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  • 14. Juli 2004, noch kein Kommentar

Berlin Der Lesben- und Schwulenverband in Deutschland (LSVD) hat Bundespräsident Horst Köhler aufgefordert, seine Einstellungen zur Homo-Ehe zu überdenken. Bezogen auf ein Interview vor seiner Wahl, bei der Köhler sagte, er halte eine Gleichstellung der Lebenspartnerschaft mit der Ehe für falsch, kritisierte LSVD-Sprecher Philipp Braun: "Die Äußerungen von Horst Köhler vor der Wahl zum Bundespräsidenten passen nicht zu seiner Antrittsrede. Darin hatte er bekräftigt, er wolle der Präsident alle Bürgerinnen und Bürger sein." Es gebe keinen nachvollziehbaren Grund, Lesben und Schwulen gleiche Rechte vorzuenthalten. "Die Debatte um die Eingetragene Lebenspartnerschaft scheint an Herrn Köhler in seiner Washingtoner Zeit vorbeigegangen zu sein. Deshalb fordern wir den Bundespräsidenten auf, seine Position nochmals gründlich zu überdenken. So kann er doch noch ein Bundespräsident aller Bürgerinnen und Bürger werden", so Braun. (nb/pm)