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"Die schwule Szene muss sich dieser Gefahr bewusst sein" (Bild: Ewan-M / flickr / by-sa 2.0)

Schwule mittleren Alters sind wiederholt Opfer von Raubüberfällen im Londoner Stadtteil Charing Cross geworden, warnen die Behörden.

Die Polizei hat einen 19-Jährigen festgenommen, der in die Überfälle verwickelt sein soll, berichtet "Pink News". Trotz der Verhaftung müssten Schwule aber vorsichtig sein, um nicht auf die selbe Masche hereinzufallen, hieß es von Seiten der Metropolitan Police. Demnach habe der junge Mann seine Opfer angesprochen und sie überzeugt, ihn für ein Techtelmechtel mit nach Hause zu nehmen. Am nächsten Tag sind die Männer dann aufgewacht und mussten feststellen, dass sie bestohlen worden sind. Der mutmaßliche Täter hatte ihnen offenbar ein Schlafmedikament verabreicht. Gestohlen wurden vor allem Geld oder Kreditkarten. Manchmal fehlte sogar das Auto des Opfers.

Polizei warnt vor dem Feind im eigenen Haus

"Die schwule Szene muss sich dieser Gefahr bewusst sein", erklärte ein Polizeisprecher. "Man sollte besonders vorsichtig sein, wenn ein Fremder im eigenen Haus Getränke zubereitet." Sollte dennoch ein Überfall erfolgreich sein, müssen die Opfer sofort zum Arzt gehen, fordert die Polizei. Außerdem soll eine Blutprobe entnommen werden, um festzustellen, welches Medikament oder welche Droge verabreicht wurde. Zudem sollten sie Gläser, Flaschen oder Zigarettenstummel nicht anfassen, damit die Polizei eine DNS-Analyse vornehmen kann.

In der Vergangenheit gab es auch in Deutschland ähnliche Warnungen vor Überfällen. in der schwulen Szene. So berichtete das schwul-lesbische Projekt Maneo 2007 von einer Raubserie in Berlin. Damals wurden Schwulen K.O.-Tropfen ins Getränk gemischt, die zu einem mehrstündigen Blackout führten (queer.de berichtete). Es wurde auch von Vergewaltigungen nach dem Einsatz von Betäubungsmitteln gewarnt. So verabreichten Täter 2004 in Schottland ihren Opfern die Droge GHB - und vergingen sich dann an den hilflosen Männern (queer.de berichtete). (dk)



#1 yomanAnonym
  • 25.11.2010, 14:44h

  • ich frage mich, ob es vor dem hintergrund des "was 'wir schwule tun' ist immer richtig. sonst ist es diskriminierung", gestattet ist anzumerken, dass mann nunmal damit rechnen muss, dass auch zuweilen ein drecksack unter den herren der begierde ist.

    ok, ich gestehe ein, dieses geschieht auch den heten, nur "konsumieren" wir halt tendenziell mehr-->erhöht die wahrscheinlichket an der fressbude auch mal nen gammelfleischburger abzubekommen...
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#2 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 25.11.2010, 19:53h
  • Sehr besorgniserregend und das auch noch für eine Metropole Europas und Austragungsort der dort im Jahre 2012 stattfindenden Olympischen Spiele!
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#3 chrisProfil
#4 hassanAnonym
  • 26.11.2010, 00:18h

  • habe mir die verlinkten berichte im bericht angeschaut. auch da 1 oder kein kommentar. wo doch hier sonst gern viel kommentiert wird. was bedeutet das? ein neuer fetisch?
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#5 ImanuelCortezProfil
  • 26.11.2010, 02:18hKarlsruhe
  • Ich war diese Woche drei Tage in London & habe mich überall zu jeder Tageszeit sehr sehr sicher gefühlt !

    Dreckige Arschlöcher gibst überall, um mittels K.O.-Tropfen vergewaltigt zu werden muss man nicht in den Flieger steigen.

    Das passiert zu weilen auch im schwäbischen Ländle..
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#6 Air BusAnonym
#7 yomanAnonym