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Nick Wassong war im November 2010 zwei Wochen lang als Rainbow Reporter in South Australia unterwegs und berichtete täglich von seinen Erlebnissen. Der 25-jährige Kölner hatte sich beim Wettbewerb von South Australian Tourism Commission (SATC), Qantas Airways, rainbowselection.com und queer.de durchgesetzt und die Reise nach Down Under gewonnen.


Live-Ticker (abgeschlossen, Start)

16.11., 07:41h

Tag 5: Auf den Spuren der Aborigines

Heute lernte ich die südaustralische Hauptstadt Adelaide und ihre Umgebung aus Perspektive der Aborigines kennen. Haydyn Bromley, Besitzer des Tour-Anbieters Bookabee, nahm mich mit auf einen unvergesslichen Tagesausflug.

Wir begannen den Tag im renommierten Aborigines-Kulturinstitut Tandanya. Hier gibt es Ausstellungen, Vorträge, Didgeridoo-Kurse oder auch Tanz-Performances. Besonders spannend fand ich die aktuelle Foto-Ausstellung "Sista Girls". Auf den Bildern sind Aborigines-Frauen zu sehen, die mit einem Männerkörper geboren wurden:



Eine dieser Frauen wird mit dem Satz zitiert: "It's hard. People can't accept people. They don't see the world, they think they can judge. When I die, no matter what Iam; as long as Iam proud of who Iam, it's only god who can judge."

Weiter ging es zum Botanischen Garten von Adelaide. Haydyn Bromley kannte sich hier bestens aus und erklärte mir fast jeden Baum:



Er zeigte mir, wie sich die australischen Ureinwohner mittels Kräutern und heimischen Pflanzen ernährten, daraus Medizin machten, wie sie Schutz in den Bäumen suchten und welche Teile der Pflanzen sie nutzten um Waffen zu bauen. Die Aborigines haben wirklich für jede Lebenslange eine Pflanze oder einen besonderen Trick. Mit dieser roten Frucht im Mund sieht man beispielsweise ziemlich komisch aus:



Die größte Ausstellung über die Kultur der Aborigines weltweit ist im South Australia Museum zu sehen - bei kostenlosem Eintritt. Hier bekam ich von Haydyn Bromley eine kleine Bumerang-Lektion: So war der klassische Rückkehr-Bumerang, der aus einer gekrümmten Baumwurzel geschnitzt wird, nicht als Spielzeug, sondern als Jagdinstrument gedacht. Geworfen wird er dabei nicht direkt auf die Beute, sondern über sie, um ihr Angst zu machen. Auf diesem Weg bleiben Enten beispielsweise am Boden und sind leichter zu fangen.

Anschließend machten wir noch einen Ausflug ins National Wine Centre, das von innen wie ein riesengroßes Weinfass aussieht. Das Zentrum präsentiert und erklärt jede der über 50 Weinregionen Australiens und führt die Besucher interaktiv durch die Weinindustrie Australiens. Natürlich gab es auch einen leckeren Tropfen zu probieren, aber diesmal nur ein Glas für mich, weil wir dann schon weiter zu meinem persönlichen Highlight des Tages mussten: dem Cleland Wildlife Park.



Dieser Wildpark eröffnete mir die Möglichkeit, frei zwischen Kängurus, Wallabys, Emus und verschiedenen Wasservögeln herumzuwandern. Ich sah Dingos, Tasmanische Teufel, Wombats und Reptilien aus allernächster Nähe. Als Höhepunkt durfte ich einen Koala auf den Arm nehmen und mit Eukalyptus-Blättern füttern:



Der großartige und lehrreiche Ausflugstag endete auf dem Mount Lofty, dem höchsten Berg der Region mit einem wunderbaren Panoramablick auf Adelaide.

Ach, fast vergessen: Heute habe ich auch mein erstes Video-Interview geführt - mit einem nicht sehr gesprächigen, dafür aber um so hungrigeren Känguru:

15.11., 07:15h

Tag 4: Delfine, Fische und Schlangen

Nach der langen Partynacht am Samstag ging es am Sonntag sportlich weiter: Auf dem Programm stand Adventure Kayaking in der Adelaide Dolphin Sanctury.

Diese Schutzzone ist eine von Adelaides "Secret Spots" und ein Gebiet von unbeschreiblicher Schönheit und ökologischer Bedeutung. Die Mangrovenwälder und Buchten sind die Heimat einer faszinierenden Vielfalt maritimen Lebens, zahlreicher Vögel und - wie der Name schon sagt - den Port-River-Delfinen.



