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Das vom Theologen David Berger (Foto) verfasste Buch "Der heilige Schein. Als schwuler Theologe in der katholischen Kirche", dass in dieser Woche auf den Markt kommt, hat das Zeug, zum Bestseller zu werden. Vergeht doch derzeit kein Tag, an dem nicht ein neuer Skandal aus dem Weihrauch-Milieu bekannt wird, ein katholischer Geistlicher diskriminierendes vom Stapel lässt oder sich jemand kritisch mit der Kirchenstruktur auseinandersetzt. Die Basis ist in Aufruhr, jede Enthüllung kommt da gerade recht.

Dabei verrät der Theologe-Professor, der als Lehrer in der Nähe von Köln arbeitet, ein Geheimnis, dass in der schwulen Community schon lange keines mehr ist. Ein "großer Teil der katholischen Kleriker und Priesteranwärter in Europa und den Vereinigten Staaten" sei homosexuell, meinte er gegenüber dem Spiegel. Die größte Schwulenfeindlichkeit ginge vor allem von den Geistlichen aus, die ihre eigene Homosexualität unterdrücken. Diese Fakten hat zwar bereits 1988 die streitbare Theologin Uta Ranke-Heinemann in ihrem Klassiker "Eunuchen für das Himmelreich" dargelegt. Doch erstmals erfährt jetzt die breite Öffentlichkeit von einem Insider, welche Schizophrenie und Doppelmoral herrscht. (cs)



Auch Westerwelle lobt Papst

Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) hat sich positiv über die Aussagen von Papst Franziskus zur Homosexualität geäußert.
#1 herve64Profil
  • 21.11.2010, 11:19hMünchen
  • Also, diese Überschrift ist ja nun wirklich genauso bedeutungsschwanger wie die Aussage "Nachts ist es finster".
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#2 Wolf am RheinAnonym
  • 21.11.2010, 11:28h
  • Das erscheint mir kein Problem der heutigen Zeit zu sein.

    www.queer.de/detail.php?article_id=13163

    Für dieses Buch wird wahrscheinlich auch gelten: Sex Sells. Jedenfalls bleibt zu hoffen, dass der Autor auch einige der Handelnden outet. Nur das hätte Sinn. Ein breites Outing würde die Situation endlich verbessern. Was wäre daran so schlimm, wenn endlich die Männer der Kirche ihrer Doppelmoral entlarvt würden?
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#3 GeertAnonym
#4 Aramis
#5 schwulenaktivist
  • 21.11.2010, 13:17h
  • Mann kann "outen" auch falsch verstehen. Wir sehen ja, was mit dem "outing" und dem "sexuellen Missbrauch" passiert ist.
    Geändert hat sich am System des ideologischen Missbrauchs gar nix, denn dieser erst macht jeden weiteren misslichen Gebrauch ja erst möglich!
    In diesem Falle kann sich jemand nur selbst outen, oder sein coming out machen. Alles andere sind Scheingefechte...

    Das war ja mit der Schwulenbewegung auch so!
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#6 FoXXXynessEhemaliges Profil
#7 JensAnonym
#8 daVinci6667
  • 22.11.2010, 01:29h
  • Wer verzichtet freiwillig und lebenslang auf Liebe, Partnerschaft und Sex? Die dürfen ja nicht mal ohne schlechtes Gewissen wichsen!

    Ich behaupte, kein gesunder, selbstbewusster Mann wird freiwillig katholischer Geistlicher! So zieht das Zölibat wohl zum grössten Teil Impotente, sowie sexuell Perverse wie z.B. Pädophile an oder eben feige, schwule Schrankschwestern!

    Die wenigen, die zuerst noch psychisch gesund waren und ihre Sexualität im Verborgenen ausleben mussten, werden durch den enormen und perversen Druck der Kirche früher oder später ebenfalls krank. Echt, wer für sowas noch Kirchensteuern zahlt kommt in die Hölle!
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#9 PrignitzerEhemaliges Profil
  • 22.11.2010, 02:37h
  • Jetzt schüttet Autor-Theologe-Professor das Kind mit dem Bade aus. Den Schwachsinn, Berufsgruppen mit "mehrheitlich schwul" zu belegen ist erstens diskriminierend, zweitens Schwachsinn.
    Nun also auch die katholischen Geistlichen, nachdem wir die Friseure, die Balletttänzer, die Dekorateure, die Keller und die Modeschöpfer ausgiebig vereinnahmt haben... jetzt sind es die PRIESTER. Aber das naturwidrige Zölibat ist nun wirklich nicht an allem schuld. Und der Kleider-Pomp der katholischen Messe auch nicht.
    Es stimmt schlichtweg nicht, gewisse Berufsgruppen mit "zum großen Teil schwul" zu belegen. Ich hatte mal wat mit schwulen Müllkutschern, schwulen Bauarbeitern, schwulen Bauern, schwulen Bergwerkern, schwulen Volleyballern, und die alle hatten Kollegen, die auch nicht abgeneigt waren. - Wie wäre es, wenn wir jeden Fall als Einzelfall ansähen, anstatt zu generalisieren? Das ist nicht sonderlich sensationsträchtig, aber Wahrheitsfindung ist nun einmal nicht sensationsträchtig, also nicht spektakulär. ABER WAHRHAFTIGER. Alles 'Über-einen-Kamm-Scheren' ist der Wahrheitsfindung (Hirn-)Tod.
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#10 DragonWarrior
  • 22.11.2010, 07:09h
  • der artikel hier ist wirklich dünn, im weiter vorne bereits verlinkten spiegel interview erfährt man etwas mehr...

    und gestolpert bin ich dort über folgende passage:
    "Seine Arbeit bei der theologischen Zeitung sei überwacht und zensiert worden, berichtet er dem SPIEGEL. So habe er in Artikeln nicht "Lebensgefährte" schreiben sollen, sondern "Unzuchtpartner". "Homosexuell" habe als zu neutraler Begriff gegolten, er habe "widernatürliche Unzucht" schreiben müssen. "

    das ist ein sprachduktus, den wir sehr gut auch von kreuz.net kennen... es wäre doch mal interessant Herrn Berger zu befragen, was er zu den deutschen zulieferern dieser website sagen kann, bei der die staatsanwaltschaft bisher ja immer nur allzuschnell aufgegeben hat, weil sie nicht an die hintermänner herankam und der server irgendwo in amerika steht...
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