Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse Tagesbild TV Termine
© Queer Communications GmbH
http://queer.de/?13125
  • 13. November 2010, noch kein Kommentar

(Bild: Universal Music)

Die französische Band ist noch lange nicht mit den 70s und 80s fertig. Auf der neuen CD gibt es Klassiker ihrer Heimat.

Während Nouvelle Vague auf ihren ersten beiden Alben Schätze aus der britischen New-Wave- und Post-Punk-Zeit ausgegraben und neu interpretiert haben (so z.B. Songs von Joy Division, The Cure, Killing Joke, New Order oder Echo & The Bunnymen), um auf Album Nummer "3" auch in Richtung Country und Bluegrass aufzubrechen und erstmals sogar ein paar der Originalautoren für ihre Coverversionen gewinnen zu können - Martin Gore von Depeche Mode sang hier mit Mélanie Pain, Terry Hall von The Specials teilte sich das Mikrofon mit Marina Celeste, und Ian McCulloch (Echo & The Bunnymen) war ebenfalls mit von der Partie -, wenden sie sich auf ihrem neuen Longplayer "Couleurs sur Paris" nun dem französischen New-Wave-Sound der 1970er und frühen 1980er Jahre zu.

Um den Meilensteinen dieser "Neuen Französischen Welle" auch gerecht zu werden, haben sie zu den angestammten Vokalistinnen noch weitere Gäste ins Boot geholt: So wird jeder einzelne Song von einer anderen Protagonistin der aktuellen Poplandschaft eingesungen - mit klarem Schwerpunkt auf Namen aus Frankreich.

Youtube | Nouvelle Vague: Französisches Special über ''Couleurs Sur Paris''

(Bild: Universal Music)

Herausgekommen ist ein weiteres Kapitel ihrer retro-futuristischen Odyssee, ein weiteres Paradebeispiel dieser "kulturellen Transferleistung, die großartige Musik dem Vergessen entreißt." (Der Tagesspiegel) Denn mit Vokalistinnen wie Vanessa Paradis, der französischen Überfliegerin Olivia Ruiz bzw. Stammgästen wie Mélanie Pain und Camille aber auch männlichen Neuzugängen wie Charlie Winston (UK) und dem Franzosen Julien Doré zeigen Nouvelle Vague wieder einmal, wie unschlagbar ihr Gespür dafür ist, die richtige Besetzung zu finden, um sich die Stücke auch wirklich anzueignen und sie "zu ihren Songs" zu machen.

Wie sagte Truffaut doch im Jahr 1957? "Der Film von morgen wird ein Akt der Liebe sein." Ähnlich verhält es sich bei Nouvelle Vague und ihrer Musik. Mit einem Unterschied: Bei ihnen ist "morgen" immer dann, wenn sie ins Studio gehen oder die Bühne betreten. (cw/pm)