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Nick Wassong war im November 2010 zwei Wochen lang als Rainbow Reporter in South Australia unterwegs und berichtete täglich von seinen Erlebnissen. Der 25-jährige Kölner hatte sich beim Wettbewerb von South Australian Tourism Commission (SATC), Qantas Airways, rainbowselection.com und queer.de durchgesetzt und die Reise nach Down Under gewonnen.


Live-Ticker (abgeschlossen, Start)

18.11., 07:36h

Tag 7: Lunchtime mit hungrigen Kangurus

Geweckt wurde ich heute Morgen - noch vor dem Weckelklingeln - von einem wunderschönen Sonnenaufgang, der durch mein Fenster schien. Schnell gefrühstückt, denn heute stand die so genanne Remarkably Wild Day Tour auf meinem Programm.

Im Bus bekamen wir zunächstl ein paar Fakten über die Insel vermittelt: Dass Kangaroo Island mit einer Länge von 155 und einer Breite von 55 Kilometern die drittgrößte Insel Australiens ist, hatte ich schon erwähnt. Neu für mich, dass sie erst im Jahr 1802 von Matthew Flinders, einem englischen Forscher, entdeckt wurde. Die Insel war zu diesem Zeitpunkt völlig unbewohnt. Flora und Fauna hat's gefreut: Mehr als 250 Vogel- und 900 Pflanzenarten sind auf Kangaroo Island heimisch.



Erstes Ziel unserer Tour war Clifford`s Honey Farm. Wir wurden mit einem Honig-Getränk begrüßt und über die Biene und Honigproduktion aufgeklärt. So ist Kangaroo Island der einzige Platz in der Welt ist, wo noch reinrassige Ligurische Bienen existieren. Diese Bienenart kommt ursprünglich aus Italien, ist sanftmütig und unheimlich produktiv. Tatsächlich wurde ich nicht gestochen, und man erklärte uns, dass über 10.000 Kilo Honig jedes Jahr auf dieser Farm produziert werden.

Der nächste Stopp auf der Tour waren die Kelly Hill Caves. Ein Ranger führte uns durch das verwirrende Höhlensytem und klärte uns über die urigen Kalksteine auf:



Gottseidank fand ich von selbst wieder aus der Höhle hinaus, so dass ich das Mittagessen im Kangaroo Island Wildness Retreat nicht verpasste: Umgeben von hungrigen Kangaroos, brutzelten wir unsere eigenen Burger.



Beim Lunch hatte ich Gesellschaft von ein paar sehr netten englischen Ladys, die brennend daran interessiert waren, was ich in Australien so mache und erlebe. Ich habe Ihnen natürlich gleich den Link zu meinem Blog aufgeschrieben...

Die Busfahrt ging weiter durch den Flinders Chase National Park - eines der ersten und größten Naturschutzgebiete Australiens - zu den Remarkable Rocks. Diese sind tatsächlich "remarkable": eine atemberaubende Granitbrockenlandschaft, die durch witterungsbedingte Erosion in teilweise äußerst bizarre Skulpturen geformt wurde. Die Felsen liegen zudem auf einer Granitkuppe, die steil aus dem Ozean ragt. Wir wanderten zwischen ihnen umher - großartig!

Nächste Station war Admirals Arch. Das ist ein Bogen aus Granit, der über Jahrtausende durch Erosion der starken Brandungen natürlich geformt wurde:



Besonders viel Spaß machte es, die hier beheimateten neuseeländischen Pelzrobben zu beobachten, wie sie im Meer spielen und auf den Felsen herumtollen.

Aber auch die Fütterung der Pelikane zum Ende der Tour in Kingscote war ein besonderes Erlebnis.



Trotz langsamen Internets hier auf der Insel konnte ich auch ein kleines Video hochladen:

Ich möchte an dieser Stelle die Gelegenheit nutzen, um mich bei den bisher so zahlreichen Blog-Lesern zu bedanken und auch einige Fragen zu beantworten:

Essen: Für ein Hauptgericht im Restaurant bezahlt man hier so ungefähr zwischen 15 und 30 Australische Dollar (1€ entspricht 1,38$), aber die Portionen sind meistens groß und wahnsinnig lecker. Eine Vorspeise startet allgemein bei ca. 6$, für eine Suppe bezahlt man z.B hier im Luxus-Hotel 8$. In allen Restaurants in Australien bekommt man kostenlos eine Flasche Wasser zum Essen. Bier kostet um die 6$. Ein Glas Wein kostet in der Regel zwischen 6$ und 8$, der Flaschenpreis beginnt ab ca. 20$. Alles in allem, würde ich das Essengehen in Australien nicht günstig, aber als qualitativ hochwertig beschreiben. Natürlich kommt man viel günstiger weg, wenn man selbst kocht oder zum Imbiss geht. Eine gute Portion Fish & Chips ist schon für 5$ zu haben.

Männer: Ob es in Down Under mehr cut oder uncut Männer gibt, kann ich nicht sagen (wirklich!), aber unter den Aussies sind auf jeden Fall einige knackige Naturburschen dabei. Ich denke, jede Geschmacksrichtung kann bedient werden. Come in & find out!

