinen Ausflug ins Barossa Valley den Sleaze Ball in Adelaide verpasst, eine der besten Partys im Jahr, die diesmal unter dem Motto "2010 Space Odyssey" stand. Ich hätte gerne die Jungs in ihren knappen Höschen tanzen gesehen... Meine Freunde aus Adelaide haben aber Fotos versprochen, die ich hoffentlich in den nächsten Tagen mit euch teilen kann.



#1 svenAnonym
  • 11.11.2010, 20:17h
  • Hey, ein schöner Anfang. Weiter so!!! Liest sich spannend. Muss da glaub ich auch mal hin. Viel Spaß noch!!!
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#2 FoXXXynessEhemaliges Profil
#3 Sunbear
#4 AloraAnonym
#5 FoXXXynessEhemaliges Profil
#6 dantonblnAnonym
  • 13.11.2010, 13:09h
  • Jo, alles ist toll und jeder Sponsor wird brav erwähnt. Leider ist das Ganze todlangweilig geschrieben. Nicht jeder der schreiben gelernt hat, kann halt schreiben:-)
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#7 KlofrauAnonym
  • 13.11.2010, 13:09h
  • Antwort auf #4 von Alora
  • @ Alora:

    Ich finde auch, dass dieser Nick ein Schnuffi ist ...

    Kein Modeltyp mit Athletik-Body, aber gerade das macht ihn ja so interessant.

    Vielleicht bekommen wir bald auch mal ein Pic von Nick in Badehose zu sehen!?
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#8 Der HolgerAnonym
  • 13.11.2010, 14:50h
  • Ist in Australien jetzt nicht Sommer? Sieht irgendwie ein bisschen kalt aus auf den Fotos (von wegen Nick in Badehose)
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#9 Ex-LiedelAnonym
  • 13.11.2010, 16:06h
  • @dantonbln

    "Nicht jeder der schreiben gelernt hat, kann halt schreiben:-)"

    Nu geben wir ihm doch mal ne Chance. Dass besonders von einschlägig bekannten queer.de- usern nix anderes kommen würde als "süß oder nicht" bzw. journalistischer Brotneid, hatte ich nicht anders erwartet.

    Wenn Nick dadurch Karrierechancen bekommt (was nicht unwahrscheinlich ist): ist doch prima!
    Und wenn die Australier mitbekommen, dass es in Deutschland vor allem bei den Gays helle Köpfe gibt, was die Deutschen NICHT zu würdigen wissen, vielleicht winkt dem ein oder anderen von uns ja auch eine berufliche Chance down under?

    Also ich freue mich auf die nächsten Berichte!
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#10 dantonblnAnonym