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  • 15. Juli 2004, noch kein Kommentar

"Celebrate Good Times" - Kool & The Gang kommen für zwei Konzerte nach Deutschland (Special Guest: The Pointer Sisters), neues Album inklusive!

Von Jan Gebauer

Kool & The Gang sind nach Hall & Oates die erfolgreichste Gruppe der 80er Jahre, jedenfalls wenn man die Charts und Verkaufszahlen der USA als Maßstab nimmt. Ihr Palette an Funk- und Disco-Hits ist so lang, dass man schon aufpassen muss, um keinen Klassiker zu vergessen: "Cherish", "Fresh", "Get Down With It", "Celebration", "Jungle Boogie", etc. Am 15. und 16. Juli werden die fünf Herren in Oberhausen und Bonn das Publikum mit ihren Klassikern begeistern, die auch in vielen schwulen Läden noch rauf und runter laufen und sei es nur in zahllosen Cover-Version von Acts wie Atomic Kitten, Kylie Minogue, Jamiroquai oder Sean Paul. Das neue Doppel-Album von Kool & The Gang steht seit kurzem ebenfalls im Handel: The Hits - Reloaded enthält die wie der Titel schon andeutet, die großen Hits der Band, allerdings veredelt durch internationale Stars aus R&B, Hip Hop und Pop.

Die Karriere von Kool & The Gang begann 1964 in Jersey City, New York, damals noch als The Jazziacs. Zuerst machten sie sich einen Namen als Session-Band. Ab 1969 nahmen sie dann als Kool & The Gang ihre ersten Platten auf (der erste Hit war nach der Band benannt). Zunächst war ihr Sound von knochentrockenem Funk geprägt, oft instrumental, ohne vokale Spielereien. Nach etlichen Hits im Mittelfeld spielte die Band ab 1974 in der Oberliga mit: "Jungle Boogie", "Hollywood Swinging", "Higher Plane" (alle 1974) und "Spirit Of The Boogie" (1975) erreichten Top-Notierungen in den US-Charts und machte aus Kool & The Gang neben Earth, Wind & Fire oder den Commodores zu einer der führenden Funk-Bands des Landes. Ab 1979 kam dann die charismatische Stimme von James "J. T." Taylor zum Gruppenverband hinzu. Ähnlich wie Lionel Richie bei den Commodores, sorgte der aus South Carolina stammende Sänger für einen zusätzlichen kreativen Push bei Kool & The Gang. Die Verkaufszahlen explodierten und die Hits reihten sich nahtlos aneinander: "Ladies Night" (1979), "Too Hot", "Celebration" (1980), "Get Down With It" (1982), "Joanna" (1983), "Fresh", "Cherish" (1985), "Victory" und "Stone Love" (1987). Nachdem Taylor die Band 1988 verließ, ging es auch mit den Erfolgen abwärts. Heute ist die Band zwar nach einer vorübergehenden Reunion wieder ohne Taylor unterwegs, bringt aber immer noch jedes Stadion zum Kochen.

In Bonn sorgt dann eine ganz besondere Vorgruppe für zusätzliche Hochstimmung: Die legendären Pointer Sisters, in den 70er und 80er Jahren eine der erfolgreichsten Girl Groups, werden das Publikum anheizen. Von den Original-Mitgliedern sind noch Ruth und Anita Pointer übrig. Bonnie verließ ihre Schwestern schon 1979, während June vor ein paar Jahren keine Lust mehr hatte. Für sie kam Issa Pointer mit an Bord, eine nahe Verwandte. Zu den Klassikern der Pointer Sister zählen Soul-, Funk- und Pop-Klassiker wie "Yes We Can Can" (1973), "How Long" (1975), "Fire" (1979), "He’s So Shy" (1980), "Slow Hand" (1981), "Automatic", "Jump (For My Love)" (1984), "Neutron Dance" und "Dare Me" (1985). Passend zum Live-Event planen die Schwestern die Veröffentlichung einer DVD und ein neues Live-Album.

15. Juli 2004, 12:25