17.11., 08:26h

Tag 6: Auf zur Känguru-Insel!

Mensch, dieser Rainbow-Reporter-Job ist nicht ohne! Nach nur viereinhalb Schlaf klingelte mein Wecker heute schon um 5:30 Uhr. Schnell unter die Dusche und dann zum Check-Out. Denn heute ging es weiter zur Kangaroo Island, Australiens drittgrößter Insel, die gut hundert Kilometer südwestlich von Adelaide im Gulf Saint Vincent liegt.

Der Fahrer von Kangaroo Island Sealink wartete bereits vor dem Hotel auf mich und brachte mich zum Pier in Cape Jevis. Von dort ging es mit einer High-Speed-Fähre in einer knappen Stunde nach Penneshaw. Der Blick auf die Küste war absolut großartig.



Auf der Fähre traf ich eine deutsche Rentner-Gruppe. Selbst wenn sie sich nicht unterhalten hätten, ihre Herkunft war offensichtlich: Die Frauen hatten diesen typischen kecken Kurzhaarschnitt mit pinken, roten oder blonden Strähnen und die dazugehörigen Männer trugen kurze Hosen unter ihrem Bierbauch sowie weiße Tennissocken...

Genug gelästert: In Penneshaw angelegt, ging es für mich auf eine "Kangaroo Island Wildlife Discovery Tour" in einem Jeep. Außer dem Fahrer und mir war noch ein amerikanisches Pärchen dabei, beide Mitte sechzig aus Colorado. Wir stoppten mit dem Jeep immer wieder mitten in der Natur - und hatten so eine tolle Möglichkeit, die Insel und vor allem ihre tierischen Bewohner zu bewundern.



Auch zum Lunch hielten wir mitten im Wald, der Tourguide nannte es "das Fresserchen". Unter einem kleinen Zelt zauberte er einen wahren Gaumenschmaus hervor: Es gab Hähnchen, Salat und natürlich australischen Wein und zum Nachtisch einen leckeren Cheesecake.



Allerdings war ich inzwischen etwas genervt von meinen amerikanischen Freunden, die mir ständig unter die Nase rieben, wie böse "the Germans" seien. Das war wahrscheinlich die Strafe für mein Lästern auf der Fähre... Doch meine gute Laune ließ ich mir nicht verderben: Ich genoss es, am Ende Tour die Seelöwen am Strand zu beobachten und mit ihnen in den weiten Ozean zu schauen.



In meinem neuen Resort, der All Season Kangaroo Island Lodge, wurde ich sehr herzlich empfangen. Die Atmospäre hatte etwas Familiäres. Mein neues Zimmer ist sehr groß, das allerbeste ist der Blick von meiner Terrasse auf den American River.

Den Abend habe ich ruhig im Hotelrestaurant ausklingen lassen, bei einen Salat und einer Käseplatte - und einem leckeren Riesling, der direkt von Kangaroo Island stammt.



#1 svenAnonym
  • 11.11.2010, 20:17h
  • Hey, ein schöner Anfang. Weiter so!!! Liest sich spannend. Muss da glaub ich auch mal hin. Viel Spaß noch!!!
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#2 FoXXXynessEhemaliges Profil
#3 Sunbear
#4 AloraAnonym
#5 FoXXXynessEhemaliges Profil
#6 dantonblnAnonym
  • 13.11.2010, 13:09h
  • Jo, alles ist toll und jeder Sponsor wird brav erwähnt. Leider ist das Ganze todlangweilig geschrieben. Nicht jeder der schreiben gelernt hat, kann halt schreiben:-)
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#7 KlofrauAnonym
  • 13.11.2010, 13:09h
  • Antwort auf #4 von Alora
  • @ Alora:

    Ich finde auch, dass dieser Nick ein Schnuffi ist ...

    Kein Modeltyp mit Athletik-Body, aber gerade das macht ihn ja so interessant.

    Vielleicht bekommen wir bald auch mal ein Pic von Nick in Badehose zu sehen!?
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#8 Der HolgerAnonym
  • 13.11.2010, 14:50h
  • Ist in Australien jetzt nicht Sommer? Sieht irgendwie ein bisschen kalt aus auf den Fotos (von wegen Nick in Badehose)
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#9 Ex-LiedelAnonym
  • 13.11.2010, 16:06h
  • @dantonbln

    "Nicht jeder der schreiben gelernt hat, kann halt schreiben:-)"

    Nu geben wir ihm doch mal ne Chance. Dass besonders von einschlägig bekannten queer.de- usern nix anderes kommen würde als "süß oder nicht" bzw. journalistischer Brotneid, hatte ich nicht anders erwartet.

    Wenn Nick dadurch Karrierechancen bekommt (was nicht unwahrscheinlich ist): ist doch prima!
    Und wenn die Australier mitbekommen, dass es in Deutschland vor allem bei den Gays helle Köpfe gibt, was die Deutschen NICHT zu würdigen wissen, vielleicht winkt dem ein oder anderen von uns ja auch eine berufliche Chance down under?

    Also ich freue mich auf die nächsten Berichte!
  • Antworten » | Direktlink »
#10 dantonblnAnonym