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Das Opfer Joshua Wilkerson

Ein 19-jähriger Texaner hat seinen langjährigen 18-jährigen Schulfreund umgebracht, weil dieser sich dem Täter sexuell genähert haben soll.

Hermilio M. aus Pearland bei Houston hat zugegeben, dass er seinen Schulfreund Joshua Wilkerson am Dienstag vergangener Woche mit einer Holzstange erschlagen hat. Er erklärte, dass er gemeinsam mit Wilkerson, mit dem er seit fünf Jahren befreundet ist, nach der Schule nach Hause fahren wollte. Dabei soll er in seinem Lieferwagen von Wilkerson "angemacht" worden sein. Er stoppte den Wagen und fing an, sich mit seinem Mitschüler zu prügeln. Daraufhin habe er mit einer Stange, die er auf der Straße gefunden hat, auf seinen Mitfahrer eingeschlagen, bis dieser sich nicht mehr bewegte. Als er bemerkte, dass er seinen Klassenkameraden getötet hatte, versuchte er, die Leiche in einem Feld zu verbrennen.

Als die Polizei am darauf folgenden Tag M. nach seinem verschwundenen Freund befragte, verwickelte er sich in Widersprüche. Die Beamten verhafteten daraufhin den Schüler, der sie schließlich zur Leiche führte.

Familie zweifelt an Motiv


Die Polizeibehörden veröffentlichten dieses Bild vom Täter Hermilio M. Es wurde nach seiner Verhaftung aufgenommen.

Die Familie des Opfers glaubt jedoch, dass die Homo-"Vorwürfe" des Täters frei erfunden sind: "Es gab Anschuldigungen von diesem Tier, dass es zu sexuellen Übergriffen gekommen ist. Wir glauben nicht, dass es sich jemals so zugetragen hat", erklärte John Crochet, der Onkel des Opfers. "Auf jeden Fall hat er nicht verdient zu sterben."

In den USA wird in Prozessen immer wieder die so genannte "Gay Panic"-Verteidigungsstrategie genutzt. Sie besagt, dass die aggressive Homosexualität des Opfers den Täter zur Tat gezwungen habe und dieser deshalb nicht schuldfähig sei. Homo-Gruppen haben diese Strategie stets als schwulenfeindlich bezeichnet, da sie das Opfer zum Täter macht. Dennoch führt sie immer wieder zum Erfolg: So wurde vergangenes Jahr ein 30-Jähriger freigesprochen, weil er - angeblich aus Homo-Panik - einen Mann mit 61 Messerstichen getötet hatte (queer.de berichtete). (dk)



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36 Kommentare

#1 carolo
#2 yomanAnonym
#3 RoyAnonym
#4 xapplexAnonym
#5 jojoAnonym
#6 chrisProfil
  • 22.11.2010, 16:00hDortmund
  • Antwort auf #3 von Roy
  • "Lange wird der aber nicht mehr lachen, denn in Texas gibt es die Todesstrafe."

    Aber nicht für Homo-Mörder. Für die gibts in den USA ne Flasche Schampus und nene Eintrag ins Goldene Buch.
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#7 schwulenaktivist
  • 22.11.2010, 16:29h
  • Heteros können meistens mit ihren Frauen auch nicht über Sex sprechen, drum vergwaltigen und ermorden sie diese ja auch. Schwul muss nur den Zusammenhang erkennen!
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#8 eggyAnonym
#9 Peter B.Anonym
  • 22.11.2010, 18:47h
  • Schrecklich was passiert ist und diese "Gay Panic"-Verteidigung gehört sofort abgeschafft! Trotzdem wünsche ich niemanden die Todesstrafe (bin froh, dass es die hier nicht gibt).
    Und was hier in den Kommentaren steht... "Wenn man Opferfoto und -namen nicht zensiert, braucht man es beim festgenommenen dringend Tatverdächtigen auch nicht zu tun". Doch, muss man solange es noch keine Verurteilung gibt. Unschuldsvermutung gilt auch hier, lieber erst den Namen des Täters schützen als einmal einen Unschuldigen der Presse "zum Frass vorwerfen". Ein Name bringt ja auch nicht nichts, um den Fall bewerten zu können und von Rache halte ich nichts.
    @schwulenaktivist: "Heteros können meistens mit ihren Frauen auch nicht über Sex sprechen, drum vergwaltigen und ermorden sie diese ja auch." Das ist einfach eine verhetzende Aussage. Manno...
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#10 Knueppel
  • 22.11.2010, 19:37h
  • Wann hört dieser Schwachsinn (Schuldunfähigkeit der Täter, aufgrund von "Gay Panic") endlich auf?

    1.) Sexualunterricht in den Schulen und Aufklärung darüber, dass etwa 10-15 % der Mitglieder jeder menschlichen Gesellschaft nicht heterosexuell, sondern schwul oder lesbisch sind.

    2.) Dann ..., von jedem Mädchen, jeder Frau erwartet man, dass sie verbal sexuelle Avancen von heterosexuellen Jungs/Männern zurückweisen kann. Das sollte endlich auch für Jungs/Männer gelten, die für schwule Jungs/Männer attraktiv sind.

    3.) Der Täter wirkt auf dem veröffentlichten Foto dem Opfer an körperlicher Kraft weit überlegen. Damit erscheint mir die Ausrede, er hätte angebliche homosexuelle Avancen seines körperlich unterlegenen Freundes nicht abwehren können, als unglaubwürdig.

    Es ist zum Kotzen!

    Jedes Mädchen, dem ein Junge sexuelle Avancen macht, weiß sich verbal (wenn sie es nicht will) dagegen zu wehren. Ausgerechnet die heterosexuellen Jungs/Männer sollen nicht dazu in der Lage sein? Lächerlich!!!
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