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  • 15. November 2010, noch kein Kommentar

Entstaubt die deutschen Schlager der Vorkriegszeit: Claire Thomas

Claire Thomas verwirklicht ihre musikalische Vision, die deutschen Schlagers der Vorkriegszeit von ihrem verstaubten Klangkorsett zu befreien.

Von Carsten Weidemann

Claire Thomas verwirklicht ihre musikalische Vision, die unvergesslichen Melodien des deutschen Schlagers der Vorkriegszeit von ihrem verstaubten, oftmals schlichten, braven musikalischen Klangkorsett zu befreien.

Sie verbindet die poetische Stimmungsvielfalt in ihren Schlagern und Chansons mit dem grenzenlosen Melodienreichtum und der unerschöpflichen harmonischen Klangfülle der klassischen Musik, ja, führt diese Schlager damit auf ihre klassischen Wurzeln zurück, wie F.Besold es treffend auf den Punkt brachte, ohne auf die äußerst unterhaltsamen musikalischen Errungenschaften des 20. Jahrhunderts verzichten zu müssen. Dieses oszillierende, zwitterhafte Resultat jedes einzelnen der zwischen den jeweiligen Zeiten und Stilen changierenden Musikstücke entfaltet in seiner Opulenz auf den darauf nicht vorbereiteten Hörer seinen ganz eigenen individuellen Charme.

Claire Thomas verzaubert beispielsweise mit Wundern, die den träumerisch-romantischen Hauch Robert Schumanns verströmen, konfrontiert mit Liebeserklärungen, deren leidenschaftliche Passion Johann Sebastian Bach inspirieren lässt, drückt Launenvielfalt und abrupte Stimmungsschwankungen Liebender mit ebenso überraschenden Musikstilwechseln aus.

Am Montag, den 29. November 2010 tritt Claire Thomas um 20 Uhr im Münchner Künstlerhaus am Lenbachplatz mit ihrem Programm "Ich habe eine kleine Melodie" auf.