Ich wurde in ein knallgelbes Kajak gesetztm, bekam einen Bootspartner und zusammen konnten wir die Delfine und andere Tiere aus nächster Nähe bewundern. Ich kann nur empfehlen, sich vorher gut mit Sonnenmilch einzucremen, einen Hut mitzunehmen und eine Sonnenbrille aufzusetzen. Ich hatte es leider vergessen und bin nun etwas sehr rot im Gesicht...

Nach drei Stunden Kayaking spürte ich nicht nur meine Armmuskeln, sondern auch meinen Magen... Also weiter in den nahe gelegenen Vorort Semaphore zu Soto's Fish Shop. Der kleine Imbiss ist bekannt für die besten Fish & Chips der Stadt. Die "kleine" Portion auf dem Foto unten war ratzfatz verputzt.



Der Strand von Semasphore ist ein Traum: weißer Sand, flachen Dünen, kein einziges hohes Gebäude. Ich hatte das Gefühl von unglaublicher Weite, und die Metropole Adelaide schien ganz weit weg.

Zum Abschluss meiner heutigen Tour schaute ich noch an dem Strand vorbei, der als beliebter Cruising-Treffpunkt für Adelaides Gays gilt - rein dienstlich als "Rainbow Reporter", versteht sich. Die Tennyson Dunes liegen nur 20 Minuten vom Stadtzentrum entfernt und scheinen ein hervorragender Platz zu sein, um zu entspannen, zu picknicken oder andere Leute zu treffen.



Viel los war heute allerdings nicht, der australische Sommer und damit die AussieBum-Saison beginnt ja erst im Dezember. In den Dünen sollte man übrigens nicht nur auf die Männer schauen: Manchmal mischen sich auch gefährliche Schlangen unter die Cruiser...

Den Rest des Tages ließ ich einfach nur die Seele baumeln, um fit für den morgigen Tag zu sein: Auf meinem Programm stehen der Cleland Wildlife Park, die Adelaide Hills, das National Wine Centre (hmmm!) sowie das Tandanya National Aborigal Cultural Institute ...



#1 svenAnonym
  • 11.11.2010, 20:17h
  • Hey, ein schöner Anfang. Weiter so!!! Liest sich spannend. Muss da glaub ich auch mal hin. Viel Spaß noch!!!
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#2 FoXXXynessEhemaliges Profil
#3 Sunbear
#4 AloraAnonym
#5 FoXXXynessEhemaliges Profil
#6 dantonblnAnonym
  • 13.11.2010, 13:09h
  • Jo, alles ist toll und jeder Sponsor wird brav erwähnt. Leider ist das Ganze todlangweilig geschrieben. Nicht jeder der schreiben gelernt hat, kann halt schreiben:-)
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#7 KlofrauAnonym
  • 13.11.2010, 13:09h
  • Antwort auf #4 von Alora
  • @ Alora:

    Ich finde auch, dass dieser Nick ein Schnuffi ist ...

    Kein Modeltyp mit Athletik-Body, aber gerade das macht ihn ja so interessant.

    Vielleicht bekommen wir bald auch mal ein Pic von Nick in Badehose zu sehen!?
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#8 Der HolgerAnonym
  • 13.11.2010, 14:50h
  • Ist in Australien jetzt nicht Sommer? Sieht irgendwie ein bisschen kalt aus auf den Fotos (von wegen Nick in Badehose)
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#9 Ex-LiedelAnonym
  • 13.11.2010, 16:06h
  • @dantonbln

    "Nicht jeder der schreiben gelernt hat, kann halt schreiben:-)"

    Nu geben wir ihm doch mal ne Chance. Dass besonders von einschlägig bekannten queer.de- usern nix anderes kommen würde als "süß oder nicht" bzw. journalistischer Brotneid, hatte ich nicht anders erwartet.

    Wenn Nick dadurch Karrierechancen bekommt (was nicht unwahrscheinlich ist): ist doch prima!
    Und wenn die Australier mitbekommen, dass es in Deutschland vor allem bei den Gays helle Köpfe gibt, was die Deutschen NICHT zu würdigen wissen, vielleicht winkt dem ein oder anderen von uns ja auch eine berufliche Chance down under?

    Also ich freue mich auf die nächsten Berichte!
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#10 dantonblnAnonym