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Traditionelles Tuntenrennen am Unabhängkeitstag der Conch Republic (Bild: Florida Keys News Bureau)

Die Stadt am südlichsten Zipfel der USA ist ein ganzjähriges Reiseziel - insbesondere für Schwule und Lesben.

Von Carsten Weidemann

Key West, die Stadt am südlichsten Zipfel der Florida Keys, rund 250 Kilometer von Miami entfernt, begrüßt Schwule und Lesben 365 Tage im Jahr. Zahlreiche Partys und Festivals machen die einzige frostfreie Stadt Nordamerikas mit Sonnenschein und Durchschnittstemperaturen von über 25 Grad Celsius zu einem ganzjährig attraktiven Reiseziel.

Die Event sind über das ganze Jahr verteilt: Während der im April stattfindenden Conch Republic Independence Celebration absolvieren die berühmt-berüchtigten Drag Queens von Key West auf Highheels einen Spaß-Parcours und "kämpfen" in bester Stimmung um kuriose Preise.


Not the only gay in the village: Teilnehmer des PrideFest Key West 2010 (Bild: Chuck "Caveman" Coker / flickr / by-nd 2.0)

Die ausgelassenen Festivitäten erinnern an die symbolische Unabhängigkeitserklärung und Abspaltung der Florida Keys vom Rest der USA anläßlich des Protestes gegen eine von den amerikanischen Behörden eingerichtete Kontrollstelle am nördlichen Ende des Overseas Highways im Jahr 1982.

Auch der Sommer geht nicht ohne Event ins Land: Das von der Schwulen- und Lesbenvereinigung Key West Business Guild ausgerichtete PrideFest Key West mit Partys, Performances, Straßenfest und unkonventioneller Parade steht immer im Juni an.

Im August geht es nicht nur von den Temperaturen heiß her, sondern auch im Nachtleben. Denn dann rüsten sich die Bars und Clubs in Key West für das lange Wochenende der Tropical Heat.

Immer Anfang September liegt Key West dagegen ganz in weiblicher Hand. Während des WomenFest strömen viele Lesben auf die Insel, um unter sich bei Abendessen, Cocktailempfängen, Comedy- und Filmvorführungen und Strandparties, je nach Laune ganz gesittet oder wild, zu feiern.


Höhepunkt des Fantasy Fests: Parade mit merkwürdigen Festwagen (Bild: Florida Keys News Bureau)

Jedes Jahr spät im Oktober häutet sich die ganze Stadt im wahrsten Sinne des Wortes und verwandelt sich während des Fantasy Fest in ein Reich für schrille Paradiesvögel. Zehn Tage dauert das Spektakel, das es in Freizügigkeit und Feierstimmung mit dem Karneval in Rio aufnehmen kann. Der Höhepunkt des Fantasy Fest ist die immer am letzten Wochenende stattfindende Parade mit geschmückten Festwagen, phantasievollsten Kostümen und ausgelassener Feierlaune. Die Wahlen zur Königin und zum König der Veranstaltung bringen jährlich mehr als 100.000 US-Dollar für die lokale Aids-Hilfe ein.

Einzigartig an Verrückt- und Beliebtheit ist auch der im Rahmen des Fantasy Festival stattfindende Headdress Ball. Teilnehmer und Besucher aus aller Welt kommen dann nach Key West, um ihre bis zu drei Meter hohen, gewagten Turmfrisuren vorzuführen und sie bestaunen zu lassen.



#1 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 18.11.2010, 21:58h
  • Man könnte das oberste Bild doch glatt für einen Schnappschuß des diesjährigen Tuntenlaufes von Düsseldorf (und zwar die Deluxevariante) halten! Dennoch interessieren mich doch mehr die virilen potenzstrotzenden Testosteronbomben und da hüpft mir beim Fantasieren nicht nur das Herz!
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#2 RealistAnonym
  • 19.11.2010, 16:06h
  • "....Die Stadt am südlichsten Zipfel der USA ist ein ganzjähriges Reiseziel - insbesondere für Schwule und Lesben....."

    Aber eben nur wenn man die grundvoraussetzungen erfüllt:

    Jung,
    Schön,
    Reich

    Denn in das Ideal passen keine Alten, Behinderten, Dicken, Armen, etc
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#3 velvetAnonym
  • 19.11.2010, 16:39h
  • Antwort auf #2 von Realist
  • Ach, es gibt in den Staaten auch schöne Dinge für Intelligente mit kleiner Geldbörse.

    War wirklich an der Zeit.
    Immer beliebter! Weiter empfehlen!

    Im "Flying Fish" an der President Clinton Avenue werden auch an diesem Samstagmittag frittierte Fische serviert, während aus den Lautsprechern der Blues dringt - der Mississippi ist nur zwei Autostunden weg. Nur knapp sechs Kilometer entfernt geht es im Hörsaal 106 an der Universität von Little Rock, der Hauptstadt des US-Bundesstaates Arkansas, aber um einen Blues ganz anderer Art.

    www.heise.de/tp/r4/artikel/33/33634/1.html
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#4 esb963_2Anonym
  • 21.11.2010, 02:36h
  • Also nach dem, was ich von einem schwulen Bekannten gehört habe, ist das eher ein Ziel für Ältere und auch teurer.

    Stimmt das? Und: Stimmt es auch, daß man mittlerweile keine Hotels mehr findet, wo man im eigenen Zimmer rauchen kann? (Also nur "Nichtraucherzimmer")
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#5 De_Gelderlander
  • 21.11.2010, 08:17h
  • Antwort auf #4 von esb963_2
  • Mit dem Rauchen sollte man in den USA ohnehin vorsichtig sein, da die Nichtraucherschutzgesetze in den USA Formen angenommen haben, die schon perversionen ähneln.

    In manchen US-Bundesstaaten kann es Dir auch passieren, das Du verhaftet wirst wenn Du Dir auf der Straße eine Zigarette anmachst.

    Und zu dem Thema Alt und Teuer:

    So weit mir bekannt extrem teuer, aber eher was für Yuppis und Börsenfuzzis, d.h. Jung, Reich
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#6 esb963_2Anonym
  • 28.11.2010, 16:19h
  • Das mit der Zigarette ist ein schlechter Scherz? War bisher nur 1* in USA (2007, Florida), aber in den Bars durfte noch fast überall geraucht werden, jedenfalls in denen, in denen ich in Fort Lauderdale war